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Marktredwitz

Freie Fahrt auf der Fabrikstraße

Seit Dienstagmittag ist die Zufahrt zum Auenpark für den Verkehr freigegeben. Damit sind die Weichen für die Umgestaltung des Benker-Areals gestellt.



Symbolischer Akt für eine historische Baumaßnahme in der Stadt: Die Fabrikstraße ist seit Dienstag für den Verkehr frei gegeben. Sie ist die Erschließungsstraße für die künftigen Projekte auf dem Benker-Gelände. Foto: Herbert Scharf
Symbolischer Akt für eine historische Baumaßnahme in der Stadt: Die Fabrikstraße ist seit Dienstag für den Verkehr frei gegeben. Sie ist die Erschließungsstraße für die künftigen Projekte auf dem Benker-Gelände. Foto: Herbert Scharf  

Marktredwitz - Nicht wegen der Höhe der Investition, sondern wegen der Erschließungsfunktion hat die Stadt am Dienstagmittag eine der bedeutendsten Straßenbauten, die Fabrikstraße in Dörflas, für den Verkehr freigegeben. Die Fabrikstraße ist die Erschließungsstraße für einen neuen Stadtteil auf dem früheren Benkergelände. Rund 600 000 Euro kostet die Straße inklusive der Nebenarbeiten. Drei Wochen vor Termin wurden die Bauarbeiten abgeschlossen, was den beteiligten Firmen und Planern viel Lob einbrachte.

Bauarbeiten in Höhe von 600 000 Euro

Die Bauarbeiten in der Fabrikstraße kosten rund 600 000 Euro. Begonnen wurde am 10. Juni 2019. Als Termin für die Fertigstellung war der 6. Dezember vorgesehen. Die Straße ist, vom Zipprothplatz bis zum künftigen Parkhaus, 265 Meter lang und 5,50 Meter breit. Dazu kommen 2,25 Meter für Parkplätze, die gepflastert werden mit heimischem Granit. Die Gehwege werden später auf einer Breite von 2,50 gebaut.


Es ist schon etwas "ganz Besonderes", erklärte Oberbürgermeister Oliver Weigel gestern Mittag bei der offiziellen Freigabe der Fabrikstraße. Immerhin diene die Straße nicht nur der Erschließung des Benker- und Gartenschaugeländes, sondern auch als weitere Entwicklungsachse der Innenstadt.

"Langsam schließt sich der Kreis," fuhr der Oberbürgermeister fort. Er erinnerte an den Spatenstich für das neue Kinderhaus, das dringend gebraucht werde und am Beginn der Straße, an dem Kösseinebach,
gebaut wird.

Der Straßenbau sei "nicht ohne" gewesen. Schließlich galt es, vor Baubeginn erst einmal alle Erschließungsleitungen unter der Straßendecke für einen kompletten Stadtteil neu zu verlegen. Da das nicht einfach gewesen sei, habe man sich mit Stefan Kunnert vom gleichnamigen Architekturbüro in Weiden fachkundige Hilfe mit an Bord geholt.

Ein dickes Lob sprach das Stadtoberhaupt den beteiligten Firmen, der Waldershofer Baufirma Förster und dem Architekturbüro Wolf u. Zwick sowie den Mitarbeitern der Stewog und des Bauamtes aus. Immerhin liege man nicht nur im Bauplan, sondern könne die Straße schon drei Wochen vor dem ursprünglich vorgesehenen Termin freigeben.

Die Straße ist 5,50 Meter breit. In einem weiteren Bauabschnitt werden auf einer Breite von 2,50 Meter Parkplätze und ein Gehweg entlang der Straße gebaut. Als Randsteine habe man sich für heimische Granitsteine entschieden.

Als Investition nannte der Oberbürgermeister eine halbe Million Euro plus weitere 100 000 Euro für die Parkplätze und den Gehsteig. Damit, freute er sich, sei auch das "Meisterhaus" (derzeit Betriebsurlaub bis 18. Dezember) wieder gut zu erreichen. Auch an die Begrünung wurde gedacht. 25 Baumscheiben sind eingeplant. Sie werden aber erst bepflanzt, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Stefan Kunert vom Architekturbüro unterstrich, dass es sich bei der Fabrikstraße um eine wichtige Entwicklungsachse der Stadt handle. Jetzt könne es zügig weitergehen auf dem Benkergelände. Viele Vorgespräche mit Investoren seien bereits geführt worden.

Albert Vollath vom Ingenieurbüro Wolf u. Zwick freute sich, dass es jetzt mit dem Straßenbau auch endlich etwas über der Erdoberfläche zu sehen gebe. Denn bisher habe man mit der Verlegung zahlreicher Leitungen eher "im Untergrund" gearbeitet. Die Zufahrt sei auch befahrbar, wenn mit dem Bau des Kinderhauses begonnen werde.

Stadtbaumeister Stefan Büttner erinnerte an den Grundsatzbeschluss des Stadtrats für den Straßenbau vor drei Jahren. Daran sei auch nichts mehr verändert worden, was keineswegs selbstverständlich gewesen sei.

Autor

Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
12. 11. 2019
16:16 Uhr

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Autor

Herbert Scharf

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Veröffentlicht am:
12. 11. 2019
16:16 Uhr



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