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Kulmbach

Das Gemeindehaus ist fertig

550 000 Euro hat der Markt Thurnau in die Sanierung des Gebäudes in Limmersdorf investiert. Jetzt können es die Vereine wieder nutzen.



Das Gemeindehaus ist das entscheidende Kerngebäude des Tanzlindenareals in Limmersdorf. In ihm werden verschiedene Nutzungen gebündelt. Jetzt ist die Sanierung geschafft, worüber sich (von links) Bürgermeister Martin Bernreuther und sein Stellvertreter Veit Pöhlmann freuen.	Foto: Werner Reißaus
Das Gemeindehaus ist das entscheidende Kerngebäude des Tanzlindenareals in Limmersdorf. In ihm werden verschiedene Nutzungen gebündelt. Jetzt ist die Sanierung geschafft, worüber sich (von links) Bürgermeister Martin Bernreuther und sein Stellvertreter Veit Pöhlmann freuen. Foto: Werner Reißaus  

Thurnau - Pünktlich zur Limmersdorfer Lindenkerwa hat es die Marktgemeinde Thurnau hat es zusammen mit dem Architekturbüro Drenske, Kulmbach, und den beteiligten Firmen geschafft, das ehemalige Gemeindehaus in Limmersdorf grundlegend zu sanieren. Bürgermeister Martin Bernreuther: "Wir haben mit den Arbeiten im Frühjahr dieses Jahres begonnen und es sind nur noch kleinere Endarbeiten zu machen. Das Gebäude ist zur Lindenkirchweih in wenigen Tagen benutzbar."

Das ehemalige Gemeindehaus unterhalb der Tanzlinde, das im Besitz der Marktgemeinde ist, wird später - wie bisher auch - von den örtlichen Vereinen genutzt. Die Finanzierung der Gesamtkosten von rund 550 000 Euro über die Förderoffensive Nordostbayern war für den Markt Thurnau ein Glücksfall: "Wir hatten aber auch mit dem Architekturbüro Drenske einen guten Planer und mit dem Thurnauer Berthold Popp einen örtlichen Bauleiter, der alles im Griff hatte."

Wie Bernreuther erklärte, war es für den Markt Thurnau wichtig, eine Struktur in dem Gemeindehaus zu schaffen. Dazu gehören auch ein behindertengerechtes WC und ein großer Gemeinschaftsraum, in dem der Verein zum Erhalt der Lindenkirchweih-Tradition vorwiegend sein Domizil hat. Sämtliche Räume wurden mit neuen Böden ausgestattet und energetisch saniert. Das Obergeschoss wurde so ausgebaut, dass es individuell genutzt werden kann,theoretisch auch für eine Gemeindewohnung oder einen Jugendraum. Bernreuther dazu: "Das entscheidet aber erst noch der Marktgemeinderat."

In der Planung befinden sich noch der Umbau von weiteren Gebäuden am Tanzlindenplatz zur Einrichtung eines Ausstellungs- und Dokumentationszentrums zu Tanzlinden und Tanzlindenbrauchtum sowie eine Umgestaltung des Tanzlindenareals zur Sicherung des Kirchweihbetriebes - die Frankenpost berichtete. Bürgermeister Bernreuther: "Dieses Maßnahmenprojekt wurde bei verschiedenen anderen Fördergebern angemeldet und der Schlüsselfördergeber ist Leader. Über die Zustimmung zum Leaderprojekt Kirchweihprojekt Limmersdorf sind wir erst einmal sehr dankbar, aber trotzdem muss ich bremsen, dass wir das Projekt erst dann angehen können, wenn auch alle Fördergeber ihre Zustimmung erteilen. Es fehlen noch einige."

Zweiter Bürgermeister Veit Pöhlmann, der zugleich Vorsitzender des Vereins der Förderung und Erhaltung der Limmersdorfer Lindenkirchweihtradition ist, stellte fest: "Wir sind erst einmal dankbar, dass der Markt Thurnau die erste Maßnahme mit dem Gemeindehaus gemacht hat. Für die weiteren in der Planung befindlichen Maßnahmen ist entscheidend, dass Leader zusammen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung eingestiegen ist."

Es geht laut Pöhlmann darum, den Lindenplatz für die Lindenkirchweih von der anderen Seite her zu erschließen. "Da sind wir dran. Es wird versucht, dies durch Zuschüsse möglich zu machen, und es wird hoffentlich erfolgreich sein. Unsere Aufgabe ist es, das Ganze zu einem Konzept zusammenzufassen, das auch finanzierbar ist."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
18. 08. 2019
17:34 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
18. 08. 2019
17:34 Uhr



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