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Marktredwitz

Kaufhaus Frey rüstet "Herzstück" für die Zukunft

Die Damenabteilung des Marktredwitzer Kaufhauses ist der neue Flagship-Store der Unternehmensgruppe. Die Modernisierung kostet eine Million Euro.



Industrial Style mit edlen Akzenten kommt an: Überzeugt davon waren bei Frey Abteilungsleiterin Katharina Baumann, Hausleiter Tobias Kastner, Innenstadtkoordinator Dominik Hartmann, Sebastian Macht von MAKnetisch, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stefanie Fürst von der Wirtschaftsförderung, Firmenchefin Caroline Frey und Geschäftsführer Helmut Hagner (von links).
Industrial Style mit edlen Akzenten kommt an: Überzeugt davon waren bei Frey Abteilungsleiterin Katharina Baumann, Hausleiter Tobias Kastner, Innenstadtkoordinator Dominik Hartmann, Sebastian Macht von MAKnetisch, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stefanie Fürst von der Wirtschaftsförderung, Firmenchefin Caroline Frey und Geschäftsführer Helmut Hagner (von links).   Foto: Florian Miedl

Marktredwitz - Das Ziel ist ehrgeizig: "Marktredwitz soll der Mode-Mittelpunkt Oberfrankens werden", sagte Frey-Geschäftsführer Helmut Hagner am Mittwoch, als er die neue Damenmode-Abteilung des Kaufhauses offiziell eröffnete. Im Juni begann die Umgestaltung der ersten Etage, jetzt ist sie abgeschlossen - bis auf zwei Glas-Rolltreppen, die provisorische Treppen ersetzen sollen.

Im Industrial-Style mit edlen Design-Akzenten präsentieren sich nun 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche für Damenmode. Firmenchefin Caroline Frey nennt die erste Etage "das Herzstück des Hauses". Die Investition von einer Million Euro sei als "Statement für das Einkaufs-Erlebnis im stationären Handel" zu werten, betont Hagner. "Wir wollen schöne Erlebnisse für alle Sinne bieten."

Statt sich ständig mit dem Wettbewerb und der Konkurrenz zu beschäftigen, stelle das Unternehmen selbst eigene Weichen für die Zukunft. Gemäß der neuen Frey-Philosophie seien die Kunden die Gäste und die Mitarbeiter ihre Gastgeber, erklärte Hagner. Das innovative Konzept lasse sich in der neuen Damenabteilung mit viel Atmosphäre perfekt umsetzen. In großen Umkleiden, eingebettet in stylische Lounges mit Bars, könnten Freundinnen gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Lauschige kleine Rückzugs-Ecken ermöglichten aber auch die Erholung vom Einkaufs-Event.

Mitten in der luftigen Abteilung bietet eine große Pop-Art-Fläche Platz für besondere Angebote, zudem informieren Clips auf einem Bildschirm digital über aktuelle Aktionen. Caroline Frey kreierte persönliche Akzente für das Raum-Design: gebogene, vergoldete Kleiderständer und großflächige Bilder, in denen sich Malerei und Fotografie mischen. Zudem schaffen unverkleidete Wände mit sichtbaren Leitungen Kontraste zu edlen Tapeten und üppigen goldrandigen Spiegeln.

Bewusst grenze sich die Unternehmensgruppe ab von Beliebigkeit, Austauschbarkeit sowie "Geiz ist geil"-Sprüchen, erklärt der Geschäftsführer. Frey ab konzentriere sich auf die Weiterentwicklung der eigenen Marke, um eine nachhaltige, langfristige Positionierung auf dem Markt zu sichern. Zwar bleibe in der neuen Abteilung Mode nach Labels geordnet, doch im Mittelpunkt stehe nicht der Hersteller der Kleidung, sondern die Marke Frey. "Den Zauber entfalten wir", sagt Hagner.

Um sich diesen "Flagship-Store" anzusehen, kämen nun Branchen-Kollegen aus ganz Europa nach Marktredwitz, freut sich Caroline Frey über das Aufsehen, das ihr jüngstes Vorzeigeobjekt erregt.

 

Lesen Sie dazu auch: Fashion Show: Mode in der Champions League >>>

22.09.2019 - Modenschau bei Frey in Marktredwitz - Foto: Konrad Rosner

Modenschau bei Frey in Marktredwitz
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Modenschau bei Frey in Marktredwitz
Modenschau bei Frey in Marktredwitz
Modenschau bei Frey in Marktredwitz
Modenschau bei Frey in Marktredwitz

 

Auch in Stadtmarketing-Kreisen gelte das Marktredwitzer Kaufhaus als Vorbild für Dynamik und Flexibilität, sagte Sebastian Macht von MAKnetisch. "Wir sind stolz darauf, Frey als Flaggschiff in der Stadt zu haben." Macht lobte auch die zeitgemäße Weiterentwicklung des Firmen-Logos.

Oberbürgermeister Oliver Weigel zufolge ist das Kaufhaus für guten Service und Qualität bekannt. Weigel würdigte die Bereitschaft des Unternehmens zu hohen Investitionen in der Stadt. "Außerdem haben Sie monatelang Umbaumaßnahmen in Kauf genommen." Lärm und Dreck gab es tatsächlich viel, räumte Caroline Frey ein und bedankte sich bei den Mitarbeitern, die dies im laufenden Betrieb ertragen hätten. "Es war eine Operation am offenen Herzen. Trotzdem hat unserer Planung auf den Tag geklappt." Heute könnten die Mitarbeiter stolz sein, in diesem modernen Betrieb zu arbeiten, meinte Oliver Weigel. "Sind wir auch", bestätigte Hausleiter Tobias Kastner.

 

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Brigitte Gschwendtner
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Veröffentlicht am:
13. 11. 2019
18:06 Uhr

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Brigitte Gschwendtner

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Veröffentlicht am:
13. 11. 2019
18:06 Uhr



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