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Kulmbach

Stressbälle zum Spatenstich

Das Unternehmen Schminke Krantechnik investiert am Standort Thurnau in die Erweiterung der Fertigungsfläche. Bürgermeister Bernreuther zeigt sich sehr erfreut.



Eine gut gelaunte Geschäftsführung mit Daniel Schminke (Zehnter von rechts) und Fabian Schminke (links daneben ) mit Bürgermeister Martin Bernreuther (Neunter von rechts) und den Architekten Johannes Müller und Sven Lange im Kreise eines Teils der Belegschaft.	Foto: Pöhlmann
Eine gut gelaunte Geschäftsführung mit Daniel Schminke (Zehnter von rechts) und Fabian Schminke (links daneben ) mit Bürgermeister Martin Bernreuther (Neunter von rechts) und den Architekten Johannes Müller und Sven Lange im Kreise eines Teils der Belegschaft. Foto: Pöhlmann  

Thurnau - Mit einem Spatenstich der besonderen Art hat die Firma Schminke den Startschuss für den Bau einer weiteren Fertigungshalle gegeben. Optimismus für die Zukunft und ehrliche Freude über das bevorstehende Bauvorhaben lag in der Luft, als Geschäftsführer Fabian Schminke auch im Namen der weiteren Geschäftsführer, Daniel Schminke und Frank Gottwald, das Wort ergriff.

Nach einer kurzen Begrüßung, in der er neben der zahlreich erschienenen Belegschaft auch Bürgermeister Martin Bernreuther und die Architekten Johannes Müller und Sven Lange willkommen geheißen hatte, betonte er, dass man sich seit der Übernahme der Firma Heinzel Fördertechnik im Jahre 2016 habe in der Gemeinde sehr willkommen fühle. Die stets freundliche und konstruktive Unterstützung durch das Team im Thurnauer Rathaus sei nicht selbstverständlich und gerade bei der Planung eines Bauvorhabens wie diesem von unschätzbarer Bedeutung. Der Thurnauer Bürgermeister Martin Bernreuther betonte, die Erweiterung der Betriebsstätte eines erfolgreichen ansässigen Unternehmens sei natürlich immer ein Grund zur Freude. Dies sei aber besonders in Zeiten wie diesen, in denen überall Negativnachrichten die Schlagzeilen beherrschen, eine höchst willkommene Abwechslung. Die Firma Schminke Krantechnik sei ein Glücksfall für die Gemeinde, sagte Bernreuther.

Fabian Schminke informierte darüber, dass die Fertigungsfläche mit dem Neubau um weitere 2500 Quadratmeter erweitert werde und man dadurch eine höhere Effizienz bei der Fertigungsabwicklung und eine Steigerung der Produktionszahlen erwarte. Das Unternehmen reagiere damit auf die steigende Nachfrage nach seinen Produkten, vor allem im Bereich der Rückbau-Aktivitäten von Kernkraftwerken und in der Modernisierung in Müllbunker-Anlagen. Rund zwei Millionen Euro investiert der Spezialist für Sonderkrananlagen in den Standort in Thurnau, einen von insgesamt fünf Standorten des Unternehmens.

Das Unternehmen setzt Schminke zufolge nicht nur bei seinen Produkten auf das Prinzip der Nachhaltigkeit. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle zum Beispiel kann das Unternehmen seinen Strom künftig zu großen Teilen selbst erzeugen.

Dem Architekten-Team von H2M, Johannes Müller und Sven Lange, dankte er für die professionelle Umsetzung und auch für die Geduld. Gute Nerven waren sicherlich gefragt gewesen, wenn die Bauherren immer mal wieder mit "neuen, tollen Einfällen" um die Ecke kamen und die Umsetzbarkeit zur Diskussion stand. In diesem Sinne wurden den beiden Planern "Schminke-Stressbälle" zum künftigen Abreagieren überreicht.

Nicht zuletzt war der Geschäftsführung vor allem wichtig, die eigene Belegschaft in den Fokus zu stellen. Die Mitarbeiter seien Voraussetzung und Grund für eine solche Investition, die sich nur lohne, wenn man langfristig plane.

Auch in zwei Jahrzehnten wolle man noch wettbewerbsfähig sein, und das gehe nur mit der entsprechen Mannschaft. In diesem Sinne lege man Wert darauf, den Spatenstich gemeinsam mit den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchzuführen.

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Heike Pöhlmann
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Veröffentlicht am:
16. 03. 2020
19:08 Uhr

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Autor

Heike Pöhlmann

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Veröffentlicht am:
16. 03. 2020
19:08 Uhr



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