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Kulmbach

Impulsgeber und Macher

Die Freien Wähler setzen weiter auf Klaus Peter Söllner als Landrat. Sie sehen ihn als zentrale Figur des kommunalpolitischen Geschehens im Landkreis.



Mit einem überwältigenden Vertrauensbeweis wurde Landrat Klaus Peter Söllner erneut zum Landratskandidaten der Freien Wähler und der WGK Kulmbach nominiert. Unser Bild zeigt (von links) Stefan Schaffranek (WGK), Landrat Klaus Peter Söllner mit Ehefrau Ilse, FW-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig sowie stellvertretenden FW-Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landrat Dieter Schaar. Foto: Werner Reißaus
Mit einem überwältigenden Vertrauensbeweis wurde Landrat Klaus Peter Söllner erneut zum Landratskandidaten der Freien Wähler und der WGK Kulmbach nominiert. Unser Bild zeigt (von links) Stefan Schaffranek (WGK), Landrat Klaus Peter Söllner mit Ehefrau Ilse, FW-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig sowie stellvertretenden FW-Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landrat Dieter Schaar. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - 79 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme: Mit diesem Ergebnis haben die Freien Wähler und die Wählergemeinschaft Kulmbach am Samstag Klaus Peter Söllner für seine fünfte Amtsperiode als Landratskandidat ausgestattet. Unmittelbar nach der Wahl gab es Ovationen für den amtierenden Landrat, der aller Voraussicht nach auch noch von der CSU und der FDP nominiert wird. FW-Kreisvorsitzender Rainer Ludwig sagte nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses: "Es ist eindeutig und überzeugend. Klaus Peter Söllner ist die zentrale Figur der Freien Wähler, ein politisches Kraftbündel und Kraftwerk. Damit sind die Weichen für eine fünfte Legislaturperiode gestellt."

Ludwig hatte gleich zu Beginn betont, dass es für Söllner keine leichte Entscheidung gewesen sei, nochmals zu kandidieren. Doch die Hoffnung der Freien Wähler, dass Söllner den bewährten Weg seiner Politik fortsetzen werde, einer Politik der Mitte, des Ausgleichs, der Entwicklung und des Fortschritts, habe sich erfüllt.

Der Kreisvorsitzende stellte fest, dass Söllner seit mehr als drei Jahrzehnten das kommunalpolitische Geschehen und das Gemeinwesen im Landkreis Kulmbach wie kein Zweiter präge. Als kommunalpolitischer Newcomer habe Klaus Peter Söllner 1984 als parteiloser Kandidat den Einzug in den Stadtsteinacher Stadtrat geschafft. 1990 gelang ihm im ersten Anlauf der Sprung an die Spitze seiner Heimatstadt, und sechs Jahre später stellte sich Söllner der Wahl zum Landrat des Landkreises Kulmbach. Rainer Ludwig: "Mit einer überzeugenden Stimmenmehrheit von über 63 Prozent hat er damals die Stichwahl gewonnen. In den Jahren 2002, 2008 und 2014 wurde er mit beeindruckenden Ergebnissen, zuletzt mit 96,40 Prozent im Amt bestätigt. Dies ist wohl einmalig in Bayern." In die tägliche Arbeit bringe er sich seither in einer Intensität ein, die Bürger und Wegbegleiter im gleichen Maße beeindruckt und selbst beim politischen Mitbewerber auf höchste Anerkennung stößt.

Als Repräsentant des Landkreises sei Söllner stets bereit, sich bis an die Grenzen der Belastbarkeit einzubringen. Seine juristische Ausbildung und seine Erfahrung mache ihn zu einem überaus kompetenten und gefragten Fachmann und Berater in vielen Fragen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Dank seiner verbindenden, vermittelnden und integrierenden Amtsführung, sowie seines diplomatischen Geschicks gelinge es ihm immer wieder, Skeptiker zu überzeugen und Widerstände auszuräumen. Ludwig verwies in diesem Zusammenhang auf eine Reihe von wegweisenden Entscheidungen, die in der Amtszeit von Söllner getroffen wurden. "Du genießt unglaubliches Vertrauen und wir Freien Wähler profitieren von deinem Erfolg. Ohne dich wären wir nicht da, wo wir heute sind." Söllner sei Impulsgeber, Mentor und Macher. Er brilliere nicht nur durch höchste fachliche Kompetenz, facettenreiches, tiefes Wissen, sondern auch durch seine soziale, menschliche Note, sagte Ludwig. "Du bist ein Mann der Fairness und des Ausgleiches, ein Mensch mit Charme und Herz. Du bist authentisch und bodenständig, und das große Vertrauen, das dir entgegengebracht wird, ist Ausdruck höchster Wertschätzung und Anerkennung der bisher erbrachten Leistungen."

Stellvertretender FW-Kreisvorsitzender und stellvertretender Landrat Dieter Schaar, der Söllner als den Jürgen Klopp unter den bayerischen Landräten bezeichnete, fügte als langjähriger Freund noch einige persönliche Worte hinzu: "Klaus Peter Söllner ist jung und dynamisch geblieben. Seine Kompetenz für dieses Amt ist völlig unbestritten. Er hat mit all seiner Erfahrung und seinem strategischen Geschick ein unglaubliches Netzwerk aufgebaut. Für die Bürger dieses Landkreises, für alle Unternehmen und Institutionen ist das Gold wert, insbesondere aber auch für uns Freie Wähler. Dass Klaus Peter Söllner so beliebt und zugleich auch erfolgreich ist, begründete Dieter Schaar unter anderem damit, dass er Menschen mag: "Er ist ein Menschenfreund. Immer versucht er, im Gegenüber das Gute zu erkennen."

Auch der frühere Bürgermeister der Stadt Kulmbach, Stefan Schaffranek, richtete einige Sätze für die WGK an seinen langjährigen Weggefährten Klaus Peter Söllner: "Er hat eine beeindruckende Leistungsbilanz. Er ist einer, der sich kümmert, er macht Politik für die Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber mit ihnen. Und er ist einer, der verbindet, schlichtet und vereint."

Dann stieg Landrat Klaus Peter Söllner für knapp eine Stunde "in den Ring". "Wir betreiben keine Kraftmeierei, sondern wir wollen miteinander Politik gestalten. Wir müssen darauf hören, was die Bürger von uns verlangen, und müssen in Demut und Bescheidenheit vernünftige Entscheidungen treffen." Das Miteinander bezeichnete Landrat Klaus Peter Söllner als die Maxime der Politik schlechthin: "Wir wollen miteinander gestalten, wir wollen miteinander stark sein, das ist die Marschroute der Freien Wähler.

Söllner verwies darauf, dass die Freien Wähler inzwischen im Kreistag Kulmbach die zweitstärkste Kraft seien. "Wir sind nicht überheblich, wir pflegen das Miteinander, das ist Programm und Maxime der vergangenen 24 Jahre gewesen. Ich habe immer versucht, alle politischen Kräfte mitzunehmen, sie zu achten und zu respektieren."

Söllner zeigte dann die Leistungsbilanz der vergangenen sechs Jahre auf und ging dabei auf einige Eckdaten ein, wie zum Beispiel die niedrigste Arbeitslosenzahl seit Beginn der Aufzeichnungen und die höchste Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen mit über 28 000 und das in einer Zeit, in der der Landkreis an Einwohner verloren hat. Die Wirtschaft ist für Söllner von außerordentlicher Bedeutung. "Ohne eine funktionierende Wirtschaft haben wir die Einnahmen nicht, um Geld ausgeben zu können. Ohne die wirtschaftliche Betätigung haben wir keinen Erfolg und vor allem kein Geld, um letztendlich gestalten zu können." Wirtschaftspolitik müsse immer Chefsache sein, sonst funktioniert es nicht.

Was die Verschuldung des Landkreises Kulmbach angeht, so wurden laut Söllner in den vergangenen zwölf Jahren 20 Millionen Euro Schulden abgebaut. Zum Jahresende 2020 werde die Verschuldung bei elf Millionen Euro liegen, und das bei massiven Investitionen. "Wir haben in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert. Die Zuschüsse beliefen sich auf mindestens 20 Millionen." Alleine mit den Förderprogrammen der bayerischen Staatsregierung wurde sehr viel bewirkt und beim Förderprogramm "Nord-Ost-Bayern" konnte den Kommunen mit 60 Millionen Euro viel geholfen werden. Weitere 35 Millionen werde es noch geben. Dieses Förderprogramm sei ursprünglich nur für die Landkreise Wunsiedel und Hof vorgesehen gewesen, doch nun profitiere davon auch der Landkreis Kulmbach. "Man muss eben etwas dafür tun, um in ein Förderprogramm zu kommen. Wir waren hier erfolgreich und können stolz darauf sein. Unsere Leistungsbilanz kann sich sehen lassen. Und ich denke, wenn es auf einen Wahltermin zugeht, dann darf man das auch einmal laut sagen."

Landrat Klaus Peter Söllner erwähnte auch das Klinikum, das jetzt 1630 Mitarbeiter hat. Vor 15 Jahren war es gerade die Hälfte. Und landauf, landab gehen die Krankenhäuser in kommunaler Hand in die Knie, doch der Landkreis und die Stadt Kulmbach haben sich gemeinsam nach vorne entwickelt: "Wir investieren jetzt 140 Millionen Euro in das Klinikum, und wenn wir fertig sind mit der Investition, dann sind wir immer noch nicht verschuldet." Als das herausragende Thema der nächsten Jahre in Stadt und Landkreis bezeichnete Klaus Peter Söllner den Aufbau einer Universität: "Das ist für uns eine riesige Chance. Wir können mit dieser Universität eine völlige Veränderung in der gesellschaftlichen Struktur unseres Landkreises erreichen."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
15:58 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
15:58 Uhr



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