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Kulmbach

Radspitzeinkehr startet neu durch

Die Wirtsstube mit Biergarten hat zwei neue Pächter: Bettina Vahland und Udo Pöhlmann. Sie setzen am Wochenende auf eine gute, regionale Küche mit Pfiff.



Bettina Vahland und Udo Pöhlmann widmen sich am Wochenende mit Leidenschaft der Radspitz-Stubn. Sie fühlen sich in luftiger Höhe entschleunigt und befreit und freuen sich auf die neue Herausforderung.	Fotos: Maria Löffler
Bettina Vahland und Udo Pöhlmann widmen sich am Wochenende mit Leidenschaft der Radspitz-Stubn. Sie fühlen sich in luftiger Höhe entschleunigt und befreit und freuen sich auf die neue Herausforderung. Fotos: Maria Löffler   » zu den Bildern

Seibelsdorf/Wartenfels - "Es war Liebe auf den ersten Blick." Das beteuert die neue Mitpächterin der Radspitzeinkehr, Bettina Vahland. Sie spricht über ihr jüngstes Wochenendhobby, die "Radspitz-Stubn". So heißt sie nämlich jetzt, die Gaststube mit Biergarten in luftiger Höhe. "Hier kann man entschleunigen, runterfahren, einfach mal durchatmen." Gemeinsam mit Udo Pöhlmann, dem Freund ihres Lebensgefährten, führt sie seit Anfang diesen Jahres den Gastbetrieb.

Hintergrund

Die Mittelberger Radspitzeinkehr war zuletzt von Helene und Helmut Leipold 13 Jahre lang geführt worden. In der Zeit, in der das Ehepaar die Gaststätte gepachtet hatte, entwickelte es sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Doch da die Pächterfamilie den Betrieb neben einem Hauptjob stemmen musste und langsam aber sicher mehr Zeit für sich haben wollte, entschloss sie sich im vergangenen Jahr zum Aufhören. Die Leipolds suchten nach neuen Pächtern und wurden nun fündig.


Fragt man Bettina Vahland, wie es zur Pacht der Radspitz-Stubn gekommen sei, lacht sie: "Wie die Jungfrau zum Kind. Der Gedanke an eine Gastro war schon länger in meinem Kopf, denn Peter als Metzger und ich mit meiner Erfahrung in der Gastronomie, das ist doch eine ideale Kombi. Dann sind wir über ein Inserat gestolpert und erst einmal inkognito hier herauf gefahren. Alles andere war Geschichte."

Und Bettina Vahland klärt auch gleich die "Viererkombi" auf, die sich bei der Bewirtung abwechselt. "Mein Lebensgefährte Peter Pöhlmann unterstützt uns, wo er kann. Und auch Manuela, Udos Frau, springt mal ein, wenn es eng wird. Na, und außerdem sind da ja noch Udo und ich. Wir sind jung, voller Tatendrang und machen das aus Leidenschaft. Aber wir sind alle auch noch voll berufstätig, deswegen können wir das hier erst einmal nur am Wochenende durchziehen."

Bettina Vahland steckt voller Ideen, will aber mit den Füßen auf dem Boden bleiben. "Ich habe schon viel in der Gastro gejobbt, kann also mit Gästen gut umgehen. Mein Lebensgefährte besitzt eine eigene Metzgerei in Lanzendorf, daher beziehen wir immer frische Ware. Was wir bieten möchten, ist gute, regionale Küche mit Pfiff." Das ganze Wochenende durchzuarbeiten, findet sie überhaupt nicht tragisch: "Wir bilden Teams, so können zwei von uns auch immer mal zu Hause bleiben."

Und ein "Stück Zuhause", das ist für sie jetzt auf jeden Fall die gemütlich, urige Gaststube mit ihrem ganz eigenen Flair. Und während drinnen noch der Schwedenofen kuschelige Wärme verbreitet, schweifen Vahlands Gedanken schon nach draußen in den Biergarten. "Vergangenen Sommer habe ich hier gejobbt, wollte Gegend und Gäste kennenlernen. Und dazu hatte ich reichlich Gelegenheit, denn der Laden hier war immer brechend voll. Wenn das bei uns auch so läuft, dann können wir zufrieden sein." Beitragen zum Erfolg soll auch der seit Kurzem angebotene Mittagstisch. "Wir haben jetzt schon ganz viele Reservierungen. Wer also hier mal essen möchte, der sollte sich besser vorher anmelden. Für die fränkischen Spezialitäten ist Peter Pöhlmann zuständig. Der gelernte Metzger mit eigenem Geschäft ist auch leidenschaftlicher Koch. "Bei ihm ist da ganz viel Respekt vor den Produkten im Spiel. Und er hat sehr viel von einer hervorragenden Köchin gelernt, nämlich seiner Oma", erzählt Bettina Vahland.

Einen Blick in die Zukunft wagt Bettina Vahland im Anschluss ebenfalls: "Moderne meets Tradition", so etwa laute die neue Philosophie für die künftige Radspitz-Gastro. "Wir sind ein junges Team und wir haben einfach Bock darauf. Deshalb werden wir Tradition und Modernes miteinander verflechten. Angefangen haben wir beim Namen, beim Logo und bei der Getränkekarte. Die Linie wird sich aber durchziehen bis zur Bewirtung von Feriengästen und der Ausrichtung von kleineren Familienfeiern." Und wo diese Feriengäste unterkommen, weiß Bettina Vahland auch schon, nämlich gleich nebenan. "Die alte Scheune wurde schon abgerissen, jetzt entstehen da Ferienwohnungen."

Aber nicht nur auf Familienfeiern und Feriengäste stützt sich das neue Konzept. Für viele Wanderer, Radfahrer und sonstige Ausflügler steht die Radspitz-Stubn sowieso ganz oben auf der Liste der beliebtesten Ferienziele der Region. "Und der Mai wird bei uns erst einmal zum ‚Event-Monat‘. Da haben wir viele Veranstaltungen geplant", sagt die neue Pächterin.

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Maria Löffler
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Veröffentlicht am:
12. 02. 2019
17:34 Uhr

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Maria Löffler

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12. 02. 2019
17:34 Uhr



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