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Verrücktes Lustspiel in Lanzendorf

Die Theatergruppe zeigt in diesem Jahr ein völlig neues Stück: "Ja verreck, der Maibaum ist weg!" Außerdem sind auch zwei neue Darsteller mit dabei.



Die Lanzendorfer Theaterspielerproben derzeit fast täglich für das Lustspiel "Ja verreck, der Maibaum is weg". Unser Bild zeigt (von links) Jana Höreth, Manuel Hartmann, Hans Engelhardt, Ute Schmitt, Christa Täuber, Wolfgang Müller. Linda Fischer, Andre Mühlbauer und Anja Sperner. Foto: Werner Reißaus
Die Lanzendorfer Theaterspielerproben derzeit fast täglich für das Lustspiel "Ja verreck, der Maibaum is weg". Unser Bild zeigt (von links) Jana Höreth, Manuel Hartmann, Hans Engelhardt, Ute Schmitt, Christa Täuber, Wolfgang Müller. Linda Fischer, Andre Mühlbauer und Anja Sperner. Foto: Werner Reißaus  

Lanzendorf - Die Freunde der Lanzendorfer Theatergruppe dürfen sich auf ein verrücktes Lustspiel freuen: "Ja verreck, der Maibaum is weg", lautet der Titel des Stücks, für das derzeit geprobt wird. Premiere ist am Samstag, 6. April, 20 Uhr, im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins Himmelkron im Ortsteil Ziegelhütte.

Vorstellungen

Die Theatergruppe Lanzendorf zeigt: "Ja verreck, der Maibaum ist weg!"

Premiere:
Samstag, 6. April, 20 Uhr.

Weitere Vorstellungen:

Sonntag, 7. April, 19 Uhr

Freitag, 12. April, 20 Uhr

Samstag 13. April, 20 Uhr

Sonntag, 14.April, 19 Uhr

Kartenvorverkauf: Trend Hair Lanzendorf, 09273/966525, und VR-Bank Oberfranken, Geschäftsstelle Himmelkron, Telefon 09227/93613


Zur Handlung: Die Vorbereitungen für das Maibaumaufstellen in Lanzendorf sind in vollem Gange. Der Bürgermeister, den Wolfgang Müller verkörpern wird, hat noch alle Hände voll zu tun, zumal er sich mit der streitsüchtigen Rosi rumärgern muss. Und plötzlich ist auch noch der Maibaum verschwunden.

Der "Simmerl" hat anscheinend nicht so recht aufgepasst und bekommt auch noch Ärger mit seiner Frau. Als der Sohn des Bürgermeisters die Nachricht an seinen Vater überbringt, ist dieser stinksauer. Und auch die Bürgermeistergattin spricht von einer Schande für das ganze Dorf. Dorfpolizist Rabe schnüffelt in der Folge überall herum, trägt aber nicht zur Aufklärung des Falles bei. Erst als der Vertreter der Landjugend vor der Tür steht, können die Verhandlungen für die Auslösung des Maibaumes beginnen und die Aufstellung des Maibaumes ist gerettet. Freilich nicht ohne Folgen - am Ende kehrt das Chaos zurück.

Mit Christian Neus, der den Dorfpolizisten Rabe spielt, hat die Theatergruppe des Gartenbauvereins Lanzendorf in diesem Jahr ein neues Gesicht dabei. Für Neus ist die Theaterbühne kein Neuland: Bereits als 19-jähriger stand er für die Landjugend Brücklein auf der Bühne, die zu den besten Theatergruppen im Landkreis gehört. "Ich gehöre immer noch zur Theatergruppe Brücklein. Allerdings habe ich Christa Täuber zu verstehen gegeben, dass sie mich gerne fragen kann, wenn sie Unterstützung brauchen. Und das hat sie jetzt getan", sagt Neus. "Es macht einfach Spaß, da kann man nichts sagen."

Neu dabei ist auch Anja Sperner, die in die Rolle einer Kellnerin schlüpft: "Ich habe mich schon einmal vor längerer Zeit ins Gespräch gebracht und zu verstehen gegeben, dass ich gern einmal eine Rolle spielen würde. Linda Fischer hat dann eines Tages ganz vorsichtig angefragt, ob ich Lust habe mitzuspielen. Ich habe sofort ja gesagt, wollte aber nur eine kleine Rolle. Ich bin wunderbar aufgenommen worden und mir machen die Proben sehr viel Spaß." Anja Sperner gesteht allerdings, dass ihr die ersten Proben durchaus Probleme bereiteten, denn Nadine Kolb machte der Kellnerin deutlich, dass sie nicht gut auf sie zu sprechen ist. Anja Sperner: "Sie stauchte mich nach ihrem Bühnentext so zusammen, dass ich sie am nächsten Morgen fragen musste, ob sie etwas gegen mich hat."

Die Suche nach einem neuen Stück dauerte für die "Macherin" vor und hinter der Bühne, Linda Fischer, nicht lange, beim Blättern im Katalog stach das Stück sofort ins Auge: "Es war das erste Stück, das im Katalog neu war. Ich habe es dann gelesen und auch sofort für gut befunden. Man muss ja auch immer schauen, ob wir die Charaktere für die Darsteller haben."

Linda Fischer gehört zusammen mit dem 81-jährigen Hans Engelhardt gewissermaßen zum Inventar der Lanzendorfer Dorfbühne. Und ihren "Hans" pflegen die Lanzendorfer ganz besonders. Linda Fischer: "Wir schauen schon immer, dass eine Rolle für unseren Hans dabei ist, solang er noch mitspielen mag." Und dass er nach wie vor gebraucht wird, das ist für Hans Engelhardt die schönste Freude.

Autor

Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
15. 03. 2019
16:56 Uhr

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15. 03. 2019
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