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Kulmbach

Rock, Pop und fränkische Weisen

Das Sommernachtsfest der Feuerwehr Mainroth mit "Saitenwynd" und "Replay" steht unter einem besonderen Stern. Der Ort feiert bald ein Jubiläum.



Nicht fehlen darf beim Sommernachtsfest der Mainrother Floriansjünger die Gruppe "Saitenwynd". Auch in diesem Jahr sind Sänger und Gitarrist Kurt Schleicher (links) sowie Bodhran-Spieler Richard Schmitt beim Frühschoppen am Sonntag wieder mit von der Partie. Foto: Stephan Stöckel
Nicht fehlen darf beim Sommernachtsfest der Mainrother Floriansjünger die Gruppe "Saitenwynd". Auch in diesem Jahr sind Sänger und Gitarrist Kurt Schleicher (links) sowie Bodhran-Spieler Richard Schmitt beim Frühschoppen am Sonntag wieder mit von der Partie. Foto: Stephan Stöckel  

Mainroth - "Wo wir uns finden, wohl unter Linden", heißt es in dem Volkslied "Kein schöner Land". Vor den Mainrother Linden unweit der Gemeinschaftshalle am Oppelsgraben treffen sich die Gruppe "Saitenwynd" und ihre Fans am 18. August zum legendären Weißwurstfrühschoppen. Seit 28 Jahren ist er fester Bestandteil des Sommernachtsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Mainroth, das am Samstag, 17. und Sonntag, den 18. August, über die Bühne geht. Auch in diesem Jahr erklingen sie wieder die fränkischen und irischen Weisen der Gruppe "Saitenwynd".

Das Programm

Samstag, 17. August: 19.30 Uhr Bieranstich. Anschließend spielt die Gruppe "Replay".

Sonntag, 18. August: 10 Uhr Weißwurstfrühschoppen mit der Band "Saitenwynd". Danach Mittagstisch mit Sau am Spieß. Die Kaffeetafel am Nachmittag ist reich gedeckt. Für die kleinen Besucher ist ein Kindernachmittag mit Hüpfburg, Kinderschminken und Tretbulldog geboten. Zum Festausklang spielt die Blaskapelle des Musikvereins Mainroth ab 17 Uhr schmissige Marsch- und Unterhaltungsmusik. Während des gesamten Festes gibt es Steaks und Bratwürste, Gyros, Pommes Frites, Käsestangen und Weißen Käs’. Der Eintritt an beiden Tagen ist frei.


Die Veranstaltung steht heuer unter einen ganz besonderen Stern, wie "Saitenwynd"-Sänger Kurt "Dixi" Schleicher verrät: "Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Im nächsten Jahr feiert Mainroth sein 900-jähriges Bestehen. Am Samstag, 25. Juli 2020, gibt es ein großes Open Air auf dem Platz vor der Gemeinschaftshalle, mit Raritäten und Leckerbissen aus dem großen ‚Saitenwynd‘-Fundus." Mit Weisen wie "Marua", "Kneipenhocker" oder "Der Karl" haben die Musiker dem Burgkunstadter Ortsteil Mainroth, wo einst die Geburtsstunde der Gruppe geschlagen hatte, Lieder auf den Leib geschrieben, in denen sich ein Stück Heimat widerspiegelt.

Ein Herzensanliegen ist es dem Barden, seinem Heimatort zu seinem Jubiläum mit einem Lied zu gratulieren. "Noch ist nichts in Stein gemeißelt, aber aller Voraussicht nach wird es aus meiner Feder eine Weise zum Jubiläumsjahr geben." Beim großen Freiluftspektakel im nächsten Jahr wird auch der Burgkunstadter Musicalkomponist Udo Langer zugegen sein. Schleicher schließt nicht aus, dass sein alter Freund an der Entstehung des Geburtstagsliedes mitwirken werde. Auf den Flyern zum diesjährigen Sommernachtsfest wird mit einer Jubiläumsbriefmarke "900 Jahre Mainroth" und dem Satz "Der Countdown läuft…" auf das Gedenkjahr hingewiesen.

Mainroth ist nicht nur die Heimat von Sänger und Gitarrist Kurt Schleicher. Hier lebt auch Bassist Sebastian Schmitt, der einst in den Kultbands "Silent Jealousy" und "Curizon" spielte. Die Eigenkompositionen hat der Familienvater inzwischen an den Nagel gehängt und gegen Lieder aus fremder Feder eingetauscht. Vor neun Jahren wurde er Mitglied der Coverband "Replay", die sich mit Konzerten auf dem Burgkunstadter Altstadtfest oder in der Schrepfersmühle einen Namen gemacht hat.

Zusammen mit Stefanie Borschlegel (Gesang und Melodika) aus Altenkunstadt, Markus Vonbrunn (Cajon) aus Schammendorf und Matthias Klein (Gitarre) aus Burgkunstadt bildet er die Gruppe "Replay". Die Besucher des Sommernachtsfestes erwartet ein nicht alltäglicher Covermusikabend im akustischen Gewand. "Viele Songs sind nahe am Original gebaut, einige umarrangiert. Den Amy-Winehouse-Song "Valerie" zum Beispiel haben wir in ein ruhiges Stück verwandelt", sagt Schmitt. Das Repertoire der Band besteht aus Klassikern der Rock- und Popmusikgeschichte, wie "Laylo" von Eric Clapton, aber auch Songs, die man nicht alle Tag von einer Coverband zu hören bekommt ("New Shoes" von Paolo Nutini oder "Viva La Vida" von "Coldplay"). "Aus Jux und Tollerei spielen wir auch einen Rap. Unser Cajon-Spieler Markus beherrscht den Sprechgesang meisterhaft", erklärt Schmitt. Welcher das sein wird, erfahren die Besucher beim Konzert.

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Stephan Stöckel
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Veröffentlicht am:
12. 08. 2019
17:46 Uhr

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Autor

Stephan Stöckel

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Veröffentlicht am:
12. 08. 2019
17:46 Uhr



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