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Kulmbach

Beste Chancen auf berufliche Karriere

Die Handwerkskammer spricht in Kulmbach 53 junge Gesellen frei. Mit dem Berufsabschluss stehen den begehrten Fachkräften stehen nun viele Wege offen.



Eine besondere Auszeichnung erhielten die Prüfungsbesten. Unser Bild zeigt (von links) Dr. Michael Pfitzner vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft, stellvertretenden Kreishandwerksmeister Hans Schwender, Bezirksleiter Manuel Ramming vom Münchner Verein, Oberbürgermeister Henry Schramm, Christian Kessler, HWK-Kreisgeschäftsführer Reinhard Bauer, Paula Neuner, HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann, Peter Marvin, Oberstudiendirektor Alexander Battistella und Christian Geißler. Foto: Werner Reißaus
Eine besondere Auszeichnung erhielten die Prüfungsbesten. Unser Bild zeigt (von links) Dr. Michael Pfitzner vom Arbeitskreis Schule/Wirtschaft, stellvertretenden Kreishandwerksmeister Hans Schwender, Bezirksleiter Manuel Ramming vom Münchner Verein, Oberbürgermeister Henry Schramm, Christian Kessler, HWK-Kreisgeschäftsführer Reinhard Bauer, Paula Neuner, HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann, Peter Marvin, Oberstudiendirektor Alexander Battistella und Christian Geißler. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - 59 Prüflinge aus 12 Ausbildungsberufen des Handwerks haben in diesem Jahr an den Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfungen teilgenommen: 53 Prüflinge bestanden die Prüfung mit Erfolg , fünf haben nicht bestanden und ein Prüfling hatte sich krankheitsbedingt entschuldigt. Dieses Fazit zog der Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Kulmbach, Reinhard Bauer, am Montagabend bei der Freisprechungsfeier im Haus des Handwerks.

Die Prüfungsbesten

Mechatroniker für Kältetechnik: Christian Kessler, Bayreuth, Gesamtnote: 1,3 (ait-deutschland GmbH, Kasendorf). Beton- und Stahlbetonbauer: Andreas Gebert, Ködnitz, 1,5 Theorie, 1,4 Praxis (ROH-Bau Egon Rohleder e.K., Ködnitz). Fleischer: Marvin Peterin, Wilhelmsthal, 1,7/1,4 (Metzgerei Alfred Peter, Wilhelmsthal). Albert Streis, Bayreuth, 1,9/1,4 (Metzgerei Helmut Parzen, Bayreuth). Schreiner: Paula Neuner, Waischenfeld, 1,6/2,0 (Schrutka-Peukert GmbH, Kulmbach). Maximilian Zahn, Kulmbach, 1,9/1,7 (MEIGO GmbH, Mainleus). Maurer: Christian Geißler, Stadtsteinach, 1,3/2,3 (Baugeschäft Müller, Wirsberg).


Sieben Junggesellinnen und Junggesellen wurden für ihre Eins vor dem Komma besonders ausgezeichnet. Darunter mit Paula Neuner aus Waischenfeld eine junge Schreinerin, die in Kulmbach im Betrieb Schrutka-Peukert GmbH ihre Ausbildung absolvierte. Die Festansprache hielt der Vizepräsident der Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken, Matthias Graßmann, der mit Blick auf den Fachkräftemangel feststellte, dass die frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen allen Grund haben, selbstbewusst und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Hans Schwender nahm als stellvertretender Kreishandwerksmeister die Freisprechung vor und beglückwünschte die jungen Leute, die in den Gesellenstand erhoben wurden. "Ihr habt eure Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Mit der Übergabe eurer Gesellenbriefe wird ein weiteres Kapitel eurer Lebensplanung abgeschlossen." Mit dem Berufsabschluss stünden nun viele Wege offen. "Die Gesellinnen und Gesellen bilden die Basis und das Rückgrat jedes Unternehmens."

Hans Schwender forderte die neuen Gesellen dazu auf, ihren Beruf nicht nur zu lieben, sondern sich auch selbst am Erreichbaren zu begeistern: "Anerkennung und Lob der Kundschaft sind gleich hoch einzuschätzen wie der dafür erhaltene gerechte Lohn. Ich möchte ihnen heute mit auf den Weg geben, dass zur fachlichen Qualifikation auch eine menschliche Größe gehören sollte. Seien sie umgänglich mit Kunden, Partnern, Behörden, Vorgesetzten, mit Menschen im täglichen Leben, geprägt von Offenheit, Freundlichkeit und Verständnis. Ihr Fachwissen, gepaart mit Gespür für einen respektvollen Umgang miteinander, macht sie unschlagbar." Der stellvertretende Kreishandwerksmeister abschließend: "Handwerk hat Zukunft, wenn wir sie gemeinsam wollen. Ab heute sind sie ein vollwertiges und wichtiges Mitglied in unserer Handwerkergemeinschaft."

HWK-Vizepräsident Matthias Graßmann freute sich, dass so viele junge Menschen den Weg ins Handwerk gefunden hätten: "Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels macht es mir Mut, und auch ihnen sollte es Mut für die Zukunft machen, denn die Chancen, sich in dem gewählten Beruf zu etablieren und weiter zu entwickeln, waren selten so gut wie heute. Der Gesellenbrief ist nicht nur ein Stück Papier, wie Vizepräsident Graßmann betonte, sondern er sagt aus, dass die Gesellinnen und Gesellen den Anforderungen der Berufswelt gewachsen sind, dass sie über handwerkliche Fachkenntnisse verfügen und die nötige Einsatzbereitschaft für den Beruf zeigen: "Die Urkunde verbrieft drei Tugenden des Handwerkers: Wissen, Können und Wollen. Deshalb ist der Gesellenbrief auch die wichtigste Grundlage für ihre Zukunft, er ist der Baustein für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk."

Vizepräsident Matthias Graßmann stellte fest, dass die Leidenschaft das beste Werkzeug ist: "Werden sie Handwerker aus Leidenschaft, denn besonders im Handwerk spielt die Leidenschaft zum Beruf eine ganz außerordentliche Rolle. Sie haben viel geleistet und erreicht, nun steht ihnen Großes bevor." Eine Ausbildung im Handwerk biete exzellente Chancen für erfolgreiche Karrieren. "Ob Sie sich nun intern weiterbilden, die Meisterschule besuchen, einen Betrieb übernehmen oder einen neuen gründen, es stehen ihnen alle Türen offen."

Oberbürgermeister Henry Schramm übermittelte die Glückwünsche der Stadt und des Landkreises Kulmbach. Die Auszeichnung der Prüfungsbesten nahm Geschäftsstellenleiter Reinhard Bauer vor und die Dankesworte im Namen aller frisch gebackenen Gesellen sprach Christian Geißler.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
18:20 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
18:20 Uhr



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