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Kulmbach

Finanzspritze für die Hochwasserfreilegung

Für das Großprojekt Purbach fließen aus München Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Insgesamt kostet der erste Bauabschnitt rund zehn Millionen Euro.



Hochwasserfreilegung Purbach: So sah die Baustelle Anfang Mai aus.	Foto: Stadt Kulmbach
Hochwasserfreilegung Purbach: So sah die Baustelle Anfang Mai aus. Foto: Stadt Kulmbach  

Kulmbach - Gute Nachrichten aus München: Der Freistaat Bayern fördert den ersten Bauabschnitt der Hochwasserfreilegung Purbach mit rund 2,1 Millionen Euro. Wie das Wasserwirtschaftsamt Hof der Stadt Kulmbach jetzt mitgeteilt hat, wird die Hochwasserfreilegung der Purbach in der Blaich mit 2 159 146 Euro staatlichen Zuweisungen gefördert. Der Betrag entspricht 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Oberbürgermeister Henry Schramm zeigt sich dankbar, dass die Bemühungen um Fördermittel von Erfolg gekrönt waren: "Die Neuverrohrung der Purbach ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtprojektes Hochwasserschutz in der Blaich. Mein herzlicher Dank gilt dem Freistaat Bayern, der uns hier - wie bei vielen anderen Projekten auch - maßgeblich unterstützt."

Das Bauvorhaben Blaich/Purbach vereint mehrere Aspekte in sich: In erster Linie wird durch die wesentlich größere Verrohrung der Purbach der Hochwasserschutz deutlich verbessert, daneben werden auch das Kanalsystem erneuert und die Straße neu hergestellt. Der erste Bauabschnitt ist derzeit auf der Zielgeraden. Die Gesamtkosten dafür, die Stadt und Stadtwerke Kulmbach übernehmen, betragen rund zehn Millionen Euro.

Der zweite Bauabschnitt verläuft von der Caspar-Fischer-Straße bis zur Kreuzung Hofer Straße/Blaicher Straße/Albert-Schweitzer-Straße/Unterpurbach. In diesem Bereich wird dann ein Einlaufbauwerk installiert, das überschüssige Wassermassen bei Starkregen auffängt und dann in Richtung Flutmulde führt. Die Straßenführung wird sich durch diese Baumaßnahme auch verändern: An der jetzigen "Krankenhauskreuzung" wird dann ein Kreisverkehr entstehen. Dieser Abschnitt soll allerdings erst im übernächsten Jahr 2021 realisiert werden.

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Veröffentlicht am:
26. 08. 2019
17:40 Uhr

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Veröffentlicht am:
26. 08. 2019
17:40 Uhr



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