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Kulmbach

Ohne Ehrenamtliche geht nichts

Der AWO-Ortsverband Kulmbach ehrt viele treue Mitglieder. Sie setzen sich seit Jahrzehnten für andere Menschen ein.



Vorsitzender Hartmut Rochholz, Ehrenkreisvorsitzender Oskar Schmidt und Kreisvorsitzende Inge Aures (von rechts) ehrten zahlreiche Mitglieder, die den AWO-Ortsverein Kulmbach schon viele Jahre lang unterstützen. Foto: Werner Reißaus
Vorsitzender Hartmut Rochholz, Ehrenkreisvorsitzender Oskar Schmidt und Kreisvorsitzende Inge Aures (von rechts) ehrten zahlreiche Mitglieder, die den AWO-Ortsverein Kulmbach schon viele Jahre lang unterstützen. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Für andere einzustehen und sich ehrenamtlich zu engagieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht so beim AWO-Ortsverein Kulmbach. Ihren Mitmenschen zu helfen, steht für die Mitglieder an oberster Stelle. Deshalb widmete der Ortsverein ihnen einen Ehrennachmittag und zeichnete 55 Mitglieder für ihre langjährige Treue zur AWO aus.

"Wir möchten uns heute bei unseren Mitgliedern für die langjährige Unterstützung und Treue zur Arbeiterwohlfahrt bedanken", sagte AWO-Ortsvorsitzender Hartmut Rochholz. Er wolle etwas zurückgeben und sich mit der Ehrung und einem kleinen Geschenk bedanken.

Zu diesem besonderen Nachmittag war auch AWO-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Inge Aures gekommen. An ihren Vorgänger, den ehemaligen Kreisvorsitzenden Oskar Schmidt, gewandt, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, sagte Aures: "In deine Fußstapfen konnte ich nicht treten, denn sie sind einfach viel zu groß." Schmidt war viele Jahre lang auch geschäftsführender Vorstand und nun Ehrenvorsitzender. "Er ist das Aushängeschild der Arbeiterwohlfahrt immer gewesen und das bleibt er auch weiterhin", sagte Aures.

Außer Schmidt ehrte die AWO Johannes Barth, Ulrike Huber, Carola Baltruschat und Waltraud Hübner für 15 Jahre. Christine Simon-Fröhlich, Harald Griesbacher, Adelheid Ruda und Elke Engelbrecht sind seit 25 Jahren im Ortsverband tätig. 40 Jahre dabei sind Toni Bohl, Hans-Rudolf Barth, Hans Schappert, Günter Kottenhahn und Gisela Albrecht. Gisela Schmidt, Oskar Schmidt und Gerda Heinel halten der AWO seit 50 Jahren die Treue und seit 65 Jahren unterstützt Hannelore Schoberth den Sozialverband.

Aus gesundheitlichen Gründen konnten nicht alle 55 Mitglieder an dem Ehrenabend teilnehmen. Die Kreisvorsitzende stellte heraus, dass die Arbeiterwohlfahrt Kulmbach nach dem Klinikum der zweitgrößte Arbeitgeber mit rund 800 Mitarbeitern im sozialen Bereich sei. Der Kreisverband sei in vielen Senioren- und Tagespflegeeinrichtungen sowie in Kindertagesstätten präsent. "Wir freuen uns, dass unsere rund 2000 Mitglieder das Fundament für den AWO-Kreisverband bilden. Wir ehren heute viele Mitglieder, die wirklich lange Jahre eine große Treue zur Arbeiterwohlfahrt gezeigt haben." Sowohl ehrenamtlich Tätige als auch hauptamtliche Mitarbeiter seien bei der AWO aktiv. Sie habe gemerkt: "Ohne diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die AWO hilflos." Der Ortsverband sei für die Zukunft gut gerüstet.

Inge Aures sprach die Einweihung der Tagespflege in Trebgast an. Dort seien 16 Plätze entstanden, die bisher schon sehr gut besucht seien. In dem ehemaligen Bahnhofsgebäude sei auch ein Betreutes Wohnen eingerichtet worden. Damit zeige die AWO auch im Landkreis Präsenz.

In der Begegnungsstätte Am Rasen, in der auch die Feier stattfand, habe die AWO 14,7 Millionen Euro, ohne Zuschüsse des Freistaates, investiert. "Wir sind froh, dass die Einrichtung gut besucht wird und wir entsprechend ausgebildetes Personal zur Verfügung haben. Wir sind auch sehr stolz, dass wir uns zu dieser Investition entschieden haben", sagte Aures.

Als Nächstes werde die AWO das Haus in der Johann-Brenk-Straße sanieren. Im kommenden Jahr soll es losgehen.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
16:32 Uhr

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Werner Reißaus

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08. 12. 2019
16:32 Uhr



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