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Marktredwitz

Bahn sichert Lärmschutz für Pechbrunn zu

Der Abgeordnete Albert Rupprecht informiert sich an Ort und Stelle. Auch die Belästigung von der A 93 ist ein Thema.



Pechbrunn - Lärmschutz ist das Hauptthema eines Besuchs von CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht in Pechbrunn gewesen. Bürgermeister Ernst Neumann, CSU-Ortsvorsitzender Josef Hollmann und Bürgermeisterkandidat Stephan Schübel brachten die Wünsche nach Lärmschutz entlang der Bahnstrecke sowie der Autobahn zur Sprache. Bezüglich der Bahnstrecke wusste Albert Rupprecht, dass die Deutsche Bundesbahn hier tätig werde. Weiterhin groß geschrieben werde im Zuge der Elektrifizierung die Bürgerbeteiligung entlang der Strecke von Hof nach Regensburg, die über Pechbrunn führt.

Die Politiker sahen sich die Bahnstrecke an Ort und Stelle genau an. Dort wohnende Anwohner befürchten mit der Elektrifizierung zunehmenden Bahnverkehr und damit verstärkt Belästigungen. Albert Rupprecht berichtete von Zusagen der Deutschen Bahn, dass etwas für den Lärmschutz in diesem Bereich getan werde. Rupprecht wusste, dass die Bahn sogar angewiesen wurde, in diese Richtung tätig zu werden. "Dies ist Bestandteil des Verfahrens", sagte Rupprecht. Ab Mitte dieses Jahres könnten erste konkrete Gespräche aufgenommen werden. Bezahlen müsse den Lärmschutz die Deutsche Bundesbahn, sagte Rupprecht. Zwar werde sich der deutsche Bundestag mit der Elektrifizierung erst 2021 beschäftigen, doch es gebe bereits detaillierte Pläne für eine Verwirklichung des Projekts.

Ein weiteres Thema war das geplante Baugebiet am Mühlweg. Landratskandidat Roland Grillmeier regte einen Bebauungsplan an, damit der Lärmschutz realisiert werden könne. Stephan Schübel bat den amtierenden Gemeinderat, an der Sache dranzubleiben.

Zum Thema Lärm von der nahen A 93 sagte Rupprecht, dass erst ab 30 000 Fahrzeugen täglich lärmtechnisch etwas unternommen werde. Messungen hätten ergeben, dass bei Pechbrunn täglich "nur" 22 000 Fahrzeuge die Autobahn frequentieren. Hoffnung besteht jetzt, dass bald ein lärmmindernder Straßenbelag eingebaut wird, weil der alte Belag schon in die Jahre gekommen ist. Roland Grillmeier riet den Pechbrunnern, der Autobahndirektion zu schreiben und mit ihr in Kontakt zu treten. Auch Albert Rupprecht will sich des Themas annehmen.

Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier sprach die Sanierung von Eisenbahnbrücken an. Eine Brücke steht an der Gemeindeverbindungsstraße Oberteich nach Triebendorf, zwei Brücken auf dem Gemeindegebiet von Pechbrunn. Auch hier wird staatliche Hilfe gefordert sein.

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Josef Rosner
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Veröffentlicht am:
13. 02. 2020
16:40 Uhr

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Pechbrunn
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Josef Rosner

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Veröffentlicht am:
13. 02. 2020
16:40 Uhr



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