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Kulmbach

Knapp an der Katastrophe vorbei

Ein Flächenbrand von 15 Hektar und kein Wasser in einem abgelegenen Waldgebiet: 300 Feuerwehrleute haben die Flammen gerade noch rechtzeitig gelöscht. Bis tief in die Nacht waren die Kräfte im Einsatz.



Genügend Löschwasser in den brennenden Wald zu bringen war die größte Herausforderung für die zahllosen Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen.
Genügend Löschwasser in den brennenden Wald zu bringen war die größte Herausforderung für die zahllosen Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen.  

Römersreuth/Limmersdorf - Die Feuerwehrleute im Landkreis Kulmbach waren von Donnerstagnachmittag bis in den frühen Freitagmorgen um 3.30 Uhr bis zum Rand der Erschöpfung gefordert. Rund 300 Feuerwehrleute aus mehreren Landkreisen kämpften bei Römersreuth gegen einen Flächen- und Waldbrand, der um ein Haar zum offiziellen Katastrophenfall ausgerufen worden wäre. Dass es nicht so weit kam, war der Feuerwehr, aber auch zahllosen Landwirten und anderen Helfern zu verdanken, die Hunderttausende Liter Wasser zu dem Brandort brachten. Auch ein Polizeihubschrauber warf mit einem Außenlastbehälter Wasser über den brennenden Waldstück mitten im Frankenwald ab. Am Freitagvormittag laufen noch Nachlöscharbeiten durch die Feuerwehr Stadtsteinach. Die Feuerwehr Presseck ist auch miteingebunden. Für 12.30 Uhr ist eine Pressekonferenz im Kulmbacher Landratsamt zu dem Flächen- und Waldbrand angesetzt.

Alarmiert wurden die Kräfte gegen 15 Uhr. Durch Drescharbeiten auf einem Feld war das Feuer ausgebrochen, berichtet Einsatzleiter und Kreisbrandrat Stefan Härtlein. Kurz vor 18 Uhr kam dann die erlösende Nachricht: Offenes Feuer gab es nicht mehr. Doch zahlreiche Glutnester mussten noch gelöscht werden. Die Feuerwehr ging davon aus, dass die Löscharbeiten die ganze Nacht über andauern.

25.07.2019 - Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach - Foto: Melitta Burger/Ulrich Lang

Römersreuth
Römersreuth
Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth
Großer Flächenbrand bei Stadtsteinach Römersreuth

Gerade im Bereich Römersreuth, sagte Landrat Klaus Peter Söllner, sei die Lage äußerst prekär gewesen. "Es ist gerade noch gutgegangen." Bis auf wenige Meter seien die Flammen an ein Haus herangekommen. "Da ist wirklich eine Katastrophe verhindert worden", machte Söllner deutlich. Er betonte auch, dass um ein Haar der offizielle Katastrophenfall ausgerufen worden wäre. "Ein großes Lob und herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, des BRK und der Bergwacht. Aber auch Dank an all die Bauern und alle, die mitgeholfen haben, dieses Feuer einzudämmen, bevor es außer Kontrolle geraten konnte. Für mich war das ein Beweis, dass das Geld , das wir in die Feuerwehren stecken,richtig angelegt ist." Auch Bürgermeister Roland Wolfrum sprach allen, die im Einsatz waren, seinen Dank aus.

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Melitta Burger
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Veröffentlicht am:
25. 07. 2019
21:32 Uhr

Aktualisiert am:
26. 07. 2019
09:38 Uhr

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Melitta Burger

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25. 07. 2019
21:32 Uhr

Aktualisiert am:
26. 07. 2019
09:38 Uhr



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