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Kulmbach

Vergnügliches zum Saisonauftakt

Der Schauhaufen startet mit zwei Einaktern in die Saison 2019/2020. Premiere ist am 2. Oktober.



Steuer-Mann Roman Liebig ist in arger Bedrängnis. Vier Frauen schalten auf Eroberungs-Modus. Im Bild (von links) Uta Lau, Ina Fehn, Barbara Hahn, Markus Wachter und Marion Herold. Fotos: privat
Steuer-Mann Roman Liebig ist in arger Bedrängnis. Vier Frauen schalten auf Eroberungs-Modus. Im Bild (von links) Uta Lau, Ina Fehn, Barbara Hahn, Markus Wachter und Marion Herold. Fotos: privat  

Kulmbach - Die Akteure des Schauhaufens im Kulmbacher Theater "Das Baumann" stehen in den Startlöchern für die neue Saison. Zum Auftakt werden zwei vergnügliche, kurze Stücke geboten. Premiere wird am 2. Oktober um 20 Uhr sein. Am 13. Oktober lädt das Theater "Das Baumann" zur "Sendepause" ein. Gleich zu Beginn der Saison wird ein nagelneues Stück zu sehen sein. Ein Team, das sich bei Theaterworkshops zusammenfand, atmet seit zwei Jahren an jedem Dienstagabend Theaterluft. Jetzt ruft die Bühne. Das Stück "Frauen mit Steuer-Mann" hat die "Theaterluft"-Abteilung des Schauhaufen gemeinsam mit Rüdiger Baumann entwickelt. Bisher hatte sich Isabellas (Ina Fehn) Mann, der "Mistkäfer", um die Steuererklärung gekümmert. Aber den hat sie abserviert. Nun ist ihr Unter- beziehungsweise Obermieter Roman (Markus Wachter), ein Finanzbeamter (also Steuer-Mann), dabei behilflich. In diese ermüdende Aktion rund um die Splitting-Tabelle kommt Leben, als Isabellas Freundinnen (Barbara Hahn, Marion Herold oder Sigrid Sattler, Uta Lau) auftauchen. Der alleinstehende Roman wird für sie schlagartig zur Chance, ihr Dasein als Single zu beenden. Roman weiß nicht, wie ihm geschieht, als sie sich mit unterschiedlichen Strategien an ihn heranmachen. Ihre Waffen sind Krampfadern, Marlon Brando und Rückenverspannungen.

Die Vorstellungen

Die zwei vergnüglichen Einakter "Frauen mit Steuer-Mann" und "Der Dieb, der nicht zu Schaden kam" sind im Theater "Das Baumann" zu sehen am 2., 11., 12. und 19. Oktober um 20 Uhr, am 20. Oktober um 17 Uhr und am 25. und 26. Oktober um 20 Uhr. Die Matinee "Sendepause" - Musik und Gedanken zu einer vergessenen Einrichtung mit der "stimmBAND" und Rüdiger Baumann findet statt am 13. Oktober um 10.30 Uhr.


Der zweite Einakter stammt von Dario Fo. Viele Freunde des Kulmbacher Theaters wünschten sich, nochmals das Stück "Der Dieb, der nicht zu Schaden kam" zu sehen, bei dem Wolfgang Krebs (jetzt Schlosstheater Thurnau) Regie führte. Es ist eine herrlich überdrehte Farce.

Es spielt immer noch die beliebte Original-Besetzung Cosima und Johannes Asen, Birgit und Rüdiger Baumann, Bärbl und Günter Zeller. Die drei Ehepaare spielen drei Ehepaare, von denen zwei sich nach Strich und Faden belügen. Ausgerechnet zwischen dem Dieb und seiner Frau herrscht eine zwar durchaus spannungsgeladene, aber herzliche Aufrichtigkeit.

Am 13. Oktober um 10.30 Uhr wird den Besuchern des "Baumanns" eine Matinee geboten. Bei der Matinee "Sendepause" geht es um eben diese vergessene Einrichtung. Heute erleben wir die Segnungen von 24-Stunden-Programmen, bei denen Musik und Gesprochenes so ineinander geschachtelt sind, dass kein Atemzug dazwischen Platz hat. Das Programm der "Sendepause" wird musikalisch gestaltet von der A-cappella-Formation "stimmBAND". Rüdiger Baumann macht sich Gedanken darüber, wie die Menschen im vorigen Jahrtausend trotz Sendepausen überlebt haben.

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
17:18 Uhr

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Veröffentlicht am:
27. 09. 2019
17:18 Uhr



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