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Marktredwitz

Brigitte Artmann ist Spitzenkandidatin

Die Grünen rechnen sich für die Stadtratswahl in Marktredwitz gute Chancen aus. Auch OB-Kandidaten hätte die Partei- aber die sind zu alt.



Sie stellen sich zusammen mit weiteren Kandidaten, die in der Versammlung nicht anwesend waren, zur Wahl. Auf dem Bild (sitzend, von links): Elisabeth Wilfert, Michael Meier und Brigitte Artmann (Spitzenkandidatin). Stehend (von links): Fred Buchka, Margit Dittebrandt, Jürgen Weiner, Sabine Meier und Albert Artmann. Foto: pr.
Sie stellen sich zusammen mit weiteren Kandidaten, die in der Versammlung nicht anwesend waren, zur Wahl. Auf dem Bild (sitzend, von links): Elisabeth Wilfert, Michael Meier und Brigitte Artmann (Spitzenkandidatin). Stehend (von links): Fred Buchka, Margit Dittebrandt, Jürgen Weiner, Sabine Meier und Albert Artmann. Foto: pr.  

Marktredwitz - Am Donnerstagabend hat der Ortsverband der Grünen seine Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 15. März vorgestellt. "Wir rechnen damit, dass im nächsten Stadtrat mindestens drei Kandidaten der Marktredwitzer Grünen sitzen", prognostizierte Ortsvorsitzender Albert Artmann. In geheimer Abstimmung wurde die Reihenfolge der Kandidatenliste festgelegt: Brigitte Artmann selbst steht auf dem ersten Listenplatz. Sie und die weiteren Spitzenkandidaten Michael Meier und Elisabeth Wilfert betonten, dass es sehr wichtig sei, das "Arbeitspapier 2020", das auf der Webseite der Grünen Fichtelgebirge zu finden ist, von der Landkreisebene als Wahlprogramm für die Stadt Marktredwitz umzuarbeiten. Wie berichtet, ist das Landkreis-Papier in zehn Unterpunkte, von sozialer Teilhabe über Artenschutz bis hin zu Klima und Wirtschaft unterteilt.

"Wir haben viele Themen, dazu gehören allen voran der Klimaschutz und eine dazugehörige zukunftsorientierte Wirtschaft, ein öffentlicher Nahverkehr für alle, die Energiewende vor Ort, Radwege, Inklusion und soziale Projekte", sagte Artmann. Auch einen Friedwald wünschten sich viele Bürger. "Wir brauchen keinen Ausbau der B 303, kein atomares Endlager im Granit des Fichtelgebirges und keinen Südost-Link", betonten sie.

Auf Brigitte Artmann, Michael Meier und Elisabeth Wilfert folgen in der Kandidatenliste für den Marktredwitzer Stadtrat Jürgen Weiner, Margit Dittebrand, Albert Artmann, Steffi Ennisch, Jonas Artmann, Carla Semeria, Fred Buchka, Sabine Meier, Gerhard Dittebrandt, Ingrid Pinzer-Michl, Norbert Haubner, Veronika Pachali sowie Marga Jordan. "Der Frauenstatus wurde eingehalten, das ist sehr gut", verkündete Versammlungsleiter Thomas Hecht nach dem Ende der Abstimmung. "Wir hätten auch mehrere Kandidatinnen und Kandidaten gehabt, die sich als Bewerber für das Oberbürgermeisteramt zur Verfügung gestellt hätten. Leider sind sie über der Altersgrenze von 67 Jahren und könnten damit zwar noch US-Präsident, aber nicht mehr hauptamtlicher Oberbürgermeister von Marktredwitz werden", stellte der Ortsvorsitzende Albert Artmann fest. Die Marktredwitzer Grünen begrüßen es ausdrücklich, dass mit Jürgen Weiner, Fred Buchka und Norbert Haubner nun auch drei Vertreter des Bürgerforums Marktredwitz in den Stadtrat wollen.

Zu Beginn hatte Kreisvorsitzende und Landratskandidatin Brigitte Artmann Stellung zu dem kürzlich in der Frankenpost erschienenen Leserbrief "Geschlecht vor Qualifikation" eines Lesers aus Schirnding genommen: "Mit dieser Wortwahl sind alle Frauen beleidigt worden, die bundesweit auf grünen Listen kandidieren, ihnen wurde damit jede Qualifikation abgesprochen. Deshalb bestehe ich heute darauf, dass die ungeraden Plätze auf unserer Stadtratsliste den Frauen gehören", betonte Artmann. Dieser Leserbrief sei ein Schlag ins Gesicht für alle Frauen in wirtschaftlichen und politischen Führungspositionen. Ohne jeden Zweifel befeuere er wieder die Hetze im Netz gegen Grüne und insbesondere gegen grüne Frauen, waren sich unisono alle Anwesenden einig. "Ich bin selten einer Meinung mit Herrn Seehofer, der ein Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet auf den Weg gebracht hat, hier aber schon", bekräftigte die Landratskandidatin.

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Michael Meier

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Veröffentlicht am:
03. 01. 2020
17:58 Uhr

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Michael Meier

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Veröffentlicht am:
03. 01. 2020
17:58 Uhr



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