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Kulmbach

Ingo Moos will auf den Bürgermeistersessel

Mit einem einstimmigen Votum der SPD-WG im Rücken will der Trebgaster Werner Diersch beerben. Die Sozialdemokraten gehen mit Optimismus in die Kommunalwahl.



Gratulation für Ingo Moos nach der Nominierung (von rechts): Kreisrat Siegfried Küspert, Unterbezirksvorsitzender Simon Moritz, Kreisvorsitzende MdL Inge Aures, Ingo und Yvonne Moos, Zweiter Bürgermeister Albert Kolb, OV-Vorsitzende Stefanie Diersch, Bürgermeister Werner Diersch.	Foto: Dieter Hübner
Gratulation für Ingo Moos nach der Nominierung (von rechts): Kreisrat Siegfried Küspert, Unterbezirksvorsitzender Simon Moritz, Kreisvorsitzende MdL Inge Aures, Ingo und Yvonne Moos, Zweiter Bürgermeister Albert Kolb, OV-Vorsitzende Stefanie Diersch, Bürgermeister Werner Diersch. Foto: Dieter Hübner  

Trebgast - Mit viel Optimismus geht die SPD-Wählergemeinschaft Trebgast in die Kommunalwahl 2020, nachdem Ingo Moos bei der Nominierungsversammlung mit 100 Prozent Zustimmung der Anwesenden zum Bürgermeisterkandidat gekürt wurde, und die Liste der Bewerber für den Gemeinderat ebenso einstimmig verabschiedet wurde.

Die Kandidaten für den Gemeinderat

1. Ingo Moos (SPD), 2. Albert Kolb (WG), 3. Stefanie Diersch (SPD), 4. Martin Sesselmann (WG), 5. Werner Köstner (SPD), 6. Anna Ströhlein-Lutz (WG), 7. James Lutz (WG), 8. Klaus Küfner (WG), 9. Stefan Diersch (WG), 10. Holger Reinhardt (WG), 11. Marcel Knapp (WG), 12. Jens Zenkner (WG), 13. Tobias Hertkorn (WG), 14. Lydia Knapp (WG), 15. Manfred

Küfner (WG), 16. Nadine Kolb

(WG), 17. Heiko Odörfer (WG), 18. Heidrun Kolb (WG), 19. Dr. Konrad Habryka (SPD), 20. Florian Unglaub (WG), 21. Katja Köstner (WG),

22. Matthias Falk (WG),

23. Stefan Hüttner (WG),

24. Helmut Schmidt (SPD).


Ingo Moos, seit 2013 im Gemeinderat, dankte für das Vertrauen und stellte die SPD-Wählergemeinschaft Trebgast seit vielen Jahren als ein Erfolgsmodell für die Gemeinde heraus. "Der Ausbau des Bahnübergangs Weiherweg, der Umbau des Bahnhofsgebäudes zu einer Seniorentagespflege, die Dorferneuerung Lindau und der Breitbandausbau, sind nur einige wenige Beispiele dafür. Eine solide Haushaltsführung, die Senkung der Pro-Kopf-Verschuldung von 1181 Euro 2001 auf 468 Euro in 2019 sind ein Beweis dafür, dass wir die Richtigen sind. Eine erfolgreiche Naturbühne, ein traumhaftes Naherholungszentrum mit Badesee und Fun-Arena, eine optimale Zugverbindung für Pendler nach Bayreuth und Kulmbach, sind die Vorteile, die Trebgast zu einer liebens- und lebenswerten Wohngemeinde machen. Und das soll auch so bleiben." Das sei der Grund, weshalb er antrete, um als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Werner Diersch Bürgermeister zu werden und Trebgast in das nächste Jahrzehnt zu führen.

Die Ziele bis 2026 sind nach seiner Aussage klar definiert: Zeitgemäßer Umbau und Digitalisierung der Grundschule, Neubau von Hort und Kindertagesstätte, Erweiterung der Kinderkrippe. "Allein das wird ein finanzieller Kraftakt, der über vier Millionen Euro kosten wird", weiß Ingo Moos. Daneben sollen mit Hilfe der Städtebauförderung Bahnhofsstraße und Steinhauerplatz neu konzipiert und gestaltet werden. Aufmerksamkeit verlangen auch der Starkregenschutz (Berliner Straße, Waizendorf), Straßensanierungen, Ver- und Entsorgungsleitungen "Am Bühl" sowie der weitere Breitbandausbau und der Erhalt von Infrastruktur und Gewerbe.

Große Baugebiete werde man aufgrund der topografischen Lage nicht ausweisen können, aber es gebe noch Stellen in der Gemeinde, um Häuser zu bauen, macht der Kandidat möglichen Interessenten Mut. Ein Steckenpferd von ihm sind die Radwege. "Da muss mehr passieren. Die Erweiterung des Netzes nach Schlömen, Himmelkron und Lindau ist dringend notwendig." Nicht vernachlässigt werden darf die Stärkung der Vereine.

"Wir wollen den Bürgermeister stellen und wir wollen die Mehrheit im Gemeinderat." Ingo Moos weiß, dass es bis dahin noch ein schwerer Weg wird. "Die Erfahrungen, die ich seit 2014 als dritter Mann hinter den beiden Bürgermeistern sammeln konnte, werden mir dabei helfen. Aber alleine werde ich das nicht schaffen. Ich bin ein Teamplayer. Ich werde von jedem Rat einholen und auch die einbinden, die es nicht in das Gremium schaffen", versprach Ingo Moos. Auf die Liste der Kandidaten, die sich um einen Platz im Gemeinderat bewerben, könne man sehr stolz sein. Mit sehr aktiven jungen Müttern, Selbstständigen, Rentnern, Vereinsvorsitzenden und Gemeinderatsmitgliedern bilde sie das ganze Spektrum der Gemeinde ab.

Die von den Kandidaten bei ihrer Vorstellung zum Ausdruck gebrachten Gründe, warum sie sich der Gemeinde verbunden fühlen, seien gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ausgang der kommenden Wahl. "Wir wollen das Beste für unsere Gemeinde und haben heute mit unserer gemeinsamen Liste ein Ausrufezeichen gesetzt. Wir wollen dynamisch, zielstrebig und gemeinsam unsere Zukunft gestalten - vorausschauend, sinnvoll und nachhaltig. Wir sind stark genug, dieses Ziel zu erreichen. Zwischen SPD und Wählergemeinschaft passt kein Blatt. Es gibt keine Alternative zu uns", gab sich Ingo Moos optimistisch.

Zweiter Bürgermeister Albert Kolb, der zuvor auf die mittlerweile 24-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Gruppierungen hingewiesen hatte, wünschte von Seiten der SG Ingo Moos die Kraft, die er braucht, das durchzustehen. Das (Schluss-)"Wort zum Montag" übernahm Kreisrat Siegfried Küspert. "Es ist der achte Wahlkampf, bei dem ich dabei sein darf. Aber eine Auftaktveranstaltung mit einer derart starken Liste und mit so viel Optimismus gab es noch nicht. Wir ‚Altvorderen‘ haben 1984 damit begonnen, den Ort von "schwarz" auf "rot" umzustellen. Das ist uns 1996 geglückt und hält bereits 24 Jahre an. Heute kann ich feststellen: Der Generationswechsel ist Euch gelungen. Ingo Moos ist der Garant dafür, dass diese erfolgreiche Kommunalpolitik in Trebgast weitergeführt wird."

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Dieter Hübner
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Veröffentlicht am:
03. 12. 2019
18:06 Uhr

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Dieter Hübner

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Veröffentlicht am:
03. 12. 2019
18:06 Uhr



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