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Kulmbach

Kerwa bis 4 Uhr geht Anliegern zu weit

Bei einer Kerwa geht es lustig zu, oft auch etwas lauter. Doch etliche Anlieger der Königsberger und der Waldenburger Straße in Hegnabrunn finden, es geht zu weit.



Hegnabrunn -Rund um das zweite Hegnabrunner Kirchweihfest an diesem Wochenende hat sich ein handfester Streit entwickelt.

Bis 5 Uhr morgens war die Kerwa in Hegnabrunn im vergangenen Jahr offiziell genehmigt worden. Ein Großteil der Anlieger, so schreiben es Detlef Beyerlein und Dieter Sachs auch im Namen ihrer Nachbarn, sei nicht mehr gewillt, "lautstarkes Gegröle und überlaute Musik aus und rund um das Festzelt bis morgens gegen 5 Uhr, ähnlich wie im Jahr 2018, auch dieses Jahr kommentarlos hinzunehmen."

Es gebe verschiedene Vorgaben hinsichtlich der Nachtruhe, an die sich ein Veranstalter auch bei einer Kerwa halten müsse, haben die Hegnabrunner Bürger dem Bürgermeister mitgeteilt und angekündigt, die Polizei um Hilfe zu rufen, sollte in diesem Jahr der gleiche "Zirkus" stattfinden wie im Jahr zuvor. Die Nachbarn haben die Verwaltung aufgefordert, die Sperrzeitverkürzung für dieses Jahr zu benennen. Sie kündigen an, nötigenfalls ein Gericht klären zu lassen, ob eine Sperrzeitenverkürzung bis 5 Uhr mit den " gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Nachtruhe und Lärmschutz im Einklang steht." Ans Rathaus gewandt schreiben Detlef Beyerlein und Dieter Sachs: "Sie können es gerne darauf ankommen lassen."

Niemand habe etwas gegen einen vernünftigen Ablauf einer Kerwa. Sie seien aber nicht bereit, ihre Nachtruhe für ein paar wenige Gröler und Musiker zu opfern, die kein Ende finden und auch nicht wissen, wann Ruhe einkehren muss."

Die Anlieger haben jetzt Antwort aus dem Rathaus bekommen. Bis 4 Uhr darf demnach in diesem Jahr die Hegnabrunner Kerwa gefeiert werden. Man habe damit die Erlaubnis für den Veranstalter um eine Stunde verkürzt, teilt die Verwaltung den Anliegern mit. Gleichzeitig habe man die Kerwa-Organisatoren auch darauf hingewiesen, dass er darauf achten soll, Überschreitungen des Lärmpegels von 55 Dezibel nach 24 Uhr zu vermeiden.

Dieter Sachs kommentiert das sarkastisch. Ein normales Auto erzeuge Geräusche um die 70 Dezibel. Was die Gemeinde jetzt verfügt habe, entspreche dem Bereich der klassischen Zimmerlautstärke. Die Anlieger des Festgeländes in Hegnabrunn bezweifeln, dass diese Geräuschpegel eingehalten werden können, selbst wenn der Veranstalter das wollte. Und sie bleiben bei ihrer Kritik. Bis 2 Uhr sei hinnehmbar. Alles was darüber hinaus geht findet Dieter Sachs unverschämt. "Das gibt es sonst nirgends, nicht einmal beim Bierfest." mbu

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Melitta Burger
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Veröffentlicht am:
11. 07. 2019
17:42 Uhr

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11. 07. 2019
17:42 Uhr



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