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Kulmbach

Benelux-Blueser lassen es krachen

Von Mandoline bis Mundharmonika: Fünf Bands huldigen im Schmölzer Festzelt dem Zwölftakter.



Einen atmosphärisch dicht gewebten Bluessound spielt die belgische Gruppe "Black Cat Biscuit" am 6. September bei den Schmölzer Bluestagen.
Einen atmosphärisch dicht gewebten Bluessound spielt die belgische Gruppe "Black Cat Biscuit" am 6. September bei den Schmölzer Bluestagen.   » zu den Bildern

Schmölz - Die Beneluxländer Belgien, Luxemburg und Niederlande sind eine wahre Schatztruhe des Blues. Vor allem das kleine Belgien trumpfte in den vergangenen Jahren bei den Bluestagen im Küpser Ortsteil Schmölz mit Bands wie dem famosen "John Henry Orchestra", den wilden "Boogie Beasts" und den erhabenen "Blues Bones" groß auf. Die Veranstalter wühlten erneut in der Benelux-Schatzkiste und förderten weitere Perlen hervor. Drei der insgesamt fünf Bluesformationen, die von Freitag, den 6. September bis Sonntag, den 8. September, im Festzelt unweit des Schmölzer Schlosses auftreten werden, stammen aus dieser Region Europas, die anderen zwei aus Deutschland.

Das Festival

Die zwei Abendveranstaltungen am Freitag, den 1., und Samstag, den 2. September, beginnen jeweils um 20.30 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr.

Beim Frühschoppen am Sonntag, den 3. September, erklingt die Musik gegen 11 Uhr. Einlass ist um 10.30 Uhr.


Der Freitagabend steht bei den Schmölzer Bluestagen ganz im Zeichen des Benelux-Blues. Eröffnet wird er von dem Quintett "Black Cat Biscuit", das im vergangenen Jahr die "Belgian Blues Challenge" gewonnen hatte. Auf ihrem Debütalbum "That’s How To Cookie Crumbles" überzeugen Bart Arnauts (Gitarre/Gesang), Patrick Indestege (Bass), Stanley Patty (Gitarre), Mark Sepanski (Mundharmonika) und Jeffrey Gijbels (Schlagzeug) mit einem atmosphärisch dicht gewebten und äußerst vielseitigen Bluessound, der die Besucher in ein Wechselbad der Gefühlt taucht.

Auch die Luxemburger Formation "Kid Colling Cartel" hat ihr aktuelles Album im Gepäck. Es trägt den Titel "In The Devil’s Court". Auf dem "Platz des Teufels" geht es musikalisch hoch her. Das Trio garniert seinen lebendigen und warmen Bluessound zwischen Tradition und Moderne mit jazzigen Harmonien und rockigem Rhythmus. Die fesselnden Melodien bleiben im Ohr hängen.

Aus Belgien und den Niederlanden stammen die Musiker der "Steven Troch Band", die am Samstagabend als erstes zu hören sein wird. Bereits in seiner frühesten Jugend wurde Steven Troch, der als Mundharmonikavirtuose gilt, mit dem Rhythm’n’Blues-Virus infiziert. In der Musik von Steven Troch (Gesang und Mundharmonika), Matt T Mahony (Gitarre), Liesbeth Sprangers (Bass und Gitarre) und Bernd Coene (Schlagzeug) spiegeln sich, wie es im Bandinfo wörtlich heißt, "die allgegenwärtigen Gefahren des täglichen Lebens, die schweißtreibenden Rhythmen der Städte und die Blues Trübsal vergangener Tage".

Für einen harten Abschluss des zweiten Tages sorgt das deutsche Trio "Double Vision". Aus der ehemaligen Rory-Gallagher-Tribute-Band ist eine höchst eigenständige Formation geworden. Die Musiker bezeichnen ihren eigenwilligen Sound als Blues’n’Roll. Die Thüringer Combo mischt Boogie, Delta-Blues und Stoner-Rock zu einem scharfen Musikeintopf, der zum wilden Tanzen einlädt, schlägt mit akustischer Gitarre, Dobrogitarre und Mandoline aber auch ruhigere Töne an.

Zum traditionellen Frühschoppen am Sonntagmorgen spielt ab 11 Uhr die Mini-Big-Band "Soul Message" aus Bamberg auf. Ihr Name ist Programm. Das Oktett mit Bläserschmiss bringt den Zuhörern den Blues von seiner souligen Seite näher. Auf dem Programm stehen Songs von Soullegenden wie Ray Charles, Stevie Wonder oder Aretha Franklin.

Autor

Stephan Stöckel
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
18:00 Uhr

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Autor

Stephan Stöckel

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
18:00 Uhr



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