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Kulmbach

Philip Laaber will Guttenberger Bürgermeister werden

Ein politischer Youngster will es wissen: Der 26- jährige Philip Laaber bewirbt sich für die CSU um das höchte Amt in seiner Heimatgemeinde. Eugen Hain tritt nicht mehr an.



Kandidatenkür: Der Guttenberger CSU-Ortsvorsitzende Karlheinz Witzgall (links) gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten Philip Laaber (Bildmitte) zur Nominierung. Mit im Bild (von rechts) die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani, Guttenbergs zweiter Bürgermeister Klaus Witzgall und Bürgermeister Eugen Hain.	Foto: Klaus-Peter Wulf
Kandidatenkür: Der Guttenberger CSU-Ortsvorsitzende Karlheinz Witzgall (links) gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten Philip Laaber (Bildmitte) zur Nominierung. Mit im Bild (von rechts) die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani, Guttenbergs zweiter Bürgermeister Klaus Witzgall und Bürgermeister Eugen Hain. Foto: Klaus-Peter Wulf  

Guttenberg - Der CSU-Ortsverband Guttenberg hat am Freitagabend im mit 58 Personen sehr gut besuchten "Dorftreff" den 26-jährigen Sparkassenfach- und -betriebswirt Philip Laaber als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Er will am 15. März 2020 erster Mann in der kleinsten Gemeinde des Landkreises Kulmbach werden. Philipp Laaber wohnt mit seiner Freundin Laura Hoffmann in Guttenberg, wo er mit seinem Bruder Fabian und seinen Eltern Monica und Bernd auch aufgewachsen ist. In seiner Freizeit geht er am liebsten sportlichen Aktivitäten nach.

16 Kandidaten für den Gemeinderat

Neben dem Bürgermeisterkandidaten Philip Laaber wurden weitere 15 Frauen und Männer für die Gemeinderatswahl nominiert. Es sind dies Karlheinz Witzgall (Breitenreuth), Kathrin Maier (Guttenberg), Martin Kolloch (Guttenberg), Florian Will (Maierhof), Thomas Winkle (Guttenberg), Jochen Hildner (Streichenreuth), Michael Leitner (Guttenberg), Marco Meisel (Guttenberg), Otto Kreil (Vogtendorf), Klaus Witzgall (Streichenreuth), Stefan Zeitler (Guttenberg), Luitgard Popp (Guttenberg), Robert Hain (Kaltenstauden), Matthias Wirth (Neuenwirtshaus) und Wolfgang Kreul (Guttenberg).

Ersatzkandidaten sind Tanja Schuster und Daniel Witzgall.


Das Ehrenamt liegt dem 26-Jährigen nach eigenen Worten sehr am Herzen, weshalb er sich in verschiedenen Vereinen in der Gemeinde engagiert. Beruflich ist er seit 2016 als Filialleiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Marktleugast tätig. "Ich bin zwar jung, aber das heißt nicht, dass ich nicht mutig und verantwortungsbewusst genug wäre, um das Bürgermeisteramt der Gemeinde Guttenberg mit meinen Fähigkeiten und meinem Herzblut zu übernehmen", betonte Philip Laaber bei seiner persönlichen Vorstellung im "Dorftreff". Er verfüge dank seiner Aus- und Weiterbildungen über ein umfassendes Knowhow im Bereich Bankwesen, Finanzen und Steuern. Auch habe er sich im kommunalpolitischen Bereich in Seminaren weitergebildet. Weil die Laabers seit Generationen in Guttenberg leben, sei es ihm wichtig, hier zu bleiben. Gemeinsam mit seiner Freundin Laura bewohnt er die renovierte Wohnung seiner Urgroßeltern.

Wie auch der scheidende Bürgermeister Eugen Hain, der bis zur Rente ebenfalls bei der Sparkasse Kulmbach tätig war, könne er seine Termine absolut flexibel und zeitlich unabhängig an sechs Tagen pro Woche planen, betonte Laaber. Zugute komme ihm auch sein kurzer Arbeitsweg von lediglich acht Minuten. Diesen Spagat zwischen Beruf und Bürgermeisteramt habe bereits Eugen Hain geschafft. Die anstehenden Aufgaben könne er aber nicht alleine bewältigen, dazu brauche er ein starkes Team, den Gemeinderat, hinter sich. Gemeinsam gelte es, in den kommenden Jahren hart zu arbeiten, um die Heimatgemeinde weiter voranzubringen. Die kleine Kommune habe aktuell rund 500 Einwohner. Hier gelte es aktiv zu werden, um diese Zahl zu halten, ja möglicherweise gar zu steigern. Der Stadt Kulmbach werde in den nächsten Jahren aufgrund von Campus und Grünem Zentrum ein massiver Zuzug prognostiziert und Guttenberg sollte überlegen, wie es von dieser Entwicklung profitieren könne. Die Gemeinde habe schöne, preiswerte Bauplätze, ein funktionierendes und intaktes Dorf- und Vereinsleben sowie eine ruhige Lage und kurze Wege zur Stadt zu bieten.

"Mithilfe guter Ideen, Mut, überragendem Zusammenhalt und Tatendrang konnte in der Vergangenheit einiges bewegt werden, wie die Realisierung des Dorftreffs zeigt", stellte der 26-Jährige fest. Dies müsse man fortführen..

Der Guttenberger CSU-Ortsvorsitzende und Gemeinderat Karlheinz Witzgall freute sich über den guten Besuch der Nominierungsversammlung. Er sagte dem im Mai 2020 scheidenden Bürgermeister Eugen Hain ein großes Dankeschön für seine 24-jährige Arbeit. Vor allem die letzten sechs Jahre seien nicht gerade leicht gewesen. Witzgall ging kurz auf die zu schulternden Projekte wie das Mehrfamilienwohnhaus Hohberg, den Glasfaseranschluss für jedes Haus im Gemeindebereich und den Umbau eines Teiles der ehemaligen Schule zum "Dorftreff" ein. "Er hat sich trotz Rente nochmals reinhängen und mit den Ratsmitgliedern viel Geld in die Hand nehmen müssen", stellte Witzgall fest.

"Mit dem Breitbandanschluss kam eine Riesenarbeit auf mich zu, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein", bilanzierte Eugen Hain, der bis Mai 2020 noch im Amt ist. Er zeigte sich erfreut und erleichtert, dass Philip Laaber sich bereiterklärt hat, für das Bürgermeisteramt zu kandieren. Nach den Worten Hains ist Philip Laaber prädestiniert für einen solchen Job.

Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende und Ludwigschorgaster Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani sagte Philip Laaber ihre vollste Unterstützung zu. Auch dankte sie den Bewerbern der Liste für die acht Gemeinderatssitze

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Klaus-Peter Wulf

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18. 11. 2019
17:58 Uhr

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18. 11. 2019
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