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Kulmbach

Auferstanden aus Ruinen

Die Feuerwehr Weidmes hat ihren abgebrannten Schulungsraum wieder aufgebaut. Zur Einweihung gibt es Lob für die rührige Wehr, bei der im Ort die Fäden zusammenlaufen.



Rückblende: Am 1. Mai 2017 ist der Schulungsraum der Feuerwehr Weidmes ausgebrannt.	Foto: privat
Rückblende: Am 1. Mai 2017 ist der Schulungsraum der Feuerwehr Weidmes ausgebrannt. Foto: privat   » zu den Bildern

Weidmes - Gut zwei Jahre ist es her, dass die Freiwillige Feuerwehr Weidmes zu ihrem Leidwesen in eigener Sache tätig werden musste: Sie half mit, den Brand in ihren Schulungsraum zu löschen. Inzwischen haben die Feuerwehrleute aus der Not eine Tugend gemacht. Am Samstagnachmittag war es endlich soweit, dass sie den wiederaufgebauten Schulungsraum im Beisein zahlreicher Gäste eingeweiht hat. Den kirchlichen Segen für den neuen Schulungsraum und die Wehrleute sprach Grafengehaigs Pfarrerin Heidrun Hemme aus. Sie zollte allen Frauen und Männern ihren Respekt, die Tag und Nacht ehrenamtlich ihre Freizeit für den Feuerwehrdienst opfern, und dankte für diese Tätigkeit.

Grafengehaigs Bürgermeister Werner Burger freute sich, dass dies bei Sonnenschein gefeiert werden konnte. "Die Brandversicherung hat die Kosten für den Wiederaufbau ohne finanziellen Schaden für die Marktgemeinde Grafengehaig und die Feuerwehr Weidmes abgedeckt", sagte Burger. Gemeinsam mit Kreisbrandrat Stefan Härtlein übergab er den Schlüssel an Christian Fittner, der in Personalunion Kommandant und Vorsitzender der Weidmeser Wehr ist. Beide bedankten sich bei Fittner, der in der zurückliegenden Zeit stets ein Auge auf die laufenden Arbeiten hatte. Bürgermeister Werner Burger überreichte zudem ein neues Gemeindewappen, das vor dem Brand bereits im Schulungsraum hing, sowie eine Spende des Landrates Klaus Peter Söllner und der Gemeinde Grafengehaig. Mittlerweile laufen laut Burger bei der Weidmeser Wehr und in ihrem Schulungsraum auch gesellschaftlich die Fäden im Ort zusammen. Er freue sich, dass nun alles wieder genutzt werden kann.

Der Morgen des 1. Mai 2017 war wohl einer der bisher schwärzesten Tage in der 130-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Weidmes, so Christian Fittner. "Um 5.55 Uhr früh wurde der Alarm ausgelöst, zu viert begannen wir mit den Löscharbeiten. Die Nachbarsfamilien halfen mit so gut sie konnten, und dann rückten nach und nach weitere Feuerwehren der umliegenden Orte an, um den Brand unter der Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Yves Wächter in den Griff zu kriegen", erinnerte Fittner. Alle hätten ihren Job gut gemacht, konnten aber nicht verhindern, dass das Gebäude in Schutt und Asche lag.

Am 28. August 2017 begann die Firma Lösch mit den Wiederaufbauarbeiten. Die Wehr Weidmes brachte zudem 348 Stunden Eigenleistungen mit ein. Mit der finanziellen Unterstützung und Spenden ist das Werk nun vollbracht. Die Firma Rödel aus Marktleugast veranstaltete beispielsweise bei der LQN-Gewerbeschau 2017 in der Leugaster Dreifachsporthalle für die Weidmeser Wehr eine Tombola, die 750 Euro erbrachte.

Kreisbrandinspektor Horst Tempel zollte allen damals eingesetzten Wehrkräften der Nachbarwehren seinen Respekt. Tempel sprach auch die Grüße der Feuerwehr-Führungskräfte zur Wiedereinweihung aus.

Ingrid Tittel erfreute die Einweihungsgäste mit einem Gedicht, und ihr Ehemann Bruno Tittel überreichte ein Kreuz für den Schulungsraum. Weitere Spenden übergaben Martin Döring von der Feuerwehr Marktleugast sowie Rene Hubrich von der Feuerwehr Grafengehaig.

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
27. 05. 2019
17:36 Uhr

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
27. 05. 2019
17:36 Uhr



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