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Kulmbach

Die Buckelpiste ist bald Vergangenheit

Die Stadt Kulmbach saniert weiter ihre Straßen. Rund um die EKU-Unterführung wurden die tiefen Spurrillen bereits abgefräst. Autofahrer freuen sich.



Die Sanierung des Teilstücks der EKU-Straße zwischen der Gummistraße und der Kreuzung Hans-Hacker-Straße/Heinrich-von Stephan-Straße haben am Montag begonnen. Die Fahrbahn ist bereits angeschliffen. Foto: Melitta Burger
Die Sanierung des Teilstücks der EKU-Straße zwischen der Gummistraße und der Kreuzung Hans-Hacker-Straße/Heinrich-von Stephan-Straße haben am Montag begonnen. Die Fahrbahn ist bereits angeschliffen. Foto: Melitta Burger  

Kulmbach - Das ging jetzt schnell: Erst vor wenigen Tagen hat der Kulmbacher Stadtrat beschlossen, dass die tiefen Spurrillen beseitigt werden, die zahlreiche Fahrzeuge im Lauf der Jahre in der Fahrbahn der EKU-Straße zwischen den Kreuzungen Gummistraße und Hans-Hacker-Straße/Heinrich-von-Stephan-Straße hinterlassen hatten. Am Montag haben die Arbeiten begonnen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben die Rillen bereits abgefräst.

Was jetzt auf diesem Straßenabschnitt gemacht wird, fällt in die Kategorie "Kleinflächige Reparaturen" im Rahmen des seit Jahren laufenden Straßensanierungsprogramms der Stadt. Dabei geht es darum, Schäden, die sich nur auf einzelne Stellen in Straßen und Wegen beziehen, zu beheben. Der Arbeitsablauf ist immer derselbe: Mitarbeiter des Bauhofs fräsen die Flächen, die dann von einer Fachfirma neu asphaltiert werden. Für den Bereich der EKU-Straße wird jetzt in diesem Sinne gehandelt. Die Reparatur der schadhaften Flächen ist aber, das ist den Verantwortlichen klar, nur provisorisch. Der Stadtrat hat bereits die Information erhalten, dass die Erneuerung der Rampen der EKU-Unterführung mit Förderungen im Sinne des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes als eigenständiges Bauprojekt im kommenden Jahr auf den Weg gebracht werden soll. Ziel ist es dabei, eine dauerhafte Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen.

Seit dem Jahr 2011 läuft in Kulmbach bereits das Straßensanierungsprogramm, das mit einem neuen Belag für die Straße am Goldenen Feld begonnen hat. 300 000 Euro hat der Stadtrat für dieses Jahr zu diesen Zwecken zur Verfügung gestellt. Im Rahmen dieses Programms werden, sofern das möglich ist, nur die Oberflächen der Straßen erneuert. Dutzende Straßenabschnitte sind im Zuge dieses Programms bereits kostengünstig saniert worden. Auch 2019 hat der Stadtrat entsprechende Mittel im Haushalt eingeplant.

Vorgesehen sind in diesem Jahr folgende Projekte:

Die Kalte Marter erhält zwischen Schießgraben und der Verbindung zur Trendelstraße auf etwa 100 Metern Länge eine neue Deckschicht. Nachdem die Stadtwerke zwischen der Tilsiter Straße und der Thurnauer Straße Gas- und Wasserleitungen verlegt haben, soll in der Breslauer Straße auf einer Länge von etwa 350 Metern eine neue Deckschicht aufgebracht werden. Die Seidenhofer Straße wird zwischen Heugasse und der Kreuzung Schulstraße/Theodor-Heublein-Straße auf einer Länge von 650 Metern neu asphaltiert.

Um auch im Bereich der Straßensanierung alternative Erneuerungsvarianten in der Praxis zu testen, plant die Stadtverwaltung, auf der Gemeindeverbindungsstraße Lehenthal-Grafendobrach eine Oberflächenbehandlung. Dabei werden zunächst durch den Bauhof die gröbsten Schadstellen und Spurrillen der Straße ausgeglichen und anschließend durch eine Fachfirma mit einer Bitumenemulsion die vorhandenen Risse und Unebenheiten in der Fahrbahndecke verschlossen. Abschließend erfolgt dann noch eine Abstreuung der Straße mit einem Splittgemisch, um die Griffigkeit der Oberfläche wieder herzustellen.

Alle Projekte im Zuge des diesjährigen Straßensanierungsprogramms sollen im Sommer abgearbeitet werden, heißt es aus dem Rathaus. Die Ausschreibungen dazu sind nach dem Stadtratsbeschluss angelaufen.

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Melitta Burger
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Veröffentlicht am:
17. 06. 2019
17:42 Uhr

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17. 06. 2019
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