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Kulmbach

Bald wieder freie Fahrt nach Altenreuth

Die Gemeindeverbindungsstraße Zettmeisel- Altenreuth ist fast fertig ausgebaut. Die Arbeiten gehen zügig voran.



Baustellentermin auf der Straße von Zettmeisel nach Altenreuth (von links): Diplom-Ingenieur Erich Hahn vom Büro IBP, Kulmbach, Bürgermeister Günther Hübner, Grundstücksnachbar Ingo Förster und Bauleiter Rene Dietrich von der Firma Rädlinger, Selbitz/Cham. Foto: Werner Reißaus
Baustellentermin auf der Straße von Zettmeisel nach Altenreuth (von links): Diplom-Ingenieur Erich Hahn vom Büro IBP, Kulmbach, Bürgermeister Günther Hübner, Grundstücksnachbar Ingo Förster und Bauleiter Rene Dietrich von der Firma Rädlinger, Selbitz/Cham. Foto: Werner Reißaus  

Harsdorf - In einer Rekordbauzeit wird der Neuausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zettmeisel und Altenreuth in wenigen Tagen zum Abschluss gebracht. In seiner Sitzung am 3. September dieses Jahres hatte der Gemeinderat Harsdorf den Auftrag an die Firma Rädlinger, Selbitz/Cham, mit einem Kostenvolumen von 919 136 Euro vergeben und am 19. November wird mit den abschließenden Asphaltarbeiten begonnen. Bürgermeister Günther Hübner rechnet damit, dass die GV-Straße Ende November/Anfang Dezember wieder für den Verkehr freigeben wird.

Für die Gemeinde Harsdorf war es ein Glücksfall, dass die Firma Rädlinger in den Sommermonaten mit dem Ausbau der Staatsstraße zwischen Ramsenthal und Harsdorf beschäftigt war und so die Baustelleneinrichtung am früheren Bahnhofgelände auch für die Baustelle in Zettmeisel/Altenreuth mit nutzen konnte. Denn so gab die Firma ein Angebot ab, wonach die Baukosten um fast 100 000 Euro unter der Kostenschätzung des Ingenieur-Büros IBP, Kulmbach, lag. Bürgermeister Hübner: "Die günstigen Umstände haben auch dazu geführt, dass wir nicht wie geplant in zwei Abschnitten, sondern in einem bauen konnten. Dadurch wurde auch die Umleitungsstrecke, die nicht so breit ist, stark in Anspruch genommen. Wir hoffen aber, dass das Wetter bis Ende November hält und dann auch die Asphaltierungsarbeiten auf der Straße Zettmeisel-Altenreuth zum Abschluss gebracht werden." Es folgen dann nur die restlichen Bankettarbeiten und das Setzen der Leitpfosten und danach wird auch die Umleitungsstrecke stillgelegt.

Die gesamte Ausbaulänge beträgt 880 Meter beginnend am Ortsausgang von Zettmeisel bis Altenreuth auf Höhe der Hausnummer 4. Die Ausbaubreite beträgt fünf Meter. Die Bankettbreite beträgt rund einen Meter. In engen Kurven wurde diese Regelbreite auf eine maximale Breite von 6,25 Meter aufgeweitet, um einen reibungslosen Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Allgemein wurde darauf geachtet, die Linienführung der bestehenden Straße größtenteils beizubehalten. In Teilbereichen musste aber aufgrund der neuen Fahrbahnbreite und der ehemals engen Kurvenradien der Trassenverlauf angepasst werden.

Die Gesamtdicke des Straßenaufbaues beläuft sich auf 65 Zentimeter, davon entfallen auf den Asphaltbeton vier Zentimeter und die Asphalttragschicht zehn Zentimeter. Die Straßenentwässerung erfolgt über Muldeneinläufe und Entwässerungsrinnen in eine Sammelleitung. Sie leitet das Wasser in den Haselbach. Der letzte Abschnitt der Straße wird über das Ortsnetz von Altenreuth entwässert und im weiteren Verlauf der Kanalisation wird das Niederschlagswasser über einen Rückhalt dem Altenreuther Bach zugeführt.

Die Straßenbaumaßnahme wird mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
07. 11. 2019
18:30 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
07. 11. 2019
18:30 Uhr



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