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Kulmbach

Bauschuttdeponie gut im Geschäft

In Kirchleus ist im vergangenen Jahr doppelt so viel Bauschutt abgegeben worden wie geplant. Die Landkreise Kulmbach und Kronach sind mit dem Ergebnis zufrieden.



Im Gasthaus Pistor erläuterte Diplom-Ingenieur Norbert Waldhier vom Büro Coplan AG die Pläne für die Erweiterung der Bauschuttdeponie Kirchleus. Im Bild (von links) Landrat und Verbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner, die Sachbearbeiter Günter Söllner, Detlef Zenk und Michael Beck. Foto: Werner Reißaus
Im Gasthaus Pistor erläuterte Diplom-Ingenieur Norbert Waldhier vom Büro Coplan AG die Pläne für die Erweiterung der Bauschuttdeponie Kirchleus. Im Bild (von links) Landrat und Verbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner, die Sachbearbeiter Günter Söllner, Detlef Zenk und Michael Beck. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Einstimmig verabschiedet hat der Zweckverband "Bauschuttdeponie Kirchleus" den Haushalt für dieses Jahr. Er hat ein Gesamtvolumen von 911 000 Euro. Der Verwaltungshaushalt schließt mit 519 200 Euro ab, der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 391 800 Euro. Hier bildet die Ersatzbeschaffung eines Radladers mit Kosten von rund 170 000 Euro den größten Ausgabeposten. Verbandsvorsitzender Landrat Klaus Peter Söllner stellte fest, dass die finanziellen Verhältnisse des Zweckverbandes auch weiterhin "sehr geordnet" seien und die Landkreise Kulmbach und Kronach froh darüber seien, diese Einrichtung vorhalten und auch für die Benutzer mit moderaten Gebühren betreiben zu können.

Sachbearbeiter Günter Söllner erläuterte das Zahlenwerk und stellte fest, dass der Verwaltungshaushalt keine Veränderungen bringen wird und exakt die gleichen Zahlen wie im Jahr zuvor enthält. So werden für eine kalkulierte Anliefermenge von rund 55 000 Tonnen Bauschutt Gebühreneinnahmen von 517 800 Euro erwartet. 30 000 Euro werden für den Unterhalt der Deponie veranschlagt, und für die Haltung der Fahrzeuge wird mit einem Kostenaufwand von 25 400 Euro gerechnet. Die Kosten für das vom Landkreis Kulmbach abgeordnete Personal und die Verwaltungskosten für die Führung der Geschäftsstelle schlagen mit 114 500 Euro zu Buche. Als Zuführung an den Vermögenshaushalt sind für die Ansparung einer Sonderrücklage für die Rekultivierung der Deponie 79 800 Euro eingeplant. Dem Vermögenshaushalt sollen 247 000 Euro zugeführt werden.

Im Vermögenshaushalt sind Einnahmen für den Verkauf des alten Radladers enthalten sowie die Mittel für Arbeitsgeräte und Maschinen (neuer Radlader und Hochbaumaßnahmen) mit 175 000 Euro, Tiefbaumaßnahmen mit 25 000 Euro und Baunebenkosten mit 12 600 Euro berücksichtigt. Die Rücklagen werden am Ende des Haushaltsjahres 2019 3 131 044 Euro betragen. Es wurden keine Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermächtigungen festgesetzt. Der Zweckverband Bauschuttdeponie Kirchleus ist schuldenfrei. Kenntnis nahm das Gremium von der Jahresrechnung 2018, die im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 957 315 Euro abschließt. Der Vermögenshaushalt weist ein bereinigtes Soll-Ergebnis mit 1 037 120 Euro auf. Der Allgemeinen Rücklage konnten 63 220 Euro zugeführt werden. Söllner: "Das ist ein höchst erfreuliches Rechnungsergebnis."

Laut Sachbearbeiter Günter Söllner lag der Haushaltsplanung eine kalkulierte Anliefermenge von insgesamt 55 700 Tonnen zugrunde, die tatsächliche Menge betrug dagegen 108 378 Tonnen. Söllner: "Die Deponie war an 236 Tagen des Jahres für Anlieferer aus dem Verbandsgebiet geöffnet. Täglich wurden durchschnittlich 459 Tonnen Material - überwiegen Bauschutt und Erdaushub - von 39 Anlieferern durch die beiden Deponiewärter fachgerecht abgelagert." Gegenüber dem Haushaltsansatz 2018 wurden höhere Erträge von 419 800 Euro erzielt.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
02. 05. 2019
17:00 Uhr

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Werner Reißaus

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02. 05. 2019
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