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Marktredwitz

Brand: Neue Friedhofshalle auf der Zielgeraden

Die Fertigstellung des Gebäudes ist in Reichweite. Das Künstlerehepaar Anne Hitzker-Lubin und Thomas Lubin schafft eine "schwebende Leiter".



Das Künstlerehepaar Anne Hitzker-Lubin und Thomas Lubin stellten ihre Arbeit vor. Unter den gespannten Zuhörern war auch Vorsitzender Roland Blumenthaler (rechts). Viel Symbolik steckt in dem Wand-Vorhang in der renovierten Friedhofshalle (rechtes Bild). Foto: A. P.
Das Künstlerehepaar Anne Hitzker-Lubin und Thomas Lubin stellten ihre Arbeit vor. Unter den gespannten Zuhörern war auch Vorsitzender Roland Blumenthaler (rechts). Viel Symbolik steckt in dem Wand-Vorhang in der renovierten Friedhofshalle (rechtes Bild). Foto: A. P.  

Brand bei Marktredwitz - Auf der Zielgeraden befindet sich die Renovierung der Friedhofshalle. Nur noch wenige Arbeitsschritte sind notwendig für die Fertigstellung. Verständlich war deshalb auch die Freude des Friedhoffördervereins bei der Jahreshauptversammlung im katholischen Jugendheim. Vorsitzender Roland Blumenthaler sprach von einem "Wunder, das in der Friedhofshalle und im Friedhof in letzter Zeit in Zusammenarbeit von Stadt und Förderverein geleistet wurde".

Der Vorsitzende gab die Mitgliederzahl mit 72 an. Der Förderverein wird von evangelischen und katholischen Mitgliedern getragen. Schon bei der Erbauung der Friedhofshalle zu Beginn des 20. Jahrhunderts trugen Mittel der Bürger bei. Und so hat sich der Förderverein um die künstlerische Ausgestaltung der Halle angenommen und diese finanziert. Der Mensch nämlich lebe nicht nur vom Brot allein, sondern sei auch verpflichtet, würdige Rahmen für bestimmte Situationen zu schaffen. Blumenthaler sei sich sicher, dass man die Friedhofshalle nach der Fertigstellung auch für andere Gelegenheiten nutzen könne. Vonseiten des Fördervereins seien noch zwei Leuchter aus dem Fundus der alten Leichenhalle und ein Kreuz mit Weißgold in Bearbeitung.

Rasch gingen die notwendigen Formalitäten über die Bühne: der Kassenbericht von Ina Richter sowie die Kassenprüfung und die Entlastung durch Gerhard Weiß und Willi Pöhlmann. Pfarrer Kai Steiner wurde zum Beisitzer gewählt.

Baudirektor Stefan Büttner erläuterte die Restarbeiten. Auch er sprach von einer harmonischen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Förderverein. Er könne dem Stadtrat ruhigen Gewissens die weiteren Schritte empfehlen. Weitere Arbeiten beziehen sich auf das Glockengeläut, die Außen - und Innenbeleuchtung und die Renovierung der Mauer.

Einen umfangreichen Einblick in die Motivation, Symbolik und Absicht ihrer Arbeit für die Neugestaltung der Friedhofshalle gab das Künstlerehepaar Anne Hitzker-Lubin und Thomas Lubin bei der Jahreshauptversammlung des Friedhoffördervereins. Das Herzstück bei der Ausgestaltung der Friedhofshalle sei der Vorhang an der Nordseite. "Nach langem Suchen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass das richtige Material für eine Art Filter vor dem Fenster der Aussegnungshalle Papier ist", sagte Hitzker-Lubin. "Es ist handgeschöpftes Papier. Viele rechteckige Formate werden aneinandergereiht und verklebt. Die Papierbögen bilden so eine Ordnung und ein Grundgerüst, ähnlich einer Leiter, die über dem Boden schwebt." Sehr wichtig sei, so die Referentin weiter, dass der Raum zwischen Wand und Papier beleuchtet wird, sodass sich im Durchlicht eine Zeichnung ergibt. So entstehe eine Lichtbahn, eine Art heller Weg vom Boden zum erhabenen Fenster.

Autor

Alfons Prechtl
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Veröffentlicht am:
02. 12. 2019
18:42 Uhr

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Autor

Alfons Prechtl

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Veröffentlicht am:
02. 12. 2019
18:42 Uhr



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