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Marktredwitz

CSU schickt Weigel erneut ins Rennen

Die Ortsverbände Brand und Marktredwitz nominieren den Amtsinhaber für 2020 einstimmig als Oberbürgermeister-Kandidaten. Für den Stadtrat gibt es 24 Bewerber.



Der Oberbürgermeister mitten in seinem "#Team 2020" (von links): Thomas Meyer, Markus Thoma, Robert Sroka, Ludwig Lippold, Ernst Rupprecht, Elisabeth Bauer, Heinz Dreher, Viktor Topolski, Andreas Schwarz, Ina Richter, Matthias Standfest, Oliver Weigel, Kristin Jeschke, Petra Vuchkov, Maximilian Müssel, Alexandra Himmer-Heinrich, Frank-Robert Kilian, Sebastian Hübsch, Sebastian Seibt, Cindy Seifert, Dr. Stefan Roßmayer, Marc Preuss, Michael Scholz. Kandidat Fuat Araci war verhindert. Foto: Peter Pirner
Der Oberbürgermeister mitten in seinem "#Team 2020" (von links): Thomas Meyer, Markus Thoma, Robert Sroka, Ludwig Lippold, Ernst Rupprecht, Elisabeth Bauer, Heinz Dreher, Viktor Topolski, Andreas Schwarz, Ina Richter, Matthias Standfest, Oliver Weigel, Kristin Jeschke, Petra Vuchkov, Maximilian Müssel, Alexandra Himmer-Heinrich, Frank-Robert Kilian, Sebastian Hübsch, Sebastian Seibt, Cindy Seifert, Dr. Stefan Roßmayer, Marc Preuss, Michael Scholz. Kandidat Fuat Araci war verhindert. Foto: Peter Pirner  

Marktredwitz - Die beiden CSU-Ortsverbände Marktredwitz und Brand haben ihren Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt. Ihre Wahl fiel wieder auf den amtierenden Oberbürgermeister. Es war ein guter Auftakt für den Wahlkampf, denn Oliver Weigel erhielt alle 53 wahlberechtigten Stimmen - niemand votierte gegen ihn. "Mit euch zusammen werden wir es rocken", gab sich der Nominierte für die Kommunalwahl 2020 siegessicher und dankte den Mitgliedern für das überwältigende Ergebnis.

Die Kandidaten

Die CSU-Kandidaten für den Stadtrat in Marktredwitz (geordnet nach dem Listenplatz): Oliver Weigel, Frank-Robert Kilian, Matthias Standfest, Alexandra Himmer-Heinrich, Viktor Topolski, Robert Sroka, Thomas Meyer, Marc Preuss, Ernst Rupprecht, Markus Thoma, Ina Richter, Elisabeth Bauer, Heinz Dreher, Cindy Seifert, Sebastian Hübsch, Petra Vuchkov, Dr. Stefan Roßmayer, Ludwig Lippold, Maximilian Müssel, Michael Scholz, Kristin Jeschke, Fuat Araci, Sebastian Seibt, Andreas Schwarz.


Für den Stadtrat erhielten die Mitglieder eine Liste mit 24 Kandidaten (siehe Infokasten), die im Zuge einer Blockabstimmung gemeinsam nominiert wurden. Für die Liste stimmten fast alle Mitglieder, lediglich einer votierte dagegen.

Oliver Weigel bei der öffentlichen Nominierungsversammlung vorzustellen, war nicht notwendig. Aber die Liste dessen, was er und seine Unterstützer seit dem Jahr 2014 auf den Weg gebracht haben, hörte sich eindrucksvoll an. Martin Schöffel, Mitglied des Landtags und Kreisvorsitzender der CSU, fasste die übergeordneten Projekte von Weigel zusammen: "Was in den letzten bald sechs Jahren in Marktredwitz alles passiert ist, das war eine gigantische Leistung. Respekt." Vor dieser Zeit sei vieles unklar gewesen: Wohin entwickelt sich die Stadt als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Geschäftszentrum? Jetzt sei klar: "Marktredwitz ist Motor und Motivation für den gesamten Landkreis geworden, und daran hast du, Oli, einen großen Anteil." Vieles habe sich zum Guten entwickelt, weil Weigel mit den Marktredwitzer Bürgern rede und sie in seine Pläne einbeziehe. Das habe man bei den Projekten Markt, Glasschleif oder beim Benker-Areal sehen können.

Ein zweiter wichtiger Punkt sei die gute Zusammenarbeit mit der Regierung. Landrat Dr. Karl Döhler habe es geschafft, dass sich alle 17 Stadtoberhäupter im Landkreis darauf geeinigt hätten, dass Marktredwitz die größten Behördenverlagerungen erhalten solle. Rund 300 Arbeitsplätze würden in der Stadt angesiedelt. Darüber hinaus habe der Freistaat mit seinen Förderprogrammen erst die Voraussetzungen für die Umsetzung vieler Pläne geschaffen. Die Sanierung des Egerland-Kulturhauses bezeichnete Schöffel als den dritten zentralen Punkt. Es sei ein Schmuckstück für die Egerländer und für die Marktredwitzer Vereine geworden.

Dr. Karl Döhler spielte in seinem Grußwort auf das Wetter an: "Oliver Weigel ist immer volle Kanne dabei, kein Wunder, dass er uns mit Blitzen, Donner und viel Regen empfangen hat." Alle wüssten, wie es in der Region in den 90er- und 00er-Jahren ausgesehen habe. Deshalb habe man sehr gute Leute gebraucht, die etwas anpackten. Er, Döhler, habe Oliver Weigel mit ausgebildet, als er im Landratsamt tätig war. Jetzt freue er sich, dass der Oberbürgermeister so gute Arbeit leiste: "Weiter geht’s mit Rawetz - und in der Region."

Peter Berek, Noch-Bürgermeister von Bad Alexandersbad und CSU-Kandidat für die Nachfolge von Dr. Karl Döhler als Landrat, hielt eine geradezu euphorische Rede auf Weigel. Er sehe in ihm einen bürgernahen Politiker, der selbstbewusst, aber nicht herablassend sei, fordernd und unterstützend, innovativ und realistisch, kantig und sympathisch. Er habe das Ganze im Blick, aber auch die Details, denke und handle für Marktredwitz, ebenso auch für die Region, er sei der Kopf und das Herz von Marktredwitz.

Auch Florian Fischer, Vorsitzender der Jungen Union, sicherte Weigel und den CSU-Stadtratskandidaten Unterstützung zu: "In den letzten Jahren ist viel für uns junge Menschen geschehen: Der Skate-Park, das neue Jugendzentrum Loeschwerk 10, das Open-Air-Kino, der Facebook-Auftritt ‚Marktredwitz - Meine Stadt’ oder auch das mobile Parkticket." Wichtig sei ihm, dass der Oberbürgermeister und der Stadtrat langfristig dächten, egal ob für die Einwohner oder die Unternehmen. "Die Junge Union steht zu 100 Prozent hinter euch."

Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und CSU-Bezirksvorsitzender Oberfranken, sprach von beeindruckenden Leistungen und sagte, er freue sich auf die Projekte in Marktredwitz.

Der Ortsvorsitzende der CSU Waldershof, Mario Rabenbauer, leitete die Wahlversammlung. Dr. Stefan Roßmayer und Matthias Standfest, die die Nominierungsversammlung organisiert hatten, war es als Ortsvorsitzende für Marktredwitz und Brand vorbehalten, Weigel als Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 für das Oberbürgermeisteramt in Marktredwitz vorzuschlagen, Gegenkandidaten gab es keine.

In seinem Rückblick auf die Zeit seit der Kommunalwahl im März 2014 fasste Weigel die wichtigsten Punkte zusammen: den deutlichen Abbau der städtischen Schulden, die Erschließung neuer Baugebiete, den gestoppten Rückgang der Einwohnerzahl, das Schaffen neuer Kindertagesstätten, die Brandschutz-Sanierung der Mittelschule, die neue Turnhalle für die Grundschule und den Umbau der Stadthalle, das Jugendzentrum, das Stadtarchiv, die Renovierung des Egerland-Kulturhauses und die Infrastruktur der Stadtverwaltung mit der Tourist-Information und der Bürgerinformationsstelle MAKmit. Ebenso nannte Weigel die Dorferneuerungs-Maßnahmen in den Ortsteilen Wölsau, Brand und Lorenzreuth, den Skate-Park und den MAKmit-Pfad sowie die Neugestaltung der Friedhöfe Marktredwitz und Brand. "Da ist viel Musik in der Stadt, und so wird es weitergehen", sagte er und gab einen Ausblick auf die nächsten Projekte: Geplant und teilweise umgesetzt seien Benker-Areal, Glasschleif, die Quartiere "Im Winkel" und Lindenstraße, Stadtpark, Justizvollzugsanstalt, Sportanlagen und Hallenbad, dazu kämen die Themen Leerstands-Management, Barrierefreiheit, Energie, Mobilität und Nahwärmenetz. Das alles will Weigel mit seinem "#Team 2020" motiviert angehen. "Großen Dank" sagte der Oberbürgermeister Weigel seiner Frau Aleksandra und seinen Kindern. Dann stellte er die Kandidaten für die Kommunalwahl einzeln vor. Zwei verdiente Stadträtinnen werden nicht mehr kandidieren, nämlich Dr. Uta Siegle und Hildegard Mühlhöfer, denen die Anwesenden kräftig applaudierten.

Die musikalische Unterhaltung war hochkarätig: Sebastian Strahl, Kulturförderpreisträger der Stadt Marktredwitz und Zweitplatzierter beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2016, musizierte auf seinem Akkordeon.

Autor

Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
14. 07. 2019
16:28 Uhr

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Peter Pirner

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Veröffentlicht am:
14. 07. 2019
16:28 Uhr



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