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Kulmbach

Kosten bleiben im Rahmen

Derzeit steigt der Betrag für den Ausbau des Klinikums Kulmbach nur um knapp drei Prozent. Es gibt aber einige Nachträge.



Beim neunten Bauabschnitt am Klinikum Kulmbach läuft alles nach Plan Foto: Werner Reißaus
Beim neunten Bauabschnitt am Klinikum Kulmbach läuft alles nach Plan Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Der Zweckverband Klinikum Kulmbach vergab in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe von Nachträgen für den neunten Bauabschnitt. Erfreulich für den Zweckverband ist, dass bei den knapp 94 Prozent ausgeschriebenen und vergebenen Arbeiten derzeit nur eine Kostensteigerung von 2,9 Prozent vorliegt - und das bei Kosten von 35,6 Millionen Euro. Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner: "Das ist ein hervorragendes Ergebnis." Die Baumeisterarbeiten mit einem Volumen von 23,2 Millionen Euro erreichen sogar nur eine Steigerung von 0,9 Prozent. Bei den Arbeiten für Heizung und Sanitär geht der Zweckverband sogar von einer Kostenminderung um 1,2 Prozent aus bei ausgeschriebenen und vergebenen sieben Millionen Euro.

Die Vergaben im Einzelnen

Wärmedämmung , Fa. FKI, Ahorntal: 5779 Euro. Heizungsanlagen , Firma Schwender, Thurnau: 2112 Euro. Sanitärinstallationen , Firma Sell, Kulmbach: 21 777 Euro. Natursteinfassaden , Firma Hofmann Naturstein, Werbach-Gamburg: 3 284 Euro. Metallbauverglasung und Sonnenschutzarbeiten, Firma Dornhöfer, Kulmbach: 15 903 Euro. Gebäudeautomation , Firma Protec Technologies, Kulmbach: 13 675 Euro. Elektroinstallation , Firma Löblich, Kulmbach: 38 149 Euro. Schreinerarbeiten , Patientenzimmer, Firma Weißleder, Pennewitz 82 877 Euro. Schreinerarbeiten , Türen, Firma Westermann, Denkendorf: 11 319 Euro.

 

Mit dem neunten Bauabschnitt werde laut Söllner nicht nur der Standard in den Krankenzimmern - es werden nur noch Zwei-Bett-Zimmer angeboten - sondern auch die Arbeitsbedingungen beim Pflegepersonal entscheidend verbessert. Der Einzug ist für Ende des Jahres geplant.

 

Diese Nachricht relativierte dann die insgesamt 17 Nachträge verschiedener Gewerke. Die Kritik von OB Henry Schramm (CSU) an diesen Nachträgen hielt Verbandsvorsitzender Klaus Peter Söllner aber durchaus für gerechtfertigt. Bei vielen Nachträgen habe sich aber herausgestellt, dass sie zweckmäßig, sinnvoll und mitunter sogar kostensparend sind - wie etwa die Natursteinfassadenarbeiten der Firma Hofmann Naturstein aus Werbach-Gamburg.

OB Schramm vertrat die Meinung, dass die Verantwortlichen ein besseres Auge auf die Einzelgewerke richten sollten. Insgesamt sieht der stellvertretende Verbandsvorsitzende die Kostenentwicklung aber positiv: "Es ist unglaublich, dass wir bei der riesigen Baumaßnahme nur mit geringen Kostensteigerungen rechnen müssen und das, obwohl die Baukonjunktur brummt." Söllner und Schramm werteten dies als ein Ergebnis der hervorragenden Arbeit von Klinikum-Geschäftsführerin Brigitte Angermann.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
17:30 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
17:30 Uhr



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