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Marktredwitz

Großer Bahnhof im neuen Museums-Café

Zur Einweihung ist das neue Schmuckstück richtig voll. Ab heute können die Besucher im Egerland- Museum Kaffee trinken.



Sie freuten sich riesig, dass das Museums-Café endlich geöffnet ist (von links): der Vorsitzende des Stiftungs-Kuratoriums, Dr. Wolf-Dieter Hamperl, Planer Johannes Fischer, Oberbürgermeister Oliver Weigel, der Bundesvorsitzende der Egerländer Gmoin, Volker Jobst, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und Landrat Karl Döhler. Foto: Peggy Biczysko
Sie freuten sich riesig, dass das Museums-Café endlich geöffnet ist (von links): der Vorsitzende des Stiftungs-Kuratoriums, Dr. Wolf-Dieter Hamperl, Planer Johannes Fischer, Oberbürgermeister Oliver Weigel, der Bundesvorsitzende der Egerländer Gmoin, Volker Jobst, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel und Landrat Karl Döhler. Foto: Peggy Biczysko  

Marktredwitz - Das hat sich keiner nehmen lassen: Trotz Urlaubszeit sind am gestrigen Eröffnungstag des neuen Museums-Cafés im Egerland-Kulturhaus jede Menge Gäste gekommen. Sie alle wollten das neue Schmuckstück sehen, dem die alte, düstere Egerland-Stuben hat weichen müssen. Jung, frisch, hell, modern - damit lassen sich die neuen Räume beschreiben, die ab dem heutigen Samstag geöffnet sind.

Sogar aus der Ferne waren Egerländer in ihren Trachten angereist, um den neuen Treff in Augenschein zu nehmen. Und alle waren der einhelligen Meinung: "Es ist wirklich gelungen." Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte unter den zahlreichen Gästen auch die Präsidentin der Euregio Egrensis und Ehrenbürgerin Dr. Birgit Seelbinder, die ihren Sitz gleich vis à vis des neuen Cafés hat. "Da werden Sie sicherlich zu den ersten Gästen gehören", freute sich Weigel. Denn Betreiber des Museums-Cafés ist die Stadt, die hier zwei Frauen - Alexandra Veit und Olena Kahniuk - als Bedienungen angestellt hat. Und nicht nur dafür. Die Damen betreiben auch den Museums-Shop und verkaufen die Eintrittskarten fürs Museum.

Beim Genuss eines Cappuccinos oder eines Gläschen Weins können die Besucher schon einmal einen Vorgeschmack aufs Museum bekommen, denn so einige Bilder von Exponaten, die es im Museum gibt, peppen die weißen Wände im Café auf. Neben Kuchen gibt es auch einige Snacks, die von eingemachten Heringen bis hin zu Ofenkartoffeln und Salaten reichen. Rund 50 Sitzplätze stehen im Café zur Verfügung, außerdem lädt die neu gestaltete Terrasse mit modernem Mobiliar zum Verweilen ein.

Als Motor und Antriebsfeder des Projekts bezeichnete Oberbürgermeister Weigel Maria-Magdalena Stöckert von der Bauverwaltung. "Das Museums-Café ist ein wichtiger Baustein in der gesamten energetischen Sanierung des Egerland-Kulturhauses", unterstrich das Stadtoberhaupt. Das Konzept für das neue Café habe die Stadt zusammen mit dem Bund der Egerländer Gmoin entwickelt.

Wenngleich das Museums-Café vorerst nur während der Museumszeiten geöffnet ist, so reagiere man flexibel auf erweiterte Öffnungszeiten, sobald die Nachfrage da sei, versicherte Oliver Weigel.

Der B undesvorsitzende der Egerländer Gmoin, Volker Jobst, blickte zurück auf die Anfänge des Egerland-Kulturhauses, für das 1969 der Grundstein gelegt wurde. Die Eröffnung folgte 1973; 1997 wurde der Erweiterungsbau eingeweiht. Seit 2015 laufe jetzt die energetische Sanierung des Hauses. "Auch wenn diese moderne Entwicklung nicht jedem gefällt, war es dennoch die richtige Entscheidung", betonte Jobst im Hinblick auf den Abriss der alten Egerland-Stuben. "Angefangen mit der Familie Probst, hatten wir über 40 Jahre lang sehr engagierte Wirtsleute." Der Bundesvorsitzende versprach, dass die Egerländer ihr Möglichstes tun würden, um das Café mit Leben zu füllen.

Zu den "wunderbar gestalteten Räumen" gratulierte Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, dem Weigel dafür dankte, einige Türen aufgestoßen zu haben, um an Fördermittel zu gelangen. "Mir ist es ein großes Anliegen, dass sich die Egerländer hier zu Hause fühlen. Wir dürfen nie vergessen, dass sie zum Aufbau unserer Region einen großen Beitrag geleistet haben", so Schöffel. Junge Besucher könnten hier in die Geschichte eintauchen.

Auch Landrat Dr. Karl Döhler hielt es für wichtig, die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg wachzuhalten, "wenn man sich gerade die Entwicklungen in der Welt anschaut".

Johannes Fischer, Chef des gleichnamigen Planungsbüros, nannte die energetische Sanierung und auch den Umbau des Restaurants zum Museums-Café eine Herausforderung. "Wir waren sehr darauf bedacht, den einstmals schummrigen Eindruck des Restaurants zu beseitigen und das Café dem heutigen Standard anzupassen."

Ehe es sich die ersten geladenen Gäste bei Häppchen und Kuchen gutgehen ließen, überreichte Johannes Fischer den Schlüssel für die gesamte Sicherheitsanlage an OB Weigel. "Denn ohne diesen Schlüssel würde sofort die Alarmanlage greifen", versicherte der Planer.

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Ab 13 Uhr können die Marktredwitzer und Besucher aus der Umgebung die neuen Räume beim Tag der offenen Tür des Museums inspizieren.

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2019
17:50 Uhr

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2019
17:50 Uhr



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