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Kulmbach

Schöffel blickt gelassen auf die Landtagswahl

Der politische Abend des CSU-Ortsverbandes zu Beginn der "Kengster Kerwa" hat Tradition. Heuer sprachen Monika Hohlmeier, Martin Schöffel und Ludwig von Lerchenfeld.



Gleich drei Politiker hatte der CSU-Ortsverband Ködnitz zum Auftakt der "Kengster Kerwa" eingeladen (von links): CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Stephan Heckel-Michel, der kleine "Leckereien" überreichte, mit seinen Gästen MdL Martin Schöffel, EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier und MdL Ludwig von Lerchenfeld. Foto: Werner Reißaus
Gleich drei Politiker hatte der CSU-Ortsverband Ködnitz zum Auftakt der "Kengster Kerwa" eingeladen (von links): CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Stephan Heckel-Michel, der kleine "Leckereien" überreichte, mit seinen Gästen MdL Martin Schöffel, EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier und MdL Ludwig von Lerchenfeld. Foto: Werner Reißaus  

Ködnitz - Wie vor genau zwanzig Jahren war auch in diesem Jahr die Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier (CSU) im Ködnitzer Festzelt beim politischen Abend des CSU-Ortsverbandes zu Gast. Damals wurde sie noch von Gemeinderat Stephan Heckel begrüßt, diesmal begrüßte sie Bürgermeister Stephan Heckel-Michel, der auch die CSU-Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und Ludwig von Lerchenfeld willkommen hieß.

Aus der Sicht der Kommunen ging Heckel-Michel auf die finanzielle Unterstützung des Freistaates ein: "Vor einigen Jahren gab es einen Zukunftsrat, der verstärkt auf Ballungszentren setzen wollte. Man hat aber schnell festgestellt, dass das ein Irrweg ist. Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre sieht, was alles für den ländlichen Raum, auch für uns im Bereich der Gemeinde Ködnitz, gemacht wurde, dann hat man das komplett korrigiert."

Schöffel machte deutlich, dass er gelassen auf die Wahl am 14. Oktober blicke. Dass es sich in Bayern am besten und sichersten leben lässt, dafür hat die Landespolitik auf allen Gebieten die Weichen gestellt, so der Landtagsabgeordnete. Kein Landkreis habe sich in den vergangenen fünf Jahren so entwickelt wie der Landkreis Kulmbach. "Dafür haben wir gekämpft, und das Ergebnis kann sich sehen lassen." Die Fördermittel seien für die Zukunft des Landkreises Kulmbach wichtig. Schöffel betonte: "Wir sind noch nicht überall am Ziel, aber die Finanzausstattung der Kommunen hat sich deutlich verbessert, sodass sie ihre Pflichtaufgaben wieder erfüllen können. Das war mir ein Anliegen, dass eben auch die Kommunalpolitik mit Bürgermeister und Gemeinderäten ihre Arbeit ordentlich machen kann." Lerchenfeld verwies darauf, dass die CSU annähernd 70 Jahre das Land Bayern regiert habe: "Sie hat es nicht so schlecht gemacht, denn wir sind damals von einem landwirtschaftlich geprägten Land zu einem Premium Land geworden, nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt." Lerchenfeld sprach den neuen Campus in Kulmbach an: "Wir haben vor wenigen Wochen erfahren, dass wir etwa 140 Millionen Euro als Startkapital für diesen Campus bekommen. Ich bin dankbar, dass das passiert ist." Es sei sein Ziel, als oberfränkischer Abgeordneter seine politische Arbeit auf den Landkreis Kulmbach zu fokussieren. Was das Klinikum Kulmbach angehe, habe er sich als Verbandsrat mit darum bemüht, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln. Er erinnerte auch an die großen Straßenbauprojekte in der Region, die von den CSU-Abgeordneten in Bund und Land entscheidend angestoßen worden seien.

Die Abgeordnete Monika Hohlmeier sieht die EU aus einem besonderen Blickwinkel: "Wir leben in Frieden, Demokratie und Freiheit. Es gibt natürlich auch Dinge, die mir nicht passen. Ich muss feststellen, dass eine Mehrzahl der Entwicklungen in dieser Welt problematisch sind. Aber wenn wir als Deutsche allein dagegen kämpfen müssten, würden wir alt aussehen."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
03. 09. 2018
17:20 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
03. 09. 2018
17:20 Uhr



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