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Marktredwitz

Jagd nach Frieden im neuen Jahr

Die Mitglieder der Evangelischen Jugend Marktredwitz treffen sich zum großen Empfang. Diakonin Stefanie Unglaub stellt die biblische Jahreslosung vor.



Das Team der Evangelischen Jugend Marktredwitz will gemeinsam mit Diakonin Stefanie Unglaub erfolgreich ins Jahr 2019 durchstarten. Foto: Michael Meier
Das Team der Evangelischen Jugend Marktredwitz will gemeinsam mit Diakonin Stefanie Unglaub erfolgreich ins Jahr 2019 durchstarten. Foto: Michael Meier  

Marktredwitz - Die Mitglieder der Evangelischen Jugend Marktredwitz verstehen es ebenso zu feiern wie inne zu halten und ihren Glauben zu leben. Einer der Höhepunkte des Jahres ist der Neujahrsempfang im Gemeindehaus. Viele Jugendliche und junge Erwachsene sind gekommen, um sich auf das neue Jahr einzustimmen.

"Suche Frieden und jage ihm nach". Das ist die aktuelle biblische Jahreslosung der Evangelischen Kirche. Dieses Zitat stammt aus Psalm 34, Vers 15 und für Diakonin Stefanie Unglaub ist diese Losung auch ein Wegbegleiter für die Arbeit im neuen Jahr. Beim gut besuchten Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend im Gemeindesaal erklärte sie die Bedeutung des Bibelverses. "Die Jahreslosung für das neue Jahr 2019 ruft uns eindringlich dazu auf, solche Friedens-Sucherinnen und Friedens-Sucher zu sein. Das hebräische Wort für nachjagen heißt Radaph und hat eine ganz starke Bedeutung, ganz wörtlich wird hier das Bild einer Verfolgungsjagd verwendet - also die leidenschaftliche, zielgerichtete Suche nach Frieden." Nach Stefanie Unglaubs Worten meint auch das hebräische Wort für Frieden "Schalom" eine tiefe Sehnsucht nach Vervollständigung, nach einem ganzheitlichen "Heil-sein" mit sich selbst und steht immer im Bezug zum Nächsten.

Die Diakonin ging auch auf das abgelaufene Jahr mit den jugendlichen und erwachsenen Mitarbeitern ein, ebenso waren die Aktiven des Aktionskreises "Evangelische Jugend Mak - mach mit, sei dabei" anwesend. "Ich sehe meine Aufgabe als Diakonin in der Begegnung, im Glauben und in der Zuwendung. Und die Teestube "Knopfloch" ist zum Zentrum unserer Begegnungen geworden", motivierte sie die zahlreich erschienenen Anwesenden. "Der Treffpunkt ist im vergangenen Jahr renoviert worden und erstrahlt wieder in neuem Glanz. Und in diesem Jahr werden wir uns um das Treppenhaus und die Deko kümmern." Stefanie Unglaub blickte gemeinsam mit den Jugendlichen mittels Bildpräsentation auf ein bewegtes Jahr zurück und regte zum Nachdenken an.

Als besonders großen Schatz für die evangelische Jugendarbeit bezeichnete sie den Aktionskreis der Evangelischen Jugend (AK). Der aktive Verein hat sich vor über zwölf Jahren gegründet, um durch ehrenamtliches Engagement die Jugendarbeit ideell und finanziell zu unterstützen. Wolfgang Feist und Ute Hüttner vom AK-Vorstand sicherten an diesem Abend der Diakonin 2500 Euro als Spende für die Evangelische Jugend zu, die Übergabe soll kurzfristig stattfinden.

Beim gemeinsamen Abendessen tauschten die Jugendlichen und Erwachsenen allerlei Ideen und Erfahrungen aus und schmiedeten Pläne für die Zukunft. "Alles lebt von euch und eurem Einbringen. Ihr zeigt mir, wie lebendig die Evangelische Jugend Marktredwitz ist und ihr macht sie zu dem, was sie ist", gab die Diakonin allen Gästen am Ende mit auf den Weg. Als besonderes Dankeschön für ihr großes Engagement erhielten die Jugend-Mitarbeiter eine Powerbank für das Smartphone sowie einen Magneten mit der Jahreslosung.

Und wie es bei der Evangelischen Jugend Tradition ist, stehen für das junge neue Jahr wieder allerlei Termine an: In der Nacht auf den 17. März lädt die Evangelische Jugend unter anderem zur beliebten Lesenacht ein, diesmal dreht sich alles um das Buch "Die Zeitdetektive - falsches Spiel in Olympia". Anmeldungen sind ab Mitte Februar möglich. Ebenso steht in diesem Jahr wieder die gemeinsame Osternacht von Samstag, 20. April, auf Sonntag, 21. April, auf dem Programm. Weitere Informationen über das Programm der Evangelischen Jugend gibt es unter der Nummer 09231/647569 oder Internet unter—————

www.mak-evangelisch.de.

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Michael Meier

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Veröffentlicht am:
16. 01. 2019
17:38 Uhr

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