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Kulmbach

Wertvolle Stützen der Rettungskräfte

Ehrenamtliche Arbeit ist nicht selbstverständlich. Das hebt Landrat Klaus Peter Söllner bei einer Feierstunde im Landratsamt hervor.



Kreisbrandrat Stefan Härtlein stellte Andrea Pfadenhauer-Winkler als Kreisbrandmeisterin und Pfarrer Ulrich Jobst als Notfallseelsorger in den Dienst. Unser Bild zeigt(von links) Pfarrerin Claudia Jobst, den Leiter der Polizeiinspektion Kulmbach, Peter Hübner, Pfarrer und Notfallseelsorger Ulrich Jobst, Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Kreisbrandmeisterin Andrea Pfadenhauer-Wagner, Landrat Klaus Peter Söllner, Helmut Wagner, den Mainleuser Bürgermeister Robert Bosch, Pfarrer Michael Schäfer und den Sachgebietsleiter Katastrophenschutz am Landratsamt, Erwin Burger.	Fotos: Werner Reißaus
Kreisbrandrat Stefan Härtlein stellte Andrea Pfadenhauer-Winkler als Kreisbrandmeisterin und Pfarrer Ulrich Jobst als Notfallseelsorger in den Dienst. Unser Bild zeigt(von links) Pfarrerin Claudia Jobst, den Leiter der Polizeiinspektion Kulmbach, Peter Hübner, Pfarrer und Notfallseelsorger Ulrich Jobst, Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Kreisbrandmeisterin Andrea Pfadenhauer-Wagner, Landrat Klaus Peter Söllner, Helmut Wagner, den Mainleuser Bürgermeister Robert Bosch, Pfarrer Michael Schäfer und den Sachgebietsleiter Katastrophenschutz am Landratsamt, Erwin Burger. Fotos: Werner Reißaus   » zu den Bildern

Kulmbach - Der Landkreis Kulmbach hat mit Pfarrer Ulrich Jobst aus dem Mainleuser Ortsteil Buchau einen neuen Mitarbeiter in der Notfallseelsorge. Ebenfalls aus der Marktgemeinde Mainleus kommt die neue Kreisbrandmeisterin Andrea Pfadenhauer-Wagner, die künftig für die Brandschutzerziehung bei den Kinderfeuerwehren zuständig ist. In einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Landratsamtes wurden sie in ihr Amt eingeführt. Landrat Klaus Peter Söllner überreichte bei dieser Gelegenheit an Markus Winkler die Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für besondere Verdienste im ehrenamtlichen Bereich. Winkler engagiert sich seit mehr als 25 Jahren in verschiedenen Bereichen des Roten Kreuzes. Die Laudatio hielt BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Dippold.

Landrat Klaus Peter Söllner betonte, dass die Rettungsorganisationen im Landkreis Kulmbach ein unverzichtbarer Beitrag zum Funktionieren des Gemeinwesens seien. "Wir können die Menschen, die helfen, für die der Dienst am Nächsten im Vordergrund steht, die sich an 365 Tagen im Jahr freiwillig und unentgeltlich für eine großartige Aufgabe engagieren, getrost als Helden unseres Alltags bezeichnen. Sie alle arbeiten auf höchstem Niveau, sind engagiert, fachlich und menschlich qualifiziert und bringen sich ehrenamtlich in den verschiedensten Diensten aus Leidenschaft und Überzeugung ein." Dieser freiwillige Dienst sei nicht als selbstverständlich vorauszusetzen, sondern zeuge von einem tief verwurzelten Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitbürgern und dem Gemeinwohl.

Dank und Anerkennung bringe der Landkreis alljährlich mit der Vergabe der Ehrennadel des Landkreises Kulmbach für besondere Verdienste im ehrenamtlichen Bereich zum Ausdruck, und der Kreistag hat dafür eine eigene kommunale Auszeichnung gestiftet. Landrat Klaus Peter Söllner: "Mit dieser besonderen Ehrung nehmen wir insbesondere auch "stille Stars" im Ehrenamt in den Blick, Personen, die mit ihrem wertvollen Engagement in ganz verschiedenen Bereichen unseren Landkreis mitgestalten, sich für andere Menschen, für eine bestimmte Sache einsetzen, indem sie viel mehr tun, als es ihre Pflicht ist." Markus Winkler trat 1988 der Sanitätskolonne Mainleus bei und wechselte 1997 zur Bereitschaft Kulmbach. Der gelernte Brauer war zunächst als Rettungssanitäter angestellt und bildete sich berufsbegleitend zum Rettungsassistenten fort. BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Dippold: "Mit weiter wachsender Einsatzerfahrung wechselte er schließlich in die Rettungsleitstelle nach Bayreuth und im Zuge der Reorganisation des EU-weiten Notrufs zur Integrierten Leitstelle. Auf diesem Weg waren zahlreiche Zusatzqualifikationen nötig, die Markus Winkler überwiegend im Rahmen ehrenamtlicher Betätigung bei der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach erwarb. Für das BRK ist er regelmäßig als freiwilliger Einsatzleiter tätig."

Kreisbrandrat Stefan Härtlein stellte dann Andrea Pfadenhauer-Wagner als neue Kreisbrandmeisterin für Brandschutzerziehung und Kinderfeuerwehren zum 1. Juli 2018 in Dienst und hieß sie im Führungsteam der Feuerwehren herzlich willkommen: "In ihrer neuen Funktion ist sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Kindergarten und Jugendfeuerwehr."

Die Notfallseelsorge im Landkreis gibt es nach Worten Kreisbrandrat seit 20 Jahren. Pfarrer Ulrich Jobst ist in der Feuerwehr Buchau-Dörfles aktiv und künftig verstärkt er das Notfallseelsorgeteam. Kreisbrandrat Stefan Härtlein: "Dieser wichtige Dienst in allen Bereichen der Rettungsorganisationen ist für viele Helfer zur Verarbeitung von Eindrücken, mit denen sie im Einsatz konfrontiert werden, sehr hilfreich und tut gut."

Bürgermeister Robert Bosch aus Mainleus zeigte sich stolz auf die drei Bürger aus dem Bereich der Marktgemeinde, die zu Recht für ihre vielfältige ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Rettungsorganisationen geehrt beziehungsweise in wichtige Funktionen berufen wurden. Markus Winkler beschrieb er als ruhenden Pol in der Alarmierung. Andrea Pfadenhauer-Winkler sei in ihrer Funktion als Kommandantin der Freiwilligen Feuerwehr Wüstenbuchau-Bechtelsreuth nicht aus dem Ortsgeschehen wegzudenken und an Pfarrer Ulrich Jobst gewandt, meinte er: "Ich möchte nicht Feuer sein, wenn ein Pfarrer mit Atemschutz ausrückt". Als künftiger Notfallseelsorger bringe er wichtige Fähigkeiten zu den Alarmierungen mit und es sei wichtig, dass auch an die Rettungskräfte gedacht wird.

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
30. 07. 2018
17:48 Uhr

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Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
30. 07. 2018
17:48 Uhr



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