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Kulmbach

Ein Weg, der auch "Spartanern" gefällt

Der Kulmbacher Trimm-Dich-Pfad ist auch gut für die "ganz harten" Sportler geeignet. Die Stadt hat dank einiger Sponsoren weitere 13 500 Euro in neue Geräte investiert.



Die neuen Übungsgeräte am Trimm-Dich-Pfad besichtigte eine Abordnung, zu der Oberbürgermeister Ingo Lehmann (Fünfter von links) und stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann (Zweiter von links) gehörten. Foto: Rainer Unger
Die neuen Übungsgeräte am Trimm-Dich-Pfad besichtigte eine Abordnung, zu der Oberbürgermeister Ingo Lehmann (Fünfter von links) und stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann (Zweiter von links) gehörten. Foto: Rainer Unger  

Kulmbach - Sechs neue Trainingsgeräte, die am Kulmbacher Trimm-Dich-Pfad aufgestellt worden sind, hat Oberbürgermeister Ingo Lehmann am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesen neuen Attraktionen biete man allen heimischen Sportlern, insbesondere auch jenen, die am Spartan Race teilnehmen wollen, adäquate Trainingsmöglichkeiten, betonte Lehmann. Die Trainingsgeräte kosten rund 13 500 Euro.

Oberbürgermeister Ingo Lehmann erinnerte daran, dass der Trimm-Dich-Pfad 1974 auf Initiative des Forstdirektors Rickert und des ehemaligen Chefarztes Dr. Danzer vom Klinikum vom Bauhof und teilweise in Eigenleistung von Stadtratsmitgliedern gebaut wurde. Im Jahr 2012 gab es eine Sanierung und eine Ergänzung mit Übungsplätzen. Dabei wurde auch die baufällige Schutzhütte abgerissen und durch einen neuen Fachwerkunterstand ersetzt. Der wird gerne als grünes Klassenzimmer von Schulklassen und als Treffpunkt von verschiedenen Sportgruppen genutzt. Im Juli 2013 folgte in Verbindung mit dem DSV eine Erweiterung um drei Nordic-Walking-Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, erläuterte Lehmann.

Anlässlich der Vergabe des Spartan Race nach Kulmbach wurden auf Initiative der "heimischen Spartaner" und von Stadtrat Alexander Meile Übungsgeräte geplant, die in den Wintermonaten von den städtischen Forstarbeitern, dem Bauhof und der Metallbaufirma Wimmer gebaut wurden. Das verwendete Holz für die Geräte und die Hackschnitzel, die in den Fallschutzbereichen verwendet wurden, um einen sicheren Übungsbetrieb zu gewährleisten, stammen überwiegend aus dem städtischen Wald am Trimm-Dich-Pfad. Die Erstellung der vier Übungsplätze, die Fundamentierungsarbeiten und das Aufstellen der sechs neuen Übungsgeräte erledigten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes. Installiert wurden nach Worten des Oberbürgermeisters ein Trainingsgerüst "Hangelstrecke", eine Negativwand, eine Z-Kletterwand, ein Kletterdreieck und je eine Steilwand für Frauen und Männer. Die DEKRA übernahm die sicherheitstechnische Abnahme der Geräte. Aufgrund entsprechender Vorgaben wurden für jedes Gerät Schilder mit den genauen Übungsanleitungen und Benutzerhinweisen aufgestellt.

Der Kostenanteil für den Bauhof für die Erstellung der Übungsplätze, die Fundamentierungsarbeiten, die Montage der Geräte und die Einbringung der Hackschnitzel für die Fallbereiche beläuft sich auf 9500 Euro, der für die Abteilung Forst für die Erstellung der Geräte auf 4000 Euro. Ingo Lehmann richtete einen Dank an die Sponsoren, die VR-Bank Oberfranken Mitte, für die Direktor Stephan Ringwald anwesend war, und die Firma Metallbau Wimmer, vertreten durch Anja Wimmer, sowie an Stadtrat Alexander Meile, der für die Koordination der Maßnahme verantwortlich zeichnete. Alexander Meile meinte, mit den Geräten, die sich an den Hindernissen des Spartan Race orientieren, sollen die Kulmbacher technisch wie sportlich an diese Sportart herangeführt werden.

Die Statik berechnete Dr. Ralf Hartnack. Sein Dank galt den Bauhof-Arbeitern mit ihrem Chef Michael Barnickel. Der Trimm-Dich-Pfad ist seines Erachtens der ideale Standort für das Aufstellen der Geräte. Er könne sich vorstellen, die Stationen Firmen und Schulen anzubieten. Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann informierte darüber, dass bereits mehrfach Personen mit ihren Hunden an den Stationen gesehen worden seien. Er appellierte an den Verstand der Hundebesitzer, sicherzustellen, dass ihre Vierbeiner die Anlage nicht verunreinigen.

An der Vorstellung der Geräte nahmen weiterhin die Stadträte Dagmar Keis-Lechner, Helga Lormes und Ralf Baumann, der Pressesprecher der Stadt, Jonas Gleich, Stadtgärtner Jürgen Ganzleben und Stadtförsterin Carmen Hombach teil. Eine Abordnung des Spartan-Teams "Tough Monks" mit Vorsitzendem Mario Kraft, Stefanie Franz und ihren Söhnen Elias und Romeo Fuchs, führte anschließend vor, wie die Geräte zu benutzen sind.

Autor

Rainer Unger
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Veröffentlicht am:
29. 06. 2020
16:34 Uhr

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29. 06. 2020
16:34 Uhr



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