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Kulmbach

Mit modernstem Gerät am Unglücksort

Die Kulmbacher Feuerwehr hat einen neuen Rüstwagen bekommen. Er ist ein Tausendsassa in Sachen technische Hilfeleistung.



Mit der Schlüsselübergabe ist der neue Rüstwagen im Feuerwehrzentrum Kulmbach offiziell "im Dienst". Im Bild (von links): Pfarrer Christian Schmidt, Dekan Hans Roppelt, Oberbürgermeister Henry Schramm, Stadtbrandmeister Michael Weich, Landrat Klaus Peter Söllner, Bürgermeister Ralf Hartnack, Kreisbrandrat Stefan Härtlein und Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Foto: Werner Reißaus
Mit der Schlüsselübergabe ist der neue Rüstwagen im Feuerwehrzentrum Kulmbach offiziell "im Dienst". Im Bild (von links): Pfarrer Christian Schmidt, Dekan Hans Roppelt, Oberbürgermeister Henry Schramm, Stadtbrandmeister Michael Weich, Landrat Klaus Peter Söllner, Bürgermeister Ralf Hartnack, Kreisbrandrat Stefan Härtlein und Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Stolze 550 000 Euro hat der Landkreis Kulmbach in die Anschaffung eines neuen Rüstwagens investiert, den die Feuerwehr Kulmbach am Samstag offiziell in Betrieb genommen hat. Vom Freistaat Bayern erhielt der Landkreis für die Anschaffung einen Zuschuss von 147 000 Euro. Der Rüstwagen ist mit modernem Gerät für die technische Hilfeleistung ausgestattet und kommt unter anderem bei Verkehrsunfällen zum Einsatz. Auch der alte Rüstwagen aus dem Jahr 1991 war im Feuerwehrzentrum der Stadt stationiert. Die Segnung und Weihe nahmen Dekan Hans Roppelt und Pfarrer Christian Schmidt aus Kirchleus vor, der auch als Notfallseelsorger im Landkreis Kulmbach tätig ist.

Landrat Klaus Peter Söllner stellte fest, dass der alte Rüstwagen sage und schreibe 26 Jahre "auf dem Buckel" hatte und die Ausrüstung teilweise irreparable Schäden aufwies. Ersatzteile waren auch nicht mehr erhältlich. Söllner: "Mögliche Instandsetzungen waren nicht mehr wirtschaftlich und die technischen und elektronischen Geräte entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen und nicht mehr den Normen für übliche Rüstwagen-Einsätze." Eine Ersatzbeschaffung sei unumgänglich. Das alte Fahrzeug wird zu einem Transportfahrzeug umgebaut, dabei vornehmlich zum Transport der Atemschutzlogistik.

Der neue moderne Rüstwagen ist nach den Worten des Landrats Klaus mit der neuesten technischen und elektronischen Ausstattung versehen. Er hat auch die notwendigen Sicherheits-, Überwachungs- und Warnsysteme. Der Rüstwagen enthält auch ein sicheres Gerät zum Auffangen und Beseitigen von umweltschädlichen Substanzen und ist ausgerüstet für Naturkatastrophen wie Hochwasser, Sturmschäden, der Sicherung und Stabilisierung beschädigter Gebäude, Abhänge und Mauern. Schließlich ermöglicht er auch das Anheben und den Transport von schweren Lasten mit einer Seilwinde und die Beseitigung von Ölunfällen und Wasserverunreinigungen.

Oberbürgermeister Henry Schramm verwies darauf, dass die Feuerwehr der Stadt Kulmbach allein im vergangenen Jahr 533 Einsätze hatte: "Da muss man sehr dankbar sein, wenn man da Menschen hat, die sich für diesen Dienst zur Verfügung stellen." Das "Geschenk" des Rüstwagens hat nach Worten Schramms immer seine zwei Seiten, denn er muss auch fachkundig bedient, gewartet und gepflegt werden."

Kreisbrandrat Stephan Härtlein ging auf die technischen Details des Rüstwagens ein und dankte besonders dem Kreistag für die Anschaffung. Lob erhielt auch Kreisbrandmeister Jürgen Hochgesang, der die Ausschreibung für die Ausstattung des Fahrzeuges vornahm. Grußworte sprachen neben der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner auch stellvertretender Polizeichef Alexander Horn aus.

Im Rahmen der Übergabe des Rüstwagens nahm Landrat Klaus Peter Söllner auch die Verabschiedung von Markus Ruckdeschel vor, der von der Leitstelle in Bayreuth als Geschäftsführer zum BRK-Kreisverband Bayreuth wechselt: "Ich möchte ihm herzlich danken, denn Markus Ruckdeschel hat mit hoher Kompetenz die Leitstelle aufgebaut."

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Werner Reißaus
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
10. 09. 2018
20:22 Uhr

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Werner Reißaus

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10. 09. 2018
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