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Kulmbach

Firma Kneitz mit Geschäftsjahr zufrieden

Vorstand Sibylla Naumann weist bei der Betriebsfeier darauf hin, dass 2018 nicht immer einfach gewesen sei. Ihr Dank gilt allen Mitarbeitern.



Die Arbeitsjubilare der Wilhelm Kneitz AG gehören zum Kapital der Wirsberger Textilwerke. Unser Bild zeigt (von links) Betriebsleiter Matthias Groß, Rosemarie Kneitz, Aufsichtsrat Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Vorstand Sibylla Naumann, Aufsichtsrat Alfred Kneitz,, Kathrin Günther, Oliver Zapf, Edgar Goller, Gerhard Potzel, Sabine Fronzek, Karlheinz Aßmann, Marion Albert, stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Udo Hahn, Helmut Lauterbach und Wolfgang Angermann.
Die Arbeitsjubilare der Wilhelm Kneitz AG gehören zum Kapital der Wirsberger Textilwerke. Unser Bild zeigt (von links) Betriebsleiter Matthias Groß, Rosemarie Kneitz, Aufsichtsrat Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Vorstand Sibylla Naumann, Aufsichtsrat Alfred Kneitz,, Kathrin Günther, Oliver Zapf, Edgar Goller, Gerhard Potzel, Sabine Fronzek, Karlheinz Aßmann, Marion Albert, stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Udo Hahn, Helmut Lauterbach und Wolfgang Angermann.  

Wirsberg - Das Geschäftsjahr bei der Wilhelm Kneitz AG ist abgeschlossen. Nach den Worten von Vorstand Sibylla Naumann war es ein zufriedenstellendes und erfolgreiches Jahr. "Wir müssen aber auch sagen, wie immer ein Auf und Ab", sagte sie bei einer Betriebsfeier im Gasthof Hereth, in deren Rahmen auch langjährige Mitarbeiter des Textilwerkes geehrt wurden.

Arbeitsjubilare

25 Jahre: Sabine Fronzek. 40 Jahre: Marion Albert, Kathrin Günther, Helmut Lauterbach, Edgar Goller, Karlheinz Assmann, Gerhard Potzel, Oliver Zapf, Wolfgang Angermann.


Sibylla Naumann machte deutlich, dass es dennoch ein schwieriges Jahr war: "Die Unsicherheit im konjunkturellen Umfeld, die weiter schwelenden Brexit-Verhandlungen und die Androhung von restriktiven Maßnahmen, angefangen von den Strafzöllen bis hin zu Volumenbeschränkungen hat keine verlässliche Planung erlaubt." So sei das erste Quartal von Juli bis September von einer starken zurückhaltenden Auftragssituation geprägt gewesen. Doch ab Oktober sei es deutlich besser geworden. Sibylla Naumann dazu: "Eine verstärkte Nachfrage unserer OEM-Kunden und auch das wieder anziehende China-Geschäft hat unsere Produktion voll gefordert. Wir mussten selbst Sonderschichten einlegen."

Zu der zunächst angespannten Lage kam im Februar noch die Grippe-Welle erschwerend hinzu, nicht nur bei der Wilhelm Kneitz AG, sondern auch bei den oberfränkischen Partnern und Lieferanten. Sibylla Naumann: "Die Firma Kneitz hat es dennoch geschafft, alle Aufträge zu erfüllen und unseren Lieferanten und Partnern Hilfestellung zu geben. Auch ein Zeichen für eine gute intakte Geschäftsbeziehung. Für diesen Kraftakt gebührt allen Mitarbeitern unserer besonderer Dank. Unser positives Ergebnis versetzt uns in die Lage, auch weiterhin in unseren modernen Maschinenpark zu investieren, um den hohen Anforderungen der Automobilindustrie gerecht zu werden."

Im aktuellen Geschäftsjahr könne man dagegen noch keine klare Linie festlegen. Fast scheine es so, dass sich die politische Großwetterlage, besser Gewitterlage, nun auch auf die wirtschaftliche Konjunkturlage ausgedehnt hat", sagte Naumann und verwies auf die Abgas-Affäre und Diesel-Fahrverbote. Das alles verunsichere Verbraucher." Dazu kommt auch noch die neue verschärfte Abgasnorm WLTP, die seit September gilt. "Durch die Engpässe auf den Prüfständen stehen Tausende Fahrzeuge auf Halde, Produktionslinien werden gestoppt, Anläufe werden verschoben, teilweise wird Kurzarbeit verordnet.

So sei es auch kein Wunder, dass sich die Kunden bedeckt halten und bei Aufträgen und Abrufen sehr zurückhaltend sind: "Es wird nichts anderes übrig bleiben, als mit Kurzarbeit dem reduzierten Bedarf Rechnung zu tragen, immer in der Hoffnung, dass sich der Zulassungs-Stau bald auflöst. Wir sind optimistisch." Sibylla Naumann warf noch einen Blick auf die künftige Entwicklung. So sei die Wilhelm Kneitz AG seit einigen Jahren gefordert, sich mit Leichtbau und nachhaltigen Textilien auseinanderzusetzen. Sibylla Naumann: "Natürlich sind wir von all unseren Kunden gefordert, unsere Stoffe mit gewohnter Qualität und gelungenem Design den Projekten der Hersteller anzupassen." Hierzu gab Naumann auch die Stichworte wie Elektromobilität und Car-Sharing sowie autonomes Fahren.

Ein großes Problem ist nach wie vor, Auszubildende für den technischen Bereich zu bekommen. Azubis für den Beruf "Maschinen- und Anlagenführer Textil" sind Mangelware. Die Firma Kneitz verstärkt deshalb ihre Präsenz auf Ausbildungsmessen, in Schulen und im Internet, denn es werden dringend gut ausgebildete Nachwuchs-Fachkräfte benötigt.

Für den Personalrat dankte stellvertretender Vorsitzender Udo Hahn der Betriebsleitung, an der Tradition festzuhalten, langjährige und verdiente Mitarbeiter zu ehren: "Ich denke, das zeigt die Zufriedenheit und ein gutes Miteinander in der Firma Kneitz. Die Treue der Mitarbeiter ist vorbildlich und ich denke, dass das beide Seiten sehr schätzen."

Autor

Werner Reißaus
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
18:16 Uhr

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Werner Reißaus

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04. 12. 2018
18:16 Uhr



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