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Marktredwitz

30.000-Besucher-Marke fast geknackt

Die Marktredwitzer erreichen die Spitzenwerte aus den Jahren 2003 und 2006. Zahlreiche Attraktionen steigern die Beliebtheit. Trotz der Hitze gibt es kein Algenproblem.



Abkühlen und dann im Strandkorb dösen, das macht Spaß.	Foto: Florian Miedl
Abkühlen und dann im Strandkorb dösen, das macht Spaß. Foto: Florian Miedl  

Marktredwitz - Husch, sagen die einen, endlich mal wieder erfrischend die anderen: Die Wassertemperaturen in den Freibädern der Region, die in diesem Sommer selbst in den unbeheizten in der Spitze bei knapp 27 Grad lagen, haben längst den Rückweg angetreten. Und damit auch die Anzahl der Besucher - trotz noch ansprechender Tagestemperaturen. 18,4 Grad meldete Waldershof in dieser Woche, Marktredwitz sogar ein Grad darunter.

Die wenigen Sonnenanbeter sind deshalb inzwischen in der Überzahl. "Wir hatten am Mittwoch in Marktredwitz trotz angenehmer Außentemperaturen gerade noch 25 Besucher", bedauert Dominik Meister, der diensthabende Bademeister. Deshalb erwäge man, das Freibad demnächst zu schließen. Zumal seit vergangenem Dienstag auch das Hallenbad als Alternative wieder geöffnet hat. Schwimm-Begeisterte können also im Moment noch wählen. Auf ihre Kosten kommen sie allemal.

Probleme mit Algen hatte Marktredwitz trotz wochenlanger extremer Hitze in diesem Jahrhundert-Sommer nicht. Meister: "Wir haben auch ständig frisches Kösseinewasser zugeführt, um immer auf der sicheren Seite zu sein." So sei die Wassertemperatur nicht über die 24,5 Grad gestiegen. Von da an könnte es dann problematisch werden und das Wasser kippen, meint der Bademeister. Meister spricht von einem "bombastischen Freibad-Sommer".

Was Diana Weiß von der Pressestelle der Stadt Marktredwitz nur bestätigen kann. Die Besucherzahl schnellte von 27 000 im Vorjahr auf knapp 30 000 in die Höhe. Das sei vergleichbar mit den Spitzen aus den Jahren 2003 und in der Gartenschau-Saison 2006.

An den besonders heißen Tagen tummelten sich 1000 bis 1200 Besucher in der Anlage. Ein Spitzenwert! "Super angenommen" wurde auch der Schwimmbad-Kiosk, den die Stadt seit dem Abschied der langjährigen Pächterin im Vorjahr nun in Alleinregie und mit einer etwas veränderten Angebotspalette betreibt. Quasi dauerbelegt waren die 24 Meter lange Wellenrutsche und der bis zu zehn Meter hohe Sprungturm. "Viele unserer Gäste kommen auch von auswärts und sind vom Preis- und Leistungsverhältnis sehr angetan", freut sich Weiß. Großen Zuspruch habe das Bad durch den neuen Wohnmobil-Stellplatz gleich neben den Tennisplätzen erfahren. Am Abend campieren, am Tage schwimmen oder im Strandkorb dösen - das scheint anzukommen.

Getrübt wurde dieser außergewöhnlich erfolgreiche Freibad-Sommer nur vom Tod eines syrischen Jungen. Der Siebenjährige ging Anfang August im zwei Meter tiefen Schwimmer-Bereich unter. Er wurde zwar noch von den Rettungskräften geborgen. Doch trotz aller Reanimierungsmaßnahmen starb er an der Unglücksstelle.

Wann das Freibad seine Pforten für diesen Sommer schließt, da wollen sich die städtischen Verantwortlichen nicht festlegen. "Das kann schnell gehen, aber auch noch ein paar Tage dauern. Alles hängt vom Wetter ab", meint Diana Weiß.

Lesen Sie dazu auch:

die Saison-Bilanz des Arzberger Freibads

die Saison-Bilanz des  Kösseinebads in Waldershof

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Peter Perzl

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Veröffentlicht am:
07. 09. 2018
18:26 Uhr

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Peter Perzl

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07. 09. 2018
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