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Kulmbach

Vorreiter in Sachen Klimaschutz

Der Landkreis Kulmbach kann eine Vielzahl von Aktivitäten aufweisen, die dem Klimaschutz dienen. Davon hat sich Umweltminister Thorsten Glauber vor Ort überzeugt.



Staatsminister Thorsten Glauber hat sich in Kulmbach über die Anstrengungen des Landkreises in Sachen Klimaschutz informiert. Unser Bild zeigt an der Elektroauto-Ladesäule am Besucherparkplatz des Landratsamtes Kulmbach (von links) Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig, Staatsminister Thorsten Glauber, Klimamanagerin Ingrid Flieger, Landrat Klaus Peter Söllner, Energieberater Jürgen Ramming, Landtagsabgeordnete Inge Aures, Markus Ruckdeschel von der Energieagentur, Kreisrat Dr. Claus Gumprecht und stellvertretenden Landrat Dieter Schaar.	Fotos: Werner Reißaus
Staatsminister Thorsten Glauber hat sich in Kulmbach über die Anstrengungen des Landkreises in Sachen Klimaschutz informiert. Unser Bild zeigt an der Elektroauto-Ladesäule am Besucherparkplatz des Landratsamtes Kulmbach (von links) Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig, Staatsminister Thorsten Glauber, Klimamanagerin Ingrid Flieger, Landrat Klaus Peter Söllner, Energieberater Jürgen Ramming, Landtagsabgeordnete Inge Aures, Markus Ruckdeschel von der Energieagentur, Kreisrat Dr. Claus Gumprecht und stellvertretenden Landrat Dieter Schaar. Fotos: Werner Reißaus   » zu den Bildern

Kulmbach - Der bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber von den Freien Wählern (FW), hat sich am Freitag im Kulmbacher Land über die Anstrengungen des Landkreises in Sachen Klima- und Umweltschutz informiert. Zunächst traf er sich mit Landrat Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordnetem Rainer Ludwig (beide FW) und Vertretern der Gemeinden Thurnau, Wonsees und Bischofsgrün im Landratsamt, um einige kommunale Themen zu besprechen. Danach folgten Besuche an drei Stationen: der Elektroauto-Ladesäule am Besucherparkplatz des Landratsamtes, der Dienststelle des Landesamtes für Umwelt im Schloss Steinenhausen und an den Blühflächen am "Prelitz" nördlich von Kasendorf.

Landrat stellte an der Elektroauto-Ladesäule fest: "Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir unter den bayerischen Landkreisen Vorreiter in Sachen Klimaschutz sind. Wir brauchen uns vor anderen Landkreisen nicht verstecken." Klimamanagerin Ingrid Flieger bezeichnete der Landrat als die Seele der vielfältigen Aktivitäten im Klimaschutz. Bei dem Termin waren auch die beiden Repräsentanten der Energieagentur Oberfranken, Markus Ruckdeschel und Jürgen Ramming, Landtagsabgeordnete Inge Aures und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Dr. Claus Gumprecht, sowie stellvertretender Landrat Dieter Schaar und FW-Kreisrätin Antita Sack zugegen.

Klimamanagerin Ingrid Flieger machte deutlich, dass Klimaschutz eine sehr vielfältige Aufgabe ist: "Unser Weg war, dass wir praxisnahe und konkrete Konzepte erarbeitet und umgesetzt haben." Am Beispiel der Elektromobilitätsoffensive des Landkreises machte die Klimamanagerin deutlich, dass der Landkreis mit gutem Beispiel vorangehe. "In Kooperation mit der Kämmerei haben unsere Auszubildenden eine Fuhrpark-Analyse erstellt und herausgefunden, dass viele Dienstfahrten in E-Fahrzeugen möglich sind."

Für die Gemeinden habe man in Kooperation mit dem Unternehmen N-ERGIE ein Modellprojekt zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur initiiert. Bislang wurden Flieger zufolge acht E-Ladestationen für Pkw und fünf für E-Bikes und E-Roller errichtet. Klimamanagerin Ingrid Flieger verwies auch auf das Kommunale Energiemanagement, das die Energieagentur für alle Liegenschaften des Landkreises anbiete. Flieger erwähnte auch die Energie- und Klimaschutzberatung für alle privaten Haushalte, die Klima-Meile am "Autofreien Sonntag" im Weißmaintal, der in diesem Jahr am 5. Mai sei, das Förderprogramm für Vereine mit aktiver Jugendarbeit in Sachen Klimaschutz und die Klimaschule des Landkreises. Die Klimaschule "Schlönz" sei ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Bildungsprojekt.

Markus Ruckdeschel stellte die Bürgerberatung der Energieagentur Oberfranken heraus: "Das machen wir sehr intensiv in den vier Landkreisen Kulmbach, Kronach, Bayreuth und Wunsiedel. Wir beraten die Bürger vor Ort." Die Energieagentur wolle dies, falls möglich, für ganz Oberfranken tun, damit die Bürger eine Anlaufstelle haben. "Wir haben immer noch das Problem, dass sehr viele Fördermittel eigentlich verschenkt werden, weil viele gar nicht wissen, was es an Fördermitteln vom Bund und Freistaat gibt. Es wäre wichtig, dass wir hier Unterstützung von der bayerischen Staatsregierung erhalten."Staatsminister Thorsten Glauber teilte zu hundert Prozent die Aussage zum Aufbau der Energieagentur für ganz Oberfranken: "Der größte Fehler ist immer, nebenher eine Behördenstruktur aufzubauen, die parallel zu bestehenden Organisationen arbeitet und den Bürgern wenig Handreichungen bietet."

Anschließend besuchte Minister Thorsten Glauber erstmals die Dienststelle des Landesamtes für Umwelt im Schloss Steinenhausen. Dort wurde der Staatsminister vom Vizepräsidenten des bayerischen Landesamtes für Umwelt, Dr. Richard Fackler, begrüßt. Dienststellenleiter Klaus Buß stellte das vielfältige Aufgabenspektrum im Bereich des technischen Umweltschutzes mit den Themen Luftgütemessungen, Kreislaufwirtschaft, Biomonitoring und Strahlenschutz bei radioaktiven Stoffen vor.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
04. 03. 2019
17:34 Uhr

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Werner Reißaus

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04. 03. 2019
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