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Kulmbach

Bier-Lkw verliert Ladung: Mönchshof ergießt sich über Fahrbahn

Schon wieder: In der Vorwerkstraße verliert ein Lkw Ladung, die er kurz zuvor bei der Kulmbacher Brauerei geladen hatte. Zwei Paletten Bier stürzen vom Laster.



Wieder gab es in der Kulmbacher Vorwerkstraße einen "Biersee". Ein Lkw hatte in der Kurve bei der Unterführung Teile seiner Ladung verloren.
Wieder gab es in der Kulmbacher Vorwerkstraße einen "Biersee". Ein Lkw hatte in der Kurve bei der Unterführung Teile seiner Ladung verloren.   Foto: Stefan Linß

Kulmbach - Es ist kaum zu glauben: Schon wieder hat in Kulmbach ein Lastwagen, der kurz zuvor bei der Kulmbacher Brauerei geladen hatte, Teile seiner Ladung in der Vorwerkstraße verloren. Die Kurve kurz vor der Unterführung der Nordumgehung hat, wie es scheint, nun ebenfalls den Titel "Bierkurve" verdient. Der war bislang relativ exklusiv an die Autobahneinfahrten bei Brücklein vergeben. Auch dort war es schon mehrfach zu spektakulären Ladungsverlusten gekommen. Manchmal war sogar das Technische Hilfswerk mit seinem großen Radlader nötig, um Tonnen erschlagener Flaschen von der Straße zu räumen.

Ganz so schlimm war es am Mittwochmorgen in der Kulmbacher Vorwerkstraße glücklicherweise nicht. Geschehen ist der Unfall gegen 9.50 Uhr. Der Lkw war auf der Vorwerkstraße stadtauswärts unterwegs. Diesmal, berichtet die Polizei, sind "nur" zwei Paletten mit Mönchshof-Bier vom Lkw gekippt. 80 Kisten Mönchshof krachten auf die Straße. Viele der 1600 Flaschen zerschellten auf dem Asphalt. Damit ist dieser "Bierkurvenunfall" vom Rekord weit entfernt. Den dürfte bislang wohl ein Lkw-Fahrer halten, der im Mai 2018 rund 600 Kisten Bier auf der Fahrbahn der Autobahnauffahrt in Richtung Bamberg bei Unterbrücklein "abgeladen" hatte. Damals konnte die Straße nur mit Hilfe des THW wieder geräumt werden.

Das war diesmal nicht nötig, und auch der Schaden dürfte sich in diesem Fall in Grenzen halten. Allerdings war es auch am Dienstag wieder nötig, die Straße zu sperren, bis Kästen und Scherben von der Fahrbahn geräumt werden konnten. Etwa eine Stunde lang wurde geschippt und gekehrt. Dann konnte der Lkw weiterfahren und auch der Verkehr rollte wieder in der Vorwerkstraße.

Bier zu transportieren, das macht die Brauerei allen Fahrern deutlich, die in Kulmbach laden, ist nicht so einfach. Deswegen werden bei Kulmbacher alle Fahrer darauf hingewiesen, dass Ladungssicherung das oberste Gebot ist. Auch vor den "einschlägigen" Kurven wird gewarnt. Die Mahnung ist klar: Mit Bierkisten auf der Ladefläche gilt gerade in Kurven das Gebot, besonders langsam zu fahren.

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Melitta Burger
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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
11:48 Uhr

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Melitta Burger

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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
11:48 Uhr



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