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Marktredwitz

Grünlas: 150.000 Euro Schaden durch Feuer

Bei dem Wohnhausbrand in Grünlas erleidet ein 79 Jahre alter Bewohner Platzwunden und eine Rauchvergiftung. Rund 80 Feuerwehr-Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres.



Am Donnerstagvormittag begannen der Brandermittler und Polizeibeamte mit der Suche nach der Brandursache in dem Haus in Grünlas, die jedoch bislang noch nicht feststeht. Foto: Josef Söllner
Am Donnerstagvormittag begannen der Brandermittler und Polizeibeamte mit der Suche nach der Brandursache in dem Haus in Grünlas, die jedoch bislang noch nicht feststeht. Foto: Josef Söllner  

Grünlas - Eine lange Nacht liegt am Donnerstag hinter Gerhard Horn. Mit fünf Einsatzkräften war der Kommandant der Ebnather Wehr gut 21 Stunden lang in Grünlas geblieben, auch, um der Polizei bei der Suche nach der Ursache eines Wohnhausbrandes zu helfen.

Für den Großteil der rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ebnath, Brand, Nagel und Fuhrmannsreuth war der Brandeinsatz, zu dem sie am Mittwoch gegen 16.25 Uhr ausgerückt waren (wir berichteten), nach rund fünfeinhalb Stunden beendet. Kommandant Gerhard Horn und fünf Kameraden der Ebnather Wehr übernahmen die Nachkontrolle und Absicherung des Objekts.

Horn berichtete gestern von Nachlöscharbeiten während der Nacht. Am Vormittag hätten sie auf das Eintreffen der Polizei gewartet, um sie bei der Ermittlung der Brandursache zu unterstützen. Da die Treppe in dem Wohnhaus abgebrannt sei, habe die Wehr den Beamten und dem Brandermittler der Kriminalpolizei Weiden mit Leitern Zugang verschafft, kurz bevor er mit den restlichen Kameraden gegen 14 Uhr schließlich abrücken konnte.

Noch sei unklar, warum es überhaupt zu dem Feuer gekommen ist, teilte die Polizeiinspektion Kemnath auf Nachfrage mit, die mit der Sachbearbeitung betraut ist. Der 79-jährige Bewohner, der sich zum Zeitpunkt des Brandes alleine in dem Haus aufgehalten hatte, werde noch stationär behandelt. Er habe eine Rauchgasvergiftung und Platzwunden erlitten.

Dem Vernehmen nach war das Feuer im Treppenhaus im Erdgeschoss entstanden. Dann habe es sich nach oben bis zum Dachstuhl ausgebreitet, berichtete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther, der mit Horn den Einsatz geleitet hatte. Hauptziel bei den Löscharbeiten sei gewesen, mittels Außenangriff ein Übergreifen der Flammen auf eine angebaute Stallung zu verhindern. Dafür sei zunächst die Wunsiedler Wehr mit ihrer Drehleiter alarmiert worden, die jedoch wegen eines Defekts nicht hatte ausrücken können. Daher sei die Drehleiter aus Marktredwitz angefordert worden, die aber nicht zum Einsatz kam.

Zusammen mit den Atemschutztrupps aus Nagel und Ebnath, die sich über Leitern zu den Flammen vorgearbeitet hatten, konnte die Wehr das Feuer gegen 21.30 Uhr löschen. Der Einsatz verlief laut dem Kreisbrandinspektor problemlos. Ausreichend Wasser hätten angrenzende und etwas weiter entfernte Weiher geliefert.

Laut einer Schätzung der Kemnather Polizei ist bei dem Feuer ein Schaden in Höhe von 150 000 Euro entstanden. Braunreuther stufte das betroffene Gebäude aufgrund des Brand- und Wasserschadens als unbewohnbar ein.

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Herbert Lukas
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Veröffentlicht am:
07. 11. 2019
19:12 Uhr

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Herbert Lukas

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Veröffentlicht am:
07. 11. 2019
19:12 Uhr



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