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Es geht los in der Steigengasse

Die ersten Bauplätze im neuen Baugebiet von Neuenmarkt sind verkauft. Gegen die geplanten Möbelhäuser in Bayreuth hat der Gemeinderat keine Einwände.



Endlich "Grünes Licht" haben jetzt die "Häuslebauer" im Baugebiet "Steigengasse" in Hegnabrunn bekommen. Die ersten Grundstücke der insgesamt 27 Bauparzellen wurden bereits von der Gemeinde Neuenmarkt veräußert, weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Foto: Werner Reißaus
Endlich "Grünes Licht" haben jetzt die "Häuslebauer" im Baugebiet "Steigengasse" in Hegnabrunn bekommen. Die ersten Grundstücke der insgesamt 27 Bauparzellen wurden bereits von der Gemeinde Neuenmarkt veräußert, weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Foto: Werner Reißaus  

Neuenmarkt - Die erfreulichste Nachricht kam am Montagabend zum Schluss der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Neuenmarkt: Bürgermeister Siegfried Decker antwortete auf die Frage von Gemeinderat Klaus Zahner, ob bereits mit dem Verkauf der gemeindlichen Bauplätze im Baugebiet "Steigengasse" begonnen wurde: "Es läuft an!" Die ersten Bauplätze wurden nach den Worten des Bürgermeisters auch bereits notariell überschrieben, weitere werden in den nächsten Tagen folgen. Viele "Häuslebauer" befanden sich über ein Jahr in der "Warteschleife", aber jetzt kann es endlich losgehen. Der Grund für die zeitliche Verzögerung war die Erteilung einer Wasserrechtlichen Erlaubnis für das Einleiten des Oberflächenwassers in den "Gasgraben".

Wie viele andere Nachbarkommunen der Stadt Bayreuth ist auch die Gemeinde Neuenmarkt zur beabsichtigten Flächennutzungsplan-Änderung auf dem Gelände der ehemaligen Markgrafenkaserne gefragt worden. Dort plant die Stadt Bayreuth die Ansiedlung der Möbelhäuser XXL Lutz und Mömax mit Verkaufsflächen von 24 000 qm und 7 500 qm. Bürgermeister Decker dazu: "Es handelt sich um ein Einzelhandelsgroßprojekt, das nach der Landesplanung nur in einem Oberzentrum zulässig ist. Wir sind der Auffassung, dass gemeindliche Belange nicht beeinträchtigt werden. Wir nehmen davon Kenntnis und wünschen der Stadt Bayreuth und den Investoren viel Erfolg bei der Realisierung des Vorhabens."

Umfangreich berichtete Bürgermeister Siegfried Decker aus der jüngsten Versammlung des Mittelschulverbandes Neuenmarkt-Wirsberg. Dabei ging es auch um die Organisation der Mittelschulverbände "Fränkische Linie" und "Weidenberg -Bindlach-Bad Berneck-Gefrees", der Mittelschulen Gefrees und Neuenmarkt-Wirsberg sowie der Sebastian-Kneipp-Mittelschule Bad Berneck. Hintergrund der neuen Verordnung war nach der Auflösung der Mittelschule Gefrees die Erweiterung des Einzugsbereiches der Sebastian-Kneipp-Mittelschule Bad Berneck auf die Stadt Gefrees, die Erweiterung des Einzugsbereiches der Mittelschule Neuenmarkt-Wirsberg auf den Markt Marktschorgast sowie die Anpassung der Sprengel der Mittelschulverbünde "Fränkische Linie" und "Weidenberg-Bindlach-Bad Berneck-Gefrees".

Die Verordnung, die am 1. August in Kraft tritt, sieht unter anderem vor, dass das Gebiet des Marktes Marktschorgast in den Sprengel des Mittelschulverbundes "Fränkische Linie" eingegliedert wird. Bürgermeister Decker gab dazu noch ergänzend bekannt, dass die Mittelschüler aus dem Gebiet des Marktes Marktschorgast, die im Schuljahr 2018/19 eine Mittelschule aus dem Schulverbund "Weidenberg-Bindlach-Bad Berneck-Gefrees" besucht haben, ihre Mittelschulausbildung an der bislang besuchten Mittelschule beenden dürfen. "Das ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen. Wir freuen uns über diese Entscheidung und auf die Schüler aus Marktschorgast. Wir werden alles tun, damit sie sich bei uns wohlfühlen", stellte Decker mit Blick auf die neue Organisation des Mittelschulverbundes "Fränkische Linie" fest. Im neuen Schuljahr 2019/20 werden an der Grundschule Neuenmarkt-Wirsberg in den Jahrgängen 1 bis 4 eine Ganztagsklasse im vierten Jahrgang und vier Regelklassen unterrichtet.

Von einer erfreulichen Entwicklung berichtete Bürgermeister Decker aus dem Kinderhort an der Verbandsschule. Derzeit wird der Hort, der in der Betriebsträgerschaft der Evangelischen Kirche ist, von über 30 Kindern besucht, sodass die Einrichtung mit Zustimmung des Landratsamtes nun 40 Kinder betreuen darf. Decker dankte in diesem Zusammenhang besonders dem Schulverband und der Schulleitung, denn für die Erweiterung wurde ein zusätzlicher Raum benötigt. Die Mittelschule wird mit den Schülern aus Marktschorgast einen Zuwachs verzeichnen. Neben zwei Ganztagsklassen werden im Schuljahr 2019/20 auch zwei Regelklassen gebildet. Zufrieden ist man auch mit der weiteren Entwicklung der Wirtschaftsschule, die wieder eine Eingangsklasse und damit drei Klassen insgesamt erhält.

Bürgermeister Siegfried Decker informierte den Gemeinderat dann über die Jahresrechnung 2018 des Mittelschulverbandes. Decker sprach von soliden Finanzen. Die mit dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) gefördeten Maßnahmen mit einem Kostenvolumen von 1,7 Millionen Euro seien zu 95 Prozent umgesetzt. In einem weiteren Investitionsprogramm (KIP S) würden Maßnahmen in den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär gefördert. Hierfür habe die Regierung von Oberfranken bereits einen Zuschuss von 483 000 Euro bewilligt. Was das "Digitale Klassenzimmer"angeht,sei der Mittelschulverband auf einem guten den Weg .

Keine Einwände hatte das Gremium gegen die Erweiterung einer Dachgaube am Anwesen Schulstraße 5. Bürgermeister Decker gab noch die Schlussabrechnung für die Breitbandförderung bekannt. Demnach stehen den Ausgaben von 700 743 Euro Zuwendungen von 554 380 Euro gegenüber, sodass der Eigenanteil der Gemeinde 146 363 Euro beträgt. Gemeinderat Carsten Warzecha bat noch darum, dass die Schäden am Geh- und Radweg im Bereich der Anwesen Wirsberger Straße 18 bis 26 behoben werden.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
02. 07. 2019
17:54 Uhr

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Autor

Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
02. 07. 2019
17:54 Uhr



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