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Kulmbach

Humor liegt in der Luft

Das Ensemble des Schlosstheaters Thurnau arbeitet an seinem neuen Programm. Wolfgang Krebs verspricht einen unvergesslichen Abend.



Fleißig proben (von links) Wolfgang Krebs, Thomas Schimmel und Tanja Schaller für ihr neues Programm "Humor liegt in der Luft".	Foto: Rainer Unger
Fleißig proben (von links) Wolfgang Krebs, Thomas Schimmel und Tanja Schaller für ihr neues Programm "Humor liegt in der Luft". Foto: Rainer Unger  

Kulmbach - "Humor liegt in der Luft" heißt es ab dem 7. Januar im Schlosstheater Thurnau. Tanja Schaller, Wolfgang Krebs und Thomas Schimmel werden ihrem Publikum dabei einen bunt gemischten Abend mit Liedern und Gedichten von Heinz Erhardt, Joachim Ringelnatz, Wilhelm Busch, Erich Kästner, Christian Morgenstern, Otto Reutter und von anderen Humoristen präsentieren. Und auch sonst ist im Theater von Wolfgang Krebs im ersten Quartal 2018 wieder einiges geboten.

Die Aufführungen

"Humor liegt in der Luft": 7., 21. und 28. Januar, 4. und 18. Februar sowie am 4. März, jeweils um 17 Uhr; 13. Januar um 20 Uhr.

"Abschiedsdinner": 27. Januar und 24. Februar, jeweils um 20 Uhr.

"Einst um eine Mittnacht": 11. März um 17 Uhr und 24. März um 20 Uhr.

"Anderthalb Stunden zu spät": 17. März um 20 Uhr.

Karten gibt es unter der Telefonnummer 09203/ 9738680

und unter info@schlosstheater-thurnau.de


Die literarisch-musikalischen Abende, an denen das Trio den Besuchern bisher jeweils einen bekannten und beliebten deutschen Humoristen vorstellte, haben ihren Ursprung vor knapp fünf Jahren kurz nach der Gründung des Schlosstheaters Thurnau. "Thomas und ich haben uns durch Produktionen bei der Theatergruppe 'Der Schauhaufen' und auf der Naturbühne Trebgast, bei denen ich Regie führte und er für die Musik verantwortlich war, kennengelernt", erinnert sich Wolfgang Krebs. Im Gespräch entwickelte sich die Idee, einmal Heinz Erhardt einen ganzen Abend zu widmen. "Um das Ganze blumiger zu gestalten, haben wir Tanja Schaller mit ins Boot geholt", fährt Wolfgang Krebs fort.

Der Abend mit Heinz Erhardt kam dann bei den Besuchern ausgezeichnet an und die Leute haben nachgefragt, wen die drei als Nächstes präsentieren. Bei so einer Resonanz blieb dem Trio fast gar nichts anderes übrig, als weiterzumachen. In der Folge widmeten sie Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz und Erich Kästner jeweils einen Abend.

"Die Reihe hat richtig gut eingeschlagen. Die Besucher wollten immer wissen, was als Nächstes kommt oder haben selbst Vorschläge gemacht. Da es aber von einigen Humoristen nicht genügend Material gibt, um ein ganzes Programm zu gestalten, sie aber dennoch richtig gute Sachen gemacht haben, entstand die Idee, einfach einmal verschiedene Leute an einem Abend vorzustellen", erzählt Wolfgang Krebs. So wird es die Highlights der bisherigen Programme ebenso geben wie neue Sachen. "Unter dem Motto 'Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt', wollen wir die Klassiker des deutschen Humors, die größten Humoristen des 19. und 20. Jahrhunderts in einem musikalisch eingerahmten Potpourri aus Gedichten, Texten, Liedern, Chansons und Couplets präsentieren", teilt der Thurnauer Theaterchef mit. Er verspricht den Besuchern, dass sie einen unvergesslichen Abend erleben werden, der den Liebhabern des feinen und scharfsinnigen Humors ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird.

Auf tolle Resonanz ist laut Wolfgang Krebs auch das Theaterstück "Abschiedsdinner" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliere gestoßen, dessen Premiere im Oktober im Schlosstheater über die Bühne ging. Neben Wolfgang Krebs spielen Barbara Trottmann und Frank Strobelt mit. Die französische Erfolgskomödie wird es ebenso nochmals zu sehen geben wie die andere aus unserem Nachbarland, die ebenfalls hervorragend ankam, "Anderthalb Stunden zu spät", von Gerald Sibleyras. In ihr stehen Angelique Verdel und Wolfgang Krebs auf der Bühne.

"Markus Veith ist ja mit seinem Solo-Stück 'Lampenfieber' sehr gut angekommen. Deswegen zeigen wir jetzt sein anderes Stück 'Einst, um eine Mittnacht', in dem er uns mit Geschichten von Edgar Allan Poe das Gruseln lehren wird", fährt Wolfgang Krebs fort. Und weil der Wilhelm Busch-Abend immer wieder nachgefragt wird, treten Tanja Schaller, Thomas Schimmel und Wolfgang Krebs damit nochmals in Kulmbach auf und zwar am 25. Februar um 17 Uhr im Veranstaltungsraum des Bayerischen Brauereimuseums auf dem Mönchshof-Gelände. "Es gibt für alle Veranstaltungen noch Karten", informiert Wolfgang Krebs.

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Rainer Unger
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Veröffentlicht am:
30. 12. 2017
00:00 Uhr

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Rainer Unger

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Veröffentlicht am:
30. 12. 2017
00:00 Uhr



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