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Kulmbach

Die Freien Wähler wollen zulegen

Der FW-Ortsverband Himmelkron setzt einen Schwerpunkt auf Schulen und Kindergärten. Lob gibt es für Bürgermeister Gerhard Schneider.



Die Kandidaten der Liste "Freie Wähler Lanzendorf-Himmelkron-Gössenreuth sind startklar. Foto: Werner Reißaus
Die Kandidaten der Liste "Freie Wähler Lanzendorf-Himmelkron-Gössenreuth sind startklar. Foto: Werner Reißaus  

Lanzendorf - Die Freien Wähler Lanzendorf-Himmelkron-Gössenreuth wollen bei den Gemeinderatswahlen am 15. März 2020 einen Sitz dazu gewinnen. Dieses Ziel gab der FW-Ortsvorsitzende Alfons Lauterbach, der zugleich auch Spitzenkandidat auf der Liste ist, bei der Nominierungsversammlung am Donnerstagabend im Fichtelgebirgshof aus. Bislang sind die Freien Wähler mit Alfons Lauterbach, Manuel Gumtow, Katja Kreutzer und Peter Pöhlmann im Himmelkroner Gemeinderat vertreten. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinderatsfraktionen von CSU/FWG als auch SPD bezeichnete Manuel Gumtow als sehr gut und konstruktiv: "Wir alle haben versucht, zum Wohl der Gemeinde Himmelkron zu entscheiden und das gleiche gilt für Bürgermeister Gerhard Schneider, den ich nach wie vor für einen sehr guten Bürgermeister halte. Er hat sich immer bemüht, alle Fraktionen in die Entscheidungen mit einzubeziehen."

Die Kandidaten

1. Alfons Lauterbach

2. Manuel Gumtow

3. Katja Kreutzer

4. Bernd Krainhöfner

5. Klaus Roßner

6. Elvis Habibovic

7. Frank Schulmeyer

8. Fabian Fischer

9. Wolfgang Sack

10. Daniel Kohl

11. Reiner Bär

12. Herbert Ruckdeschel

13. Matthias Rohleder

14. Sabine Kohl

15. Klaus Weigel

16. Peter Pöhlmann

Ersatzkandidaten: Eberhard Pösch und Reinhard Seiler


Gemeinderat und stellvertretender FW-Ortsvorsitzender Manuel Gumtow blickte auf die zu Ende gehende Wahlperiode des Gemeinderates Himmelkron zurück: "Wir hatten ganz oben die Kinderbetreuung und die Unterstützung der Familien stehen. Ich denke, da hat der Gemeinderat gute Arbeit geleistet und zu Beginn gleich den Bau eines Kinderhorts an das Lanzendorfer Schulhaus angepackt, der uns damals 1,5 Millionen Euro gekostet hat." Gumtow sprach die Hoffnung aus, das Freibad noch möglichst lange zu erhalten. Er verwies in diesem Zusammenhang auf ein Förderprogramm für Schwimmbäder, das aber, wenn es die Gemeinde in Anspruch nehmen will, eine "Mercedeslösung" voraussetzt. Deswegen werde in kleinen Sanierungsmaßnahmen immer wieder versucht, das Freibad möglichst lange zu erhalten.

Die größte Maßnahme, die im kommenden Jahr ansteht, ist der Neubau einer fünfgruppigen Kindertagesstätte mit einem Kostenvolumen von rund 5 Millionen Euro in Verlängerung des Lanzendorfer Schulgeländes. Gumtow: "Das bedeutet dann auch, wenn der Kindergarten in das neue Gebäude umgezogen ist, dass wir dann ein Nutzungskonzept für den jetzigen Kindergarten am Kirchenring entwickeln müssen. Dieses Gebäude liegt uns sehr am Herzen, weil es in der Ortsmitte von Lanzendorf ist. Was das Nutzungskonzept angeht, müssen wir auch mit der evangelischen Kirchengemeinde reden, denn sie ist der direkte Nachbar."

Ein weiteres Ziel ist die Zentralisierung der Grundschule am Standort in Lanzendorf. Es wird nach den Worten von Manuel Gumtow das nächste Millionenprojekt sein, das die Gemeinde mit Blick auf eine mögliche Ganztagesbetreuung angreifen wird, die ab dem Jahr 2025 im Gespräch ist. Damit einher geht es auch darum, ein Nutzungskonzept für das jetzige Schulhaus in Himmelkron zu finden.

Allgemein stellte Manuel Gumtow fest, dass die Freien Wähler in ihrem Wahlprogramm keine Luftschlösser bauen wollen, sondern nur realisierbare Projekte favorisieren: "Wir wollen weiterhin eine ehrliche, bürgernahe Politik machen, dabei ohne Wahlversprechen, die wir dann gar nicht halten können. Denn eines muss jedem klar sein: 90 Prozent der Arbeit im Gemeinderat ist Tagesgeschäft."

Was den Freien Wähler nicht gefällt, das ist die Hinteransicht der alten Mälzerei mit dem angrenzenden Parkplatz. Darüber müsse sich der neue Gemeinderat Gedanken machen, das Areal neu zu gestalten. Gumtow sprach auch die Geh- und Radwege an. Hier sei ein erster Abschnitt auf der Bahntrasse von Lanzendorf nach Himmelkron umgesetzt worden. Die Weiterführung nach Schlömen und Trebgast müsse das Ziel sein, doch hier sind die Nachbargemeinden Neuenmarkt und Trebgast zuständig.

Eine klare Position gab Gumtow für die Fraktion der Freien Wähler zum Gewerbegebiet ab: "Durch den Bürgerentscheid, auch wenn er denkbar knapp ausgegangen ist, muss der Gemeinderat die Planungen des Gewerbegebietes fortführen, denn es ist eine demokratische Entscheidung, die jeder akzeptieren muss." Gumtow machte allerdings deutlich, dass das Gewerbegebiet noch nicht in trockenen Tüchern ist und sprach sich für eine Realisierung je nach Bedarf in mehreren Bauabschnitten aus.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
18:08 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
18:08 Uhr



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