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Kulmbach

Wo Bauherren bares Geld sparen können

Der Landkreis Kulmbach hat die zweite Auflage seines "Energieratgebers Bauen und Sanieren" herausgebracht. Er enthält unter anderem wertvolle Tipps rund um das Thema Fördermittel.



Der "Energieratgeber" ist nach den Worten von Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger und Landrat Klaus Peter Söllner (unser Bild) zugleich ein praktischer Energieatlas. Foto: Werner Reißaus
Der "Energieratgeber" ist nach den Worten von Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger und Landrat Klaus Peter Söllner (unser Bild) zugleich ein praktischer Energieatlas. Foto: Werner Reißaus  

Kulmbach - Der Landkreis Kulmbach setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich für den Klimaschutz ein. Alle Kommunen sind wirksame Vorbilder und Multiplikatoren, wenn es darum geht, den Klimaschutz vor Ort praxisnah, energieeffizient, wirtschaftlich und zielorientiert umzusetzen. Zum Jahreswechsel hat der Landkreis einen neuen "Energieratgeber" für das Bauen und Sanieren herausgebracht, den Landrat Klaus Peter Söllner und Klimamanagerin Ingrid Flieger jetzt der Öffentlichkeit vorstellten.

Online-Ausgabe

Die zweite Auflage des "Energieratgebers" für Bauen und Sanieren kann auch als Online-Ausgabe unter www.energie-landkreis-kulmbach-proaktiv.de

genutzt werden. Er enthält umfassende Informationen sowie zahlreiche Einrichtungen und Dienstleister für Bau- oder Sanierungsobjekte auf einen Blick.


Die zweite Auflage des "Energieratgebers", der ab sofort im Landratsamt und bei den Gemeinden erhältlich ist, enthält wertvolle Tipps von der energieeffizienten Sanierung, der Nutzung erneuerbarer Energien, der E-Mobilität bis hin zur Finanzierung und Förderung sowie Beratungsangeboten. Mit dem "Energieratgeber" will der Landkreis Kulmbach einen sinnvollen Beitrag zur Energiewende leisten. Dazu zählen eine CO2-Einsparung, eine Schonung der Ressourcen, das Einsparen von Energie und das Voranbringen der Nutzung erneuerbarer Energien.

Wie Landrat Söllner feststellte, gewinnen die Steigerung der Energieeffizienz und eine Reduzierung der Emissionen zunehmend an Bedeutung, besonders wenn die Themen Klimaschutz, Klimawandel und Anpassungsstrategien im Blickpunkt stehen: "Die Schonung unserer Ressourcen wird für uns alle nicht nur zur wirtschaftlichen Notwendigkeit, sie ist zwingend erforderlich für die Erhaltung unserer Lebensqualität. Nutzen wir die Chance, neue Klimaschutztechnologien zur Steigerung der Energieeffizienz einzusetzen und sehen wir die positiven Möglichkeiten, die uns der Mix der erneuerbaren Energien bietet."

Der Landrat verwies darauf, dass der Kreistag mit einem einstimmigen Beschluss seit dem Jahr 2008 eine externe Energie- und Klimaschutzberatung bei der Energieagentur Oberfranken für den Landkreis Kulmbach eingerichtet hat: "Zur Beratungsleistung gehören die telefonische Beratung, die Erstberatung am Objekt vor Ort nach Absprache, die Fördermittelberatung und die Unterstützung bei der Antragstellung. Die Energieagentur Oberfranken garantiert uns eine unabhängige, produktneutrale und objektive Beratung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Die Kosten für die Energieberatung übernimmt dabei der Landkreis Kulmbach."

Klimamanagerin Ingrid Flieger kommt zum Ergebnis, dass die Fähigkeit zur Vernetzung, die hohe Kompetenz und das Miteinander der Energie- und Klimaschutzpartner den Landkreis auszeichnen: "Bereits 1997 wurde in den Gremien des Kreistags über ein Kulmbacher Energiebündnis diskutiert. Nach dem einstimmigen Beschluss des Kreistages für die Umsetzung des Aktionsprogramms Agenda 21 wurden der Agenda-Beirat installiert, die Arbeitskreise ,Energie- und Klimaschutz' und ,Schule und Umwelt' sowie das Agenda-Forum eingerichtet."

Die verstärkte Klimaoffensive hatte der Kulmbacher Kreistag nach Worten Fliegers bereits vor Fukushima 2007 einstimmig beschlossen. Dies bedeutete auch die aktive Inanspruchnahme der Bundesfördermittel für die Verankerung des nachhaltigen Klimaschutzes, der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes und der Einrichtung eines Klimaschutzmanagements. All dies habe maßgeblichen Anteil daran, dass nahezu alle Landkreise Oberfrankens der Strategie des Landkreises Kulmbach gefolgt sind.

Das Klimaschutzmanagement, das 2012 am Landratsamt Kulmbach seine Arbeit aufgenommen hat, fördert die Vernetzung der Aktivitäten im Bereich Energie und Klimaschutz. Klimamanagerin Ingrid Flieger dazu: "Hierbei spielt die Kooperation mit verschiedenen Fachabteilungen des Landratsamtes, mit den Städten und Gemeinden des Landkreises sowie mit den vielen weiteren Akteuren in diesem Bereich eine große Rolle. Das Tätigkeitsfeld des Klimaschutzmanagements ist breit gefächert, Energie und Klimaschutz sind querschnittsübergreifende Aufgaben."

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Werner Reißaus
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Veröffentlicht am:
02. 01. 2018
00:00 Uhr

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Autor

Werner Reißaus

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Veröffentlicht am:
02. 01. 2018
00:00 Uhr



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