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Kulmbach

CSU setzt auf Doris Leithner-Bisani

Die Ludwigschorgaster Bürgermeisterin strebt eine dritte Amtszeit an. Sie hat das volle Vertrauen ihrer Parteifreunde.



Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Brigitte Soziaghi (rechts) gratulierte Doris Leithner-Bisani (links) und den Kandidaten für den Gemeinderat für das erhaltene einstimmige Vertrauen bei der CSU-Nominierungsversammlung in Ludwigschorgast. Foto: Klaus-Peter Wulf
Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Brigitte Soziaghi (rechts) gratulierte Doris Leithner-Bisani (links) und den Kandidaten für den Gemeinderat für das erhaltene einstimmige Vertrauen bei der CSU-Nominierungsversammlung in Ludwigschorgast. Foto: Klaus-Peter Wulf  

Ludwigschorgast - Der CSU-Ortsverband Ludwigschorgast hat am Donnerstagabend einstimmig Doris Leithner-Bisani als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Ebenso einmütig ging auch die Nominierung der 16 Gemeinderatskandidaten über die Bühne.

Doris Leithner-Bisani führt die Liste vor Michaela Popp, Roland Konrad, Daniela Wagner und Enrico Porzelt an. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Heike Mayer, Werner Günther, Thorsten Schwieder, Katrin Popp, Marco Heuschmann, Florian Hufnagl, Herbert Köhler, Michael Rief, Kerstin Müller, Michael Kraus und Reinhard Hildner auf dem Wahlvorschlag der CSU Ludwigschorgast. Ersatzkandidaten sind Lukas Ott und Sigrid Schmutzler.

Nach zwölfjähriger Arbeit stellt sich Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani ein drittes Mal dem Wählervotum, um auch in den nächsten sechs Jahren als Bürgermeisterin arbeiten zu können. "Ich glaube, die CSU Ludwigschorgast hat in den vergangenen sechs Jahren gezeigt, dass sie erfolgreich arbeitet. Obwohl die Kommune jedes Jahr investiert hat, konnten wir die Schulden Ende 2018 planmäßig auf 742 Euro pro Kopf der Bevölkerung zurückführen", betonte Leithner-Bisani.

In ihrem Rückblick erinnerte die Bürgermeisterin unter anderem an Projekte wie die Erweiterung des Kindergartens, den Bau des Rewe-Einkaufsmarktes sowie die Sanierung der Oberen Marktstraße mit Austausch des Kanals und der Wasserleitung sowie die energetische Sanierung der Grundschule. In diesem Jahr habe man das ehemalige Baugeschäft Braunersreuther gekauft und den Bauhof erweitert. Geschaffen seien auch die Voraussetzungen, um den Schutz vor Starkregenfällen am Ortsausgang nach Kupferberg zu verbessern. Die Planung für die Neugestaltung des Areals "Am Endelsbach" sei fertiggestellt.

Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani ging auch auf die Ausweisung des Baugebietes "Rother Bühl II" und Vorbereitung der Schaffung weiterer Bauplätze "An der alten Wirsberger Straße" ein, ohne die eine Weiterentwicklung des Ortes an dieser Stelle nicht möglich ist. Ausgetauscht werden müsse der Kanal in der Bahnhofsstraße. Auch in der Schule stünden weitere Maßnahmen im Rahmen des KIP-S-Programms an.

In einem recht guten Zustand sind nach Worten von Leithner-Bisani die Ortsstraßen, doch freilich gebe es Stellen und Bereiche, die man noch sanieren und verbessern kann. Es werde daher auch in Zukunft ein Augenmerk darauf gerichtet und das Möglichste getan. Ludwigschorgast müsse weiterhin ein Wohnort bleiben, der seinen Einwohnern einiges zu bieten hat, damit sich junge Familien hier ansiedeln.

Zu dem, was den Ort attraktiv macht, gehört nach Worten der Bürgermeisterin auch das vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Angebot, das von den Vereinen getragen wird. Es sei ihr daher als Bürgermeisterin ein wichtiges Anliegen, die Vereine und ihre Aktivitäten zu fördern, so weit es die Möglichkeiten zulassen. Überhaupt sei es wichtig, auch vonseiten der Gemeinde den Kindern und Jugendlichen entsprechende Freizeitmöglichkeiten und -einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Für den Grillplatz wurde einiges durch Thorsten Schwieder und Jonas Müller getan, auch wenn zwischenzeitlich mal wieder Vandalen am Werk gewesen seien. Im Frühjahr sollen die Jugendlichen zu einem kleinen Auftaktgrillen eingeladen werden.

Eine "Großbaustelle" war in den vergangenen Jahren laut Doris Leithner-Bisani der Abwasserzweckverband und alles, was mit Wasser und Abwasser zu tun hat. "Und dieser Baustelle müssen wir auch in den nächsten Jahren einen Großteil unserer Energie widmen. Die beiden Beweissicherungsverfahren laufen immer noch und blockieren leider alles. Aber ich hoffe, dass es zumindest bei einem bald vorwärts geht. Es ist aber ein zähes Ringen. Es ist unser Anliegen, dafür zu sorgen, dass die Gemeinde Ludwigschorgast weiterhin attraktiv bleibt."Abschließend nutzte die Bürgermeisterin die Gelegenheit, allen zu danken, die die CSU unterstützt haben. "Ich habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ich zusammen mit meinen CSU-Gemeinderäten alle wichtigen Probleme angegangen bin und mit Fleiß und Beharrlichkeit Wichtiges abgearbeitet habe. Ich möchte auch in Zukunft für das Wohl meiner Heimatgemeinde arbeiten und verspreche heute auch, dass ich versuchen werde, die Herausforderungen der Zukunft mit Elan anzugehen."

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
10. 11. 2019
17:10 Uhr

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Klaus-Peter Wulf

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10. 11. 2019
17:10 Uhr



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