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Marktredwitz

Kommunalwahl noch nicht auf dem Schirm

Die Freien Wähler wollen im April mit ersten Gesprächen starten. Oskar Kastner wird für 15 Jahre Zugehörigkeit geehrt.



Für 15 Jahre Zugehörigkeit zu den Freien Wählern und seine Arbeit als ehemaliger Stadtrat und Vorsitzender wurde Oskar Kastner ausgezeichnet. Im Bild (von links) zweiter Bürgermeister Karl Busch, Vorsitzende Michaela Härtl, Oskar Kastner und Kreisvorsitzende Gisela Kastner. Foto: OZ
Für 15 Jahre Zugehörigkeit zu den Freien Wählern und seine Arbeit als ehemaliger Stadtrat und Vorsitzender wurde Oskar Kastner ausgezeichnet. Im Bild (von links) zweiter Bürgermeister Karl Busch, Vorsitzende Michaela Härtl, Oskar Kastner und Kreisvorsitzende Gisela Kastner. Foto: OZ  

Waldershof - Für 15 Jahre Treue zu den Freien Wählern ist bei der Jahreshauptversammlung in Waldershof der ehemalige Stadtrat und Vorsitzende Oskar Kastner ausgezeichnet worden. Auf die Frage von Fridebert Greger nach dem Stand in Sachen Kommunalwahl 2020 antwortete Michaela Härtl nach kurzer Überlegung: "Wir werden im April die ersten Gespräche führen." Demnach haben die Freien Wähler die Kommunalwahl momentan noch nicht auf dem Schirm.

Kreisvorsitzende Gisela Kastner stellte fest, dass das Bürgerbegehren "Artenschutz - Rettet die Bienen" alle Bürger betrifft und deshalb von den Freien Wählern mit unterstützt wurde. Sie ist überzeugt davon, dass es dem "Runden Tisch" in München gelingen wird, einen gangbaren Weg zu finden, wenn Landwirte, Privatpersonen, Umweltverbände und Kommunen ihren Teil dazu beitrügen. Sehr kritisch sieht Kastner die Entwicklung um das Thema "Monstertrasse". Die unmittelbare Region sei nicht mehr direkt betroffen, trotzdem gelte es, auf Risiken und Nachteile hinzuweisen. "Fakt ist, dass es bei diesem Projekt nur einen Gewinner gibt, und das sind die Investoren, die mit neun Prozent Dividende rechnen können. Die Rechnung zahlt der Verbraucher."

Kastner forderte alle Bürgermeister und Landräte sowie die Bürger der betroffenen Regionen auf, Verantwortung für den Erhalt einer intakten Landschaft zu übernehmen. Auch müsse klar sein, dass die Stromtrasse nur für den Süden Deutschlands Vorteile bringe und der Kohleverstromung weiter die Tür öffne. "Es gibt in unserer Region keine Einspeisungs-Möglichkeiten für alternativ erzeugten Strom", ergänzte Kastner. Sie sieht die Gefahr, nachdem Strom-Speichermöglichkeiten vor Ort fehlen, "dass bestimmte Regionen wirtschaftlich abgehängt werden".

Vorsitzende Michaela Härtl ließ in ihrem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres Revue passieren. Sie erinnerte an die Bürgerstammtische, an die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt sowie an einige Betriebsbesichtigungen. Premiere feierten die Freien Wähler mit der Stadt- und Ortsteilbegehung Anfang März im Bereich Federacker-Josefstadt. Bereits am 6. April geht es in dieser Serie weiter. Der Ortsteil wird rechtzeitig bekanntgegeben. Sehr gut besucht war der Vortrag von Dr. Tobias Schindler zum Thema Notfallmedizin.

Die Freien Wähler werden sich am 31. März am ersten Waldershofer Suppentag beteiligen, kündigte Michaela Härtl an. Sie dankte Josef Zöllner für die Pflege der FW-Homepage und allen Mitgliedern für die geleistete Unterstützung. "Ich hoffe auch weiterhin auf euer Engagement." Für Härtl steht fest: "Nur gemeinsam werden wir weiterhin schlagkräftig bleiben."

Zur Arbeit im Stadtrat erinnerte Michaela Härtl an die Stellungnahmen der Freien Wähler zur Überwachung im Stadtpark, die Notwendigkeit der Feuerbeschau in der Jobst-vom-Brandt-Schule, die räumliche Situation des Kindergartens Piccolino und der Feuerwehr in Poppenreuth, die Innenstadtentwicklung und das Ausbremsen der Forderung nach einem "Runden Tisch" in Sachen Umweltschutz und Blühwiesen. Härtl dankte den Stadtratskollegen für die stets konstruktive Zusammenarbeit und wünschte sich auch für die Zukunft lebhafte Diskussionen zur Meinungsbildung in Waldershof.

Zweiter Bürgermeister Karl Busch erinnerte an seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Er habe dabei die Stadt bei 50 Geburtstagen, zwölf Jahreshauptversammlungen und 28 sonstigen Terminen vertreten. Das gleiche Pensum zeichnet sich laut Busch auch für das Jahr 2019 ab.

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Oswald Zintl
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Veröffentlicht am:
22. 03. 2019
16:44 Uhr

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Oswald Zintl

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Veröffentlicht am:
22. 03. 2019
16:44 Uhr



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