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Kulmbach

Es geht los an der Steigengasse

Die ersten Wohnhausbauten sind bereits abgesegnet. Zehn Baugrundstücke sind inzwischen verkauft. Und auch an der Neuenmarkter Hauptstraße entstehen Wohnungen.



Die ehemalige Gaststätte "Köhler" an der Hauptstraße wird zu einem Mehrfamilienwohnhaus mit sechs Wohneinheiten und sechs Garagen im Innenhof umgebaut.	Foto: Werner Reißaus D
Die ehemalige Gaststätte "Köhler" an der Hauptstraße wird zu einem Mehrfamilienwohnhaus mit sechs Wohneinheiten und sechs Garagen im Innenhof umgebaut. Foto: Werner Reißaus D  

Neuenmarkt - "Wir machen den Weg frei, endlich ist es so weit und es kann losgehen!" Mit diesen Worten brachte der Neuenmarkter Bürgermeister Siegfried Decker seine Freude darüber zum Ausdruck, dass endlich im Baugebiet "An der Steigengasse" mit dem Bau der ersten Wohnhäuser begonnen wird. Gleich zwei Wohnhausneubauten mit Doppelgaragen und Stellplätzen wurde von der Verwaltung die Genehmigungsfreistellung erteilt. Voraussetzung dafür war der Beschluss am Montagabend für die zweite Änderung des Bebauungsplanes, der Erleichterungen und Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung der Dächer und Verkleidungen der Garagen zulässt.

Die Plangenehmigung für die Errichtung von Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des Baugebietes "An der Steigengasse" ist nunmehr rechtskräftig, wie Bürgermeister Decker bekannt gab. Das Drosselbauwerk und der Abfanggraben müssen noch entsprechend der Tekturpläne des Ingenieur-Büros IBP, Kulmbach, geändert und von der Firma Günther-Bau, Stadtsteinach, ausgeführt werden. Gut läuft auch der Grundstücksverkauf, denn zehn Baugrundstücke konnten bereits verkauft werden. Bürgermeister Decker: "Es werden weitere folgen, und es gibt eine rege Nachfrage. Der Grundstückspreis bewegt sich auf dem Niveau des Landkreisdurchschnitts von 64 Euro. Mit dem Bauen kann jetzt sofort begonnen werden."

Wohnungen werden auch an der Hauptstraße entstehen. Die ehemalige Gaststätte Köhler wird zu einem Mehrfamilienwohnhaus mit sechs Wohneinheiten und sechs Garagen im Innenhof umgebaut. Die Immobilie wird an das Nahwärmenetz der "Wärmeversorgung Neuenmarkt" angeschlossen. Gemeinderat Klaus Zahner regte an, die Dächer der Garagen zu begrünen. Auf dem Grundstück Laubenstraße 43 wird der Bau eines weiteren Einfamilienwohnhauses ohne Keller zugelassen. Der Bauvoranfrage stimmten auch die beteiligten Grundstücksnachbarn zu.

Die frühzeitige Förderung der Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren ist auch in der Gemeinde Neuenmarkt ein Thema. Zwei aktive Feuerwehrfrauen - eine davon ist ausgebildete Erzieherin - werden die Betreuung der Kinderfeuerwehr übernehmen. Für Bürgermeister Decker gehört die Nachwuchsförderung zu den wichtigsten Aufgaben: "Kinder sind unsere Zukunft und sichern den Bestand unserer Wehren." Der Bildung einer Kindergruppe für Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr als Teil der gemeindlichen Einrichtung "Freiwillige Feuerwehren Gemeinde Neuenmarkt" wurde einmütig zugestimmt. Die bisher über den Feuerwehrverein organisierten Kindergruppen sind damit Pflichtaufgabe der Gemeinde, sodass eine bessere Absicherung für die beteiligten Kinder und Betreuer in der Haftpflicht- und Unfallversicherung besteht.

Für den Gemeindesaal Neuenmarkt wurde die Beschaffung von neuen Stühlen und Tischen beschlossen. Die Tische haben künftig eine Breite von 70 Zentimetern und eine Länge von 1,70 Metern. Auf Anregung von Gemeinderat Dieter Mühlbauer wurde beschlossen, die Anzahl der Stühle von ursprünglich 140 auf 160 zu erhöhen.

Dem Brauchtums- und Dorfkulturverein "Hegnabrunner Moggerla" wurde die Aufstellung eines Maibaumes für den 1. Mai 2020 im Bereich der früheren Gaststätte "Zum Unteren Wirt" in Hegnabrunn genehmigt. Der Verein wird auch in die Vereinsförderung der Gemeinde mit aufgenommen und erhält eine jährliche Zuwendung von 200 Euro. Gemeinderat Ralf Pistor, zugleich zweiter Vorsitzender des Brauchtum- und Kulturvereins teilte noch mit, dass sich der Verein bemüht, gemeinsam mit der Feuerwehr Hegnabrunn den Maibaum aufzustellen.

Bürgermeister Siegfried Decker gab noch bekannt, dass im Rahmen eines Ortstermines der barrierefreie Umbau des Bahnhofes Neuenmarkt-Wirsberg durch die Vertreter der DB Engineering & Consulting GmbH und des beauftragten Ingenieur-Büros aus Österreich vorgestellt wurde. Die Planung beinhaltet den Rückbau und Verfüllung der vorhandenen Fußgängerunterführung, den Bau einer Fußgängerüberführung mit drei Aufzügen und drei dazugehörigen Treppenaufgängen. Diese Konstruktion ist statisch so gerechnet und konzipiert, dass eine Weiterführung der Fußgängerüberführung in Richtung DDM möglich ist. Der Baubeginn wird für 2023 angestrebt, wie Bürgermeister Decker erklärte.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
09. 10. 2019
16:52 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
09. 10. 2019
16:52 Uhr



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