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Kulmbach

Georg Löffler ist neuer Dienststellenleiter

Es tut sich viel in der Polizeiinspektion Stadtsteinach. Die Beamten dort erwartet nicht nur eine neue Struktur, sondern künftig auch ein neuer Chef.



In den Ruhestand verabschiedet wurde erster Polizeihauptkommissar Horst Nölkel, der in den vergangenen fünf Jahren die Polizeiinspektion Stadtsteinach geleitet hatte. Dessen Nachfolge tritt Erster Polizeihauptkommissar Georg Löffler an. Unser Bild entstand bei der Feierstunde in der Steinachtalhalle und zeigt (von links) Horst Köhnlein (Polizei-Gewerkschaft), Landrat Klaus Peter Söllner, Polizeipräsident Alfons Schieder, Christine und Horst Nölkel, Georg und Barbara Löffler, Leitenden Oberstaatsanwalt Martin Dippold, Bürgermeister Roland Wolfrum sowie MdL Inge Aures. Foto: privat
In den Ruhestand verabschiedet wurde erster Polizeihauptkommissar Horst Nölkel, der in den vergangenen fünf Jahren die Polizeiinspektion Stadtsteinach geleitet hatte. Dessen Nachfolge tritt Erster Polizeihauptkommissar Georg Löffler an. Unser Bild entstand bei der Feierstunde in der Steinachtalhalle und zeigt (von links) Horst Köhnlein (Polizei-Gewerkschaft), Landrat Klaus Peter Söllner, Polizeipräsident Alfons Schieder, Christine und Horst Nölkel, Georg und Barbara Löffler, Leitenden Oberstaatsanwalt Martin Dippold, Bürgermeister Roland Wolfrum sowie MdL Inge Aures. Foto: privat  

Stadtsteinach - Eine organisatorische Reform greift ab dem 1. Oktober bei der Polizeiinspektion Stadtsteinach: Die Dienststelle wird zur Zeit der Nachtschicht nicht mehr besetzt. Diese "vorübergehende Schließung" gab Polizeipräsident Alfons Schieder am Donnerstag bekannt, als er den bisherigen Dienststellenleiter Horst Nölkel in den Ruhestand verabschiedete. Dessen Nachfolge tritt Erster Polizeihauptkommissar Georg Löffler an. Bei der Feierstunde in der Steinachtalhalle verdeutlichte Alfons Schieder, dass derzeit eine technische Ertüchtigung der Inspektion durchgeführt wird. Sie läuft darauf hinaus, dass nächtliche Anrufe umgeleitet werden. Damit wird es möglich, die Räumlichkeiten in der Hauptstraße nächtens nicht mehr zu besetzen und alle Kräfte verfügbar zu haben für den Außendienst. Ziel ist die Erhöhung der polizeilichen Präsenz. Auf diese Weise könnten die Beamten im Außendienst tätig sein und müssten nicht mehr "die eigene Dienststelle bewachen", so der Redner. Der Polizeipräsident erteilte allen Gerüchten eine Absage, wonach damit die Auflassung der Inspektion eingeläutet wird: "Die Polizeiinspektion Stadtsteinach ist Teil der oberfränkischen Sicherheitsstruktur und wird das auch bleiben. Aus meiner Sicht besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass der Status erhalten bleibt."

PI Stadtsteinach

Die Polizeiinspektion Stadtsteinach ist auf einer Fläche von etwa 326 Quadratkilometern zuständig für die Städte und Gemeinden Stadtsteinach, Kupferberg, Ludwigschorgast, Marktleugast, Marktschorgast, Untersteinach, Trebgast, Wirsberg, Harsdorf, Himmelkron, Guttenberg, Grafengehaig, Neuenmarkt, Rugendorf, Presseck und Ködnitz. Annähernd 35 Beschäftigte sorgen für die Sicherheit von gut 29.000 Einwohnern.


Dieses Bekenntnis zum Fortbestand nahmen die an der Feierstunde teilnehmenden Kommunalpolitiker mit Freude auf. So dankte Landrat Klaus Peter Söllner dem Polizeipräsidenten für dessen klare und unmissverständliche Aussage. Erleichterung auch bei Bürgermeister Roland Wolfrum, der von einer Einrichtung von höchster Bedeutung für Stadtsteinach sprach. Er hoffte darauf, dass die Notwendigkeit, die Inspektion dauerhaft zu sichern, auch in höheren Regionen der Polizeiführung anerkannt wird.

Jürgen Köhnlein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft, hatte Verständnis für die organisatorische Neuerung. Diese mache einsatztechnisch viel Sinn. Sie dürfe allerdings nicht zu einer schleichenden Personalreduzierung bei der Behörde führen, warnte er. Die Gewerkschaft werde den Prozess "eng und kritisch begleiten," kündigte Köhnlein an.

Zahlreiche Redner unterstrichen die Verdienste des scheidenden Dienststellenleiters Horst Nölkel. Der Warmensteinacher stand der Dienststelle in den vergangenen fünf Jahren vor. 1979 begann er sein Studium an der Fachhochschule der Polizei und war in der Folgezeit in München, Bamberg, Bayreuth und Pegnitz eingesetzt. 2014 kam er dann nach Stadtsteinach.

Schieder lobte die Loyalität, Umsicht und stoische Gelassenheit des Beamten, den er für 40-jährige Mitarbeit mit einer Urkunde und Ehrenmedaille auszeichnete. Dessen Nachfolger Georg Löffler bezeichnete der Polizeipräsident als sehr erfahren. Der 58-Jährige habe im Laufe seiner bisherigen Karriere bewiesen, dass er keine Angst habe vor großen Herausforderungen und Führungsaufgaben.

Der gebürtige Hirschfelder (Steinbach am Wald) begann seine Ausbildung 1981 bei der Bereitschaftspolizei, studierte an der Fachhochschule der Polizei und arbeitete in Nürnberg, Hof, und Bayreuth. Zuletzt war er eingesetzt in verschiedenen Positionen beim Präsidial-Büro des Polizeipräsidiums Oberfranken. Ein Grußwort sprach Leitender Oberstaatsanwalt Martin Dippold, Kriminalrat Matthias Singer hatte die Feierstunde eröffnet. Sie wurde umrahmt von der Musikgruppe der oberfränkischen Polizei.

Sowohl Horst Nölkel als auch dessen Nachfolger Georg Löffler dankten in persönlich gehaltenen Worten für die vielen Glückwunsche und Geschenke.

Autor

Klaus Rössner
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
26. 09. 2019
18:02 Uhr

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Autor

Klaus Rössner

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Veröffentlicht am:
26. 09. 2019
18:02 Uhr



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