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Kulmbach

Neuer Glanz für altes Kreuz

Baiersbach hat sein altes Flurdenkmal wieder. Restauriert haben es Bruno und Ingrid Tittel aus der Großrehmühle.



Ein Bild des 1980 eingelagerten Korpus des Flurkreuzes, das Ingrid und Bruno Tittel in wochenlanger Kleinarbeit hergerichtet haben.
Ein Bild des 1980 eingelagerten Korpus des Flurkreuzes, das Ingrid und Bruno Tittel in wochenlanger Kleinarbeit hergerichtet haben.   » zu den Bildern

Baiersbach - In großartiger und wochenlanger Kleinarbeit haben Ingrid und Bruno Tittel das nahezu 90 Jahre alte Kreuz im kleinen Marktleugaster Ortsteil Baiersbach instandgesetzt. Mit Unterstützung vieler Helfer wurde es jetzt auf dem Anwesen Nölscher wieder aufgestellt. Auf Einladung von Una und Richard Nölscher wurde es im Rahmen einer kleinen ökumenischen Feierstunde durch die Pfarrer Pater Adrian Manderla aus Marienweiher sowie Hans-Jürgen Müller aus Stammbach gesegnet und geweiht. Marktleugasts Bürgermeister Franz Uome und Margret Schoberth von der Frauenunion bedankten sich bei dieser Gelegenheit für die fleißige ehrenamtliche Mitarbeit. Bürgermeister Franz Uome sprach von einer wunderbaren Sache und lobte die Restaurierung durch Ingrid und Bruno Tittel. Pfarrer Hans-Jürgen Müller las einen Text aus den Briefen des Apostels Paulus. Für ihn hatte das Kreuz eine besondere Bedeutung, und Paulus hat selbst den Tod am Kreuz erlitten. "Das Kreuz ist ein Zeichen, dass Gott unter uns wohnt. Und wenn wir darauf schauen, haben wir unser Ziel vor Augen", sagte Pater Adrian Manderla. Gemeinsam sprachen die Teilnehmer der kleinen Feier dann ein Gebet. Bruno Tittel richtete den Blick zurück auf die Jahre 1928 bis 1930, als das damalige Anwesen der Familie Rödel abgebrannt ist. Nach dem Wiederaufbau in den Jahren 1930 bis 1932 wurde das Kreuz an der Giebelseite des Hauses angebracht. Nach dem Erwerb des Anwesens durch die Familie Michael Buß zog die Familie Rödel nach Ludwigschorgast. 1980, als das Haus durch einen Anbau vergrößert wurde, versetzte man das Kreuz in den Vorgarten. Zwischenzeitlich war der Balken weggefault und der Korpus wurde eingelagert.

Nun haben Una und Richard Nölscher die Familie Tittel beauftragt, den Korpus zu restaurieren und das Kreuz zu erneuern. In mühseliger Kleinarbeit wurde das Kreuz wieder hergerichtet. Die Entstehung des Flurkreuzes konnte nach den Worten Tittels nicht ermittelt werden.

"In unserer Gemeinde haben wir nicht viele Sehenswürdigkeiten", sagte Tittel. Dazu gehörten der Langenbacher Brunnen, die Koserquelle, die Bogenbrücke über den Großen Rehbach, die Basilika Marienweiher, die Bartholomäus-Kirche in Marktleugast, die Flurkapelle in Hinterrehberg und die Bethlehemkirche Mannsflur. "Weil wir nicht so viele Sehenswürdigkeiten haben, dürfen Kleinode wie das Flurkreuz der Familie Nölscher nicht in Vergessenheit geraten."

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
17:00 Uhr

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Klaus-Peter Wulf

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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
17:00 Uhr



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