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Marktredwitz

Goldsteig bleibt dick im Geschäft

Zum fünften Mal in Folge bekommt der Wanderweg eine Auszeichnung. Ein "Natur-Navi" ermöglicht Routenplanung.



Der Goldsteig führt von Marktredwitz aus durch den Steinwald ins Waldnaabtal und dann weiter bis Passau. Die Burgruine Weißenstein im Naturpark Steinwald gehört zu den Highlights der Route. Foto: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald/Thomas Kujat
Der Goldsteig führt von Marktredwitz aus durch den Steinwald ins Waldnaabtal und dann weiter bis Passau. Die Burgruine Weißenstein im Naturpark Steinwald gehört zu den Highlights der Route. Foto: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald/Thomas Kujat  

Marktredwitz/Waldershof - Der Tourismus brummt in der Region. Einer der Motoren ist neben dem Fahrradtourismus und dem Zoigl das Wandern. Viele gut ausgeschilderte Routen führen durch das Fichtelgebirge und den Steinwald. Eine der bekanntesten ist der Goldsteig, der die Region mit dem Bayerischen Wald verbindet. Und die Route bleibt ein Pfund, mit dem die Touristiker wuchern können. Zum fünften Mal hat die Route das Zertifikat "Qualitätswanderweg" erhalten. "Der Goldsteig bleibt für uns ein Goldstück", strahlen die Mitarbeiter in den Tourismusbüros der Region über die Nachricht.

660 Kilometer durch Bayern

Der Goldsteig führt auf 660 Kilometern von Marktredwitz bis nach Passau. Vom Startpunkt aus geht es durch den Naturpark Steinwald mit der Burgruine Weißenstein. Die zweite Etappe führt von Friedenfels durch die Muckenthaler Teichpfanne in den Zoiglort Falkenberg mit der imposanten Burg. Nach dem wildromantischen Naturschutzgebiet Waldnaabtal bewegt sich der Goldsteig durch den Oberpfälzer Wald weiter Richtung Süden. Am Weg liegen auch die Burgen Leuchtenberg und Trausnitz sowie die Goldgräberstadt Oberviechtach. Beim Prackendorfer und Kulzer Moos im Landkreis Schwandorf teilt sich der Weg dann in eine Nord- und eine Südvariante durch den Bayerischen Wald bis Passau. Der Goldsteig ist viel mehr als "nur" der Hauptweg, der sich in zwei Wegevarianten teilt. Um die Route herum gibt es ein dichtes Wegenetz von rund 1500 Kilometern auf Alternativstrecken, Zuwegen und Querverbindungen. Auch eine Route auf tschechischer Seite bereichert mittlerweile das Angebot. Im Oberpfälzer Wald gehört mit dem Nurtschweg sogar ein zweiter zertifizierter Qualitätswanderweg zum Netz.

—————

www.goldsteig-wandern.de


Die 660 Kilometer des Hauptwegs von Marktredwitz bis Passau werden alle drei Jahre vom Deutschen Wanderverband auf Herz und Nieren geprüft. Zu den Kriterien gehören dabei das Wegeformat und das -leitsystem genauso wie Naturattraktionen und Sehenswürdigkeiten am Weg, Möglichkeiten zum Rasten sowie der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr. Und hier hat der Goldsteig einer Mitteilung zufolge wieder gut abgeschnitten und seinen Status als einer der schönsten Fernwanderwege verteidigt.

"Wanderer können sich am Goldsteig auf ein einzigartiges Wandererlebnis freuen und sich auf eine attraktive Wegeführung und eine hervorragende Markierung verlassen", sagt Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern. Er betont: "Viele Wegepaten, Partner und Helfer tragen dazu bei, den Weg immer in Top-Zustand zu halten."

Die Wanderer lassen viel Geld in der Region. Laut Rauchfuß geben sie rund 7,5 Milliarden Euro auf Tagesausflügen und im Wanderurlaub aus. Rechne man noch die 3,7 Milliarden Euro für die Ausrüstung hinzu, ergebe dies einen jährlichen Umsatz von mehr als 11 Milliarden Euro. "Da der Goldsteig in Marktredwitz beginnt, reisen viele Wanderer nach Marktredwitz, um hier zu übernachten und dann eine oder mehrere Etappen des Goldsteigs zu gehen", sagt Kerstin Brunner, Leiterin der Tourist-Info in Marktredwitz. "Der Weg hat eine große Bedeutung für unsere Stadt."

Damit der Goldsteig ein Premiumprodukt für Wandertouristen bleibt, hat die Tourismusgemeinschaft Oberpfälzer Wald gemeinsam mit zahlreichen Partnern im vergangenen Jahr eine digitale Wanderkarte für die Region fertiggestellt. Mit dem "Natur-Navi" können Wanderer ihre Touren auf der Route so individuell wie noch nie planen. red

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Veröffentlicht am:
13. 02. 2020
16:26 Uhr

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13. 02. 2020
16:26 Uhr



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