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Kulmbach

Ein Freund und genialer Kopf

Im Kreise zahlreicher Wegbegleiter aus dem Kulmbacher, Hofer und Bamberger Raum feiert Monsignore Rüdiger Feulner 25. Priesterjubiläum. Es gibt viel Lob und Dank.



Gemeinsam mit weiteren Priestern hielt Monsignore Rüdiger Feulner (links) das Hochamt zu seinem Priesterjubiläum.	Foto: Werner Reißaus
Gemeinsam mit weiteren Priestern hielt Monsignore Rüdiger Feulner (links) das Hochamt zu seinem Priesterjubiläum. Foto: Werner Reißaus  

Enchenreuth - Es war ein feierliches Hochamt, in dem der weithin bekannte Geistliche Monsignore Rüdiger Feulner am gestrigen Sonntag in seiner Heimatkirche St. Jakobus der Ältere sein 25. Priesterjubiläum feierte. Der Festgottesdienst wurde vom Musikverein Marktleugast und von Mitgliedern des Taizé-Chores aus Bayreuth musikalisch umrahmt. Deutlich wurde dabei: Feulner ist nicht nur in seinem Heimatort, sondern auch in den beiden Landkreisen Hof und Kulmbach sowie in der Stadt Bamberg sehr beliebt. Aus allen drei Gebieten wohnten auch deren Vertreter dem Priesterjubiläum bei. Pater Adrian formulierte es in seinen Predigtworten so: "Wenn es den Rüdiger nicht geben würde - man müsste ihn erfinden."

Feulner selbst erinnerte zunächst an den 24. Juni 1995, als er gemeinsam mit fünf anderen Brüdern im Dom zu Bamberg durch Erzbischof Karl Braun zum Priester geweiht wurde. Einen Tag danach wurde in seiner Heimat, in der Enchenreuther Kirche St. Jakobus, seine Primiz gefeiert. Das Messgewand, das er damals von der katholischen Pfarrgemeinde Enchenreuth geschenkt bekam, trug er am Sonntag zum silbernen Priesterjubiläum.

Mit Freude stellte der Geistliche fest, dass viele seiner Freunde gekommen waren. Unter ihnen Bezirkstagspräsident Henry Schramm, dessen Vorgänger Günther Denzler und sein Stellvertreter und Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, die Landräte Oliver Bär (Hof), Klaus Peter Söllner (Kulmbach) und Johann Kalb (Bamberg) sowie die Bürgermeister Stefan Pöhlmann (Helmbrechts) und Christian Ruppert (Presseck). Auch die örtlichen Vereine waren mit Fahnenabordnungen zahlreich vertreten. Feulner: "Ich danke allen, dass ihr da seid und mit mir diesen heutigen Tag begeht." An einem solchen Tag wie dem Priesterjubiläum reflektiere man auch, "dass man vieles geschafft hat, aber manches nicht gekonnt hat".

Pater Adrian machte deutlich, wie wichtig der Priester im Leben der Menschen ist. In den Kirchengemeinden von Enchenreuth, Presseck, Wartenfels und Reichenbach sei Rüdiger Feulner nicht nur ein Priester, sondern auch ein guter Freund der Gläubigen. Die Liebe zu Gott habe er auch in seiner Kirche in Enchenreuth als Messdiener, Lektor und Organist in jungen Jahren immer wieder gezeigt. Pater Adrian stellte weiter fest, dass man sich darüber freue, dass Rüdiger Feulner noch die Kraft und die Freude habe, auf verschiedenen Ebenen für die Kirche und deren Gläubige in der Region tätig zu sein. Er gab aber auch zu bedenken, dass der Beruf des Priesters auf dieser Welt alles andere als einfach sei und kaum noch Priesternachwuchs da ist.

Die Reihe der Grußworte eröffnete Hofs Landrat Oliver Bär, der Feulner als einen ganz besonderen bezeichnete: "Du bist ein großer Kopf. Es ist bemerkenswert, wenn man sich mit dir unterhält, welches Wissen du hast. Bemerkenswert ist aber auch zugleich, wie du mit deiner Heimat verbunden bist." Bürgermeister Stefan Pöhlmann von der Stadt Helmbrechts schloss sich den Glückwünschen an. Für die katholische Kirchengemeinde Enchenreuth sprach Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Ott, der Rüdiger Feulner als weltoffenen und weltgewandten Mann bezeichnete, der sehr viel für seine Heimatkirche getan habe und zu den großen Kirchenfesten wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten oder Fronleichnam immer wieder gern nach Enchenreuth komme, um hier Gottesdienste zu halten. Zum Priesterjubiläum erhielt der Monsignore ein neues Messgewand seiner Heimatkirche.

Auch Landrat Klaus Peter Söllner bezeichnete Feulner als überragende Persönlichkeit: "Mit unglaublichem Wissen und Zügen der Genialität geht er zu Werke, wenn es um Geschichte oder auch um politische Zusammenhänge geht. Gespräche mit ihm sind unglaublich bereichernd."

Autor

Werner Reißaus
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
28. 06. 2020
17:44 Uhr

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Werner Reißaus

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28. 06. 2020
17:44 Uhr



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