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Kulmbach

Dorfgemeinschaftshaus wird wohl teurer

Die Sanierungsarbeiten am Haus Marktplatz 1 in Grafengehaig gehen voran. Allerdings weist das Gebäude größere Schäden auf als ursprünglich vermutet.



Mit großem Aufwand saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, wird zurzeit das Haus Marktplatz 1 in Grafengehaig.	Foto: Klaus-Peter Wulf
Mit großem Aufwand saniert und zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, wird zurzeit das Haus Marktplatz 1 in Grafengehaig. Foto: Klaus-Peter Wulf  

Grafengehaig - Einen Sachstandsbericht zum Umbau und zur Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, Marktplatz , haben in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung die Architekten Matthias Schmidt und Oswald Kintzel vom Architekturbüro Schmidt aus Kulmbach gegeben. Schmidt bedankte sich für den Auftrag, den er vom Architekten Harald Schramm übernommen hat. Oswald Kintzel betreut die Sanierungs- und Umbaumaßnahme. Das Gebäude wurde 1826 erbaut. Im Laufe der Jahre wurde es immer wieder umgebaut. Allerdings waren damals die Bautechnik, die Bauphysik und die Statik nicht so weit entwickelt wie heute. Nach der Sanierung wird das Gebäude wieder eine Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren haben. "Es wäre falsch, hier halbherzig heranzugehen", sagte Kintzel.

Ende August wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Problematisch ist, dass die vorbeiführende Straße höher liegt, als die Bodenplatte des Hauses. Deshalb liegen hier Feuchtigkeitsschäden vor und die Außenfassade muss aufgearbeitet werden. Im Dachgeschoss waren Sparren defekt. Über die gesamte Traufe wurde eine neue Fußpfette verbaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Deshalb wird auch die das Dach wieder mit Schiefer gedeckt.

Der Innenputz wurde entfernt und ein Dämmputz angebracht. Die Randhölzer waren ziemlich beschädigt und werden erneuert. In die Küche, die an der Seite zur Straße liegt, wird eine Wandheizung eingebaut, die Ausblühungen verhindern soll. Durch die unvorhergesehenen Schäden liegt eine Kostensteigerung bei den Baumeisterarbeiten vor. Allerdings gibt es auch Einsparungen, zum Beispiel beim Zimmerer. Die Mehrkosten werden jetzt zur Nachfinanzierung dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegt.

Der Marktgemeinderat zeigte sich mit den Ausführungen zufrieden und bedankte sich bei Oswald Kintzel für die ausführliche Information. Gemeinderat Bernd Witzgall wollte noch wissen, ob noch mit weiteren "Überraschungen" bei den Baukosten gerechnet werden muss. Oswald Kintzel verneinte dies, da inzwischen bereits alle Hölzer freigelegt sind. Dem Marktgemeinderat wird weiter berichtet.

Das Anwesen Eppenreuth 18 in Eppenreuth soll abgebrochen werden. Für den Abbruch wurden drei Angebote im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung angefordert und sind eingegangen. Den Auftrag vergab der Marktgemeinderat einstimmig an die Firma Fickenscher, Sparneck, zum Preis von 15 946 Euro. Für die Entsorgung von losem Inventar werden von der Firma zusätzlich 300 Euro netto pro Tonne berechnet.

Im Zuge des Förderprogrammes "Förderoffensive Nordostbayern" für die Folgenutzung das Anwesens Eppenreuth 18, Grafengehaig, beauftragte das Ratsgremium das Landschaftsarchitekturbüro Wirth + Birkenbeul, Langgasse 5, in Kulmbach mit der Planung für die Außengestaltung. Das betrifft vorerst die Leistungsphasen 1 bis 3. Wenn das Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung zugesagt hat, werden die restlichen Leistungsphasen in Auftrag gegeben.

Auch das Anwesen Hauptstraße 21 in Grafengehaig soll abgebrochen werden. Für den Abbruch wurden drei Angebote im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung angefordert. Zwei Angebote sind eingegangen. Den Auftrag vergab der Marktgemeinderat am vergangenen Montag einstimmig ebenfalls an die Firma Fickenscher, Sparneck, zum Preis von 25 347 Euro.

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
17:32 Uhr

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Klaus-Peter Wulf

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04. 12. 2019
17:32 Uhr



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