Lade Login-Box.
zum Digital-Abo
Topthemen: Jubiläumsgewinnspiel "75 Jahre Frankenpost"WohnzimmerkunstBlitzerwarnerCoronavirus

Kulmbach

Unbekannte schneiden Volieren auf: zwei Uhus verschwunden

Zwei seltene Tiere sind verschwunden. Entweder wurden sie gestohlen oder in die Freiheit entlassen.



Lena (links) und Lennox sind verschwunden.
Lena (links) und Lennox sind verschwunden.  

Neudrossenfeld - Unbekannte Täter sind am Montag, 30. März, zwischen 7.30 und 8.45 Uhr im Neudrossenfelder Ortsteil Aichen in die Anlage eingedrungen, in der Gerhard Schoberth Greifvögel hält.

Der oder die Täter verschafften sich gewaltsam Zugang, indem sie Türen und einen Durchgang aufbrachen. Sie schnitten eine Voliere auf, in der sich zwei europäische Uhus befanden, öffneten alle weiteren Räume und verwüsteten diese teilweise. In einem Raum befand sich ein schwer am Auge verletzter Mäusebussard, der gerade vom Tierarzt geholt worden war.

"Die Tiere wurden entweder gestohlen oder freigelassen", sagt Gerhard Schoberth. Letzteres könnte tödlich für die Tiere sein, da diese in der freien Natur kaum Überlebenschancen haben. "Der Mäusebussard wurde bei einem Unfall verletzt und kann nicht einmal geradeaus fliegen. Die beiden Uhus sind keine Wildtiere, sondern gezüchtet und haben nicht gelernt, sich selbst zu versorgen", sagt Gerhard Schoberth.

Außerdem hat das Uhuweibchen gerade gebrütet, es wurde Nachwuchs erwartet. Das Ei wurden entweder ebenfalls mitgenommen oder zerstört.

Derzeit laufen die Ermittlungen der Polizeiinspektion Kulmbach und der Jagdpächter wurde darüber informiert, dass sich die Vögel eventuell in den Wald geflüchtet haben. Wer eines der Tiere sichtet oder sonstige Hinweise geben kann, der soll sich mit der Polizei in Kulmbach unter der Telefonnummer 09221/6090 in Verbindung setzen. hoka

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 04. 2020
18:16 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Greifvögel Jagdpächter Polizei Polizeiinspektion Kulmbach Polizeiinspektionen Tiere und Tierwelt Tierärztinnen und Tierärzte Verwüstung Vögel Wildtiere Zerstörung
Neudrossenfeld
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
So reizvoll ein Ausflug unter Männern auch sein mag: In diesem Jahr macht Corona der Tradition einen Strich durch die Rechnung. Wer in einer solchen Gruppe loszieht, muss damit rechnen, dass die Polizei der Tour ein Ende bereitet. Foto: Peter Steffen/dpa

19.05.2020

Auch am Vatertag auf Abstand gehen

Ein feucht-fröhliches Fest unter Männern oder ein gemeinsamer Ausflug mehrerer Familien sollten dieses Jahr unterbleiben. Noch gelten Beschränkungen, mahnen Behörden. » mehr

Kathrin Weißerth an ihrem neuen Arbeitsplatz bei der Polizeiinspektion Kulmbach. Die hat mit der 37-jährigen Beamtin zum ersten Mal eine stellvertretende Inspektionsleiterin. Foto: Melitta Burger

18.05.2020

Traumjob mit Karriereaussicht

Kathrin Weißerth ist eine der wenigen Frauen, die es bei der Polizei bislang in Führungspositionen geschafft haben. Polizistin zu werden war schon immer ihr Wunsch. » mehr

Die Kitzretter in Formation von links Susanne Täuber, Susanne Schilling, Silvia Kubitzky, Stefanie Schmidt, Jagdpächter Klaus Biedermann und Kerstin Krämer.

24.05.2020

In fünf Stunden fünf Leben gerettet

Die Kitzrettung Oberfranken hat in der Neuenmarkter Au Wiesen kontrolliert, die gemäht werden sollen. Fünf junge Rehkitze wurden so vor dem Tod im Mähwerk gerettet. » mehr

Dem Kulmbacher Kätzchen Miss Ellie ist die Knallerei gar nicht geheuer. Es sucht Schutz unter einer Decke.	Foto: Gabriele Fölsche

30.12.2019

Mit dem Vierbeiner gut ins Jahr starten

Mit Sekt anstoßen, anstatt um Mitternacht den Hund suchen: Mit etwas Umsicht bleibt Mensch und Tier in der Silvesternacht Stress erspart. » mehr

Das trächtige Rickenkitz musste nach einem langen Todeskampf qualvoll sterben. Fotos: Werner Reißaus

26.05.2020

Oberfranken

Hetzjagd: Trächtiges Reh stirbt qualvoll

Vermutlich ein großer Hund hat bei Kauerndorf ein trächtiges Reh zu Tode gehetzt. Dessen beide Kitze hätten vielleicht noch gerettet werden können. » mehr

Ein kleines Rehkitz liegt im hohen Gras

04.06.2020

Vorwurf: Absichtliche Tötung von Rehkitzen - Bauern und Jäger wehren sich gegen Angriff

Ferdinand Schramm aus Marktleugast ärgert sich über Vorwürfe im Internet, er fahre mit Absicht Rehkitze tot. Der Bauernverband und der Jagdverein kommen ihm zu Hilfe. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

BMW prallt gegen Bus Wirsberg

BMW prallt gegen Bus | 05.06.2020 Wirsberg
» 8 Bilder ansehen

DisTANZ in den Mai Fichtelgebirge

DisTANZ in den Mai | 03.05.2020 Fichtelgebirge
» 63 Bilder ansehen

20200516_143430

4. Bratwurstlauf 2020 |
» 17 Bilder ansehen

Autor

Redaktion

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
01. 04. 2020
18:16 Uhr



^
OK

Diese Webseite verwendet u.a. Cookies zur Analyse und Verbesserung der Webseite, zum Ausspielen personalisierter Anzeigen und zum Teilen von Artikeln in sozialen Netzwerken. Unter » Datenschutz erhalten Sie weitere Informationen und Möglichkeiten, diese Cookies auszuschalten.